Durchführungsbestimmungen Hessenliga

1. Die Spiele werden nach den internationalen Regeln der FIFA sowie den vom DFB und HFV erlassenen Ordnungen und Ausführungsbestimmungen und den HFV-Durchführungs- bestimmungen durchgeführt.
2. Pflichten und Rechte des Klassenleiters und der Vereine:
a) Ansetzungen, Absetzungen und Änderungen erfolgen ausschließlich durch den Klassenleiter oder bei dessen Verhinderung durch den Stellvertreter oder in Ausnahmefällen durch einen Beauftragten des Klassenleiters.
b) Der Regelspieltag ist entgegen des § 8 der SpO des HFV der Samstag. Wochentagsspiele sind zulässig, vor allem auch bei erforderlichen Nachhol- oder Wiederholungsspielen. Der Heimverein hat die Wahl des Spieltages (samstags oder sonntags).
c) An den vom Verbandsspielausschuss beschlossenen und im „Hessen Fussball“ veröffentlichten Pokalspielterminen haben diese Vorrang vor anderen Pflichtspielen. Bei den Spielansetzungen haben Bundesspiele Vorrang vor Spielen auf der Verbandsebene.
3. Spiele mit erhöhtem Sicherheitsrisiko (§ 11 HFV-SpO)!
Pflichtspiele, bei denen aufgrund aktueller Erkenntnisse der zuständigen Ordnungsbehörde oder des Klassenleiters die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine besondere Gefahrenlage eintreten wird, können vom Klassenleiter bis zu vier Tage vor dem Spieltermin auf einen möglichst in der Nähe liegenden Platz, der den Sicherheitsanforderungen entspricht, verlegt werden. Darüber hinaus kann auch aus vorgenannten Gründen eine Terminänderung erfolgen.
4. Die Sicherheitsrichtlinien – Hessenliga - sind für die Vereine verbindlich und entsprechend umzusetzen. Pro Verein sind ein Sicherheits- und ein Fanbeauftragter schriftlich vor Beginn der Meisterschaftsrunde zu benennen.
5. Spielverlegungen sind rechtzeitig vor dem ursprünglichen Termin über das DFBnet zu beantragen.
6. Bei fehlendem/unvollständigen Pässen, muss sich der Spieler mit einem amtlichen Lichtbild-Ausweis legitimieren.
Kann er dies nicht, ist er nicht einsatzberechtigt (Rechtsfolge § 31 Strafordnung). Für Asylbewerber und Flüchtlinge kann der Verbandsspielausschuss gesonderte Durchführungsbestimmungen erlassen.
7. Fehlende Pässe sind innerhalb von vier Tagen nach dem Spiel unaufgefordert dem Klassenleiter vorzulegen, wobei eine Kopie – auch per Fax - ausreicht. Auf die Gültigkeit eines Passes mit überstempeltem Passbild und Unterschrift des Spielers wird besonders hingewiesen.
8. Elektronischer Spielbericht ist für alle 18 Hessenligisten Pflicht
Bei technischen Problemen oder sonstigen Rückfragen ist Herr Thomas Kaden zu kontaktieren.
Telefon-Nr.: 069-677282-249
Email: Thomas.Kaden@hfv-online.de
Handy-Nr. nur in dringenden Fällen: 0177-2293426.
Ein ausgedruckter Spielbericht ist von beiden Vereinsbeauftragten zu unterschreiben und rechtzeitig vor Spielbeginn – zwecks Passkontrolle – dem Schiedsrichter zu übergeben.
Es können maximal bis zu 18 Spieler auf dem Spielbericht eingetragen werden! Wichtig ist dabei, dass auf den ersten 11 Plätzen die Anfangsformation aufgeführt werden muss; die Austauschspieler erst ab Position 12.
9. Die Schiedsrichterkosten werden direkt an das Schiedsrichtergespann ausgezahlt.
Ein Kostenausgleich innerhalb der Vereine der Hessenliga erfolgt nach Ablauf des Spieljahres.
10. Es können nur Spieler zum Einsatz kommen, die rechtzeitig auf der Spielerliste im DFBnet eingetragen wurden. Diese Liste ist laufend zu aktualisieren, so dass ein nachrückender Spieler (Vereinswechsel oder vom eigenen Verein) rechtzeitig vor Beginn eines Spieles nachgemeldet sein muss, sonst kann er nicht zum Einsatz kommen.
11. Auf die Beachtung des § 56 der Spielordnung des HFV - ordnungsgemäßer Platzaufbau -wird besonders hingewiesen.
12. Trikottausch:
Im Gegensatz zu den üblichen Gepflogenheiten, muss in der Hessenliga der Gastverein, sofern erforderlich, die Trikots tauschen. Diese Absprache ist im Zusammenhang mit der Trikotwerbung des Heimvereins zu sehen.
13. Kunstrasenplätze und Hartplätze sind als Ausweichplätze zugelassen.
Der reisende Verein hat sich in aller Regel vorsorglich für das Spielen auf diesen Plätzen einzustellen. Aus sportlichen Gründen muss jedoch der gastgebende Verein den Gastverein vorab rechtzeitig informieren.
14. Spiele unter Flutlicht sind gemäß § 57 der SpO zugelassen.
Ein Verbandsspiel, das auf einem Spielfeld ohne Flutlichtanlage begonnen und wegen einbrechender Dunkelheit nicht mehr fortgesetzt werden kann, darf auf einem in der Nähe gelegenen Platz mit zugelassener Flutlichtanlage zu Ende geführt werden.
15. Platzbesichtigung bei schlechter Witterung ist gemäß der Entscheidung über die Bespielbarkeit gemeindeeigener und vereinseigener Plätze - Seiten 230 u. 231 im Anhang der HFV-Satzung (Ausgabe 2009) - durchzuführen.
Über den Entscheid ist der Klassenleiter zu verständigen, der das Spiel absetzt oder auf einen neutralen Platz verlegen kann.
16. Notwendig werdende Nachholspiele werden rechtzeitig vom Klassenleiter angesetzt. In der Regel sollte jeweils der übernächste Dienstag oder Mittwoch nach dem ausgefallenen Spiel – sofern es die äußeren Umstände wie Licht, Witterung etc. zulassen – vorgesehen werden.
17. Der Einsatz von Spielern in unteren Mannschaften („Reserven in Konkurrenz")
Für Vereine, deren erste Amateurmannschaft in der Hessenliga, Verbandsliga, Gruppenliga, Kreisoberliga oder den Kreisligen spielt, gelten folgende Bestimmungen:
Nach einem Einsatz in einem Meisterschaftsspiel sowie in nachfolgenden Relegations- bzw. Entscheidungsspielen der Hessenliga, Verbandsliga, der Gruppenliga, der Kreisoberliga und der Kreisligen sind maximal zwei Amateure bzw. Vertragsspieler (Ü23 bzw. U23), die im vorangegangenen Meisterschaftsspiel sowie in nachfolgenden Relegations- bzw. Entscheidungsspielen in der höheren Mannschaften eingesetzt wurden ohne Einhaltung einer Schutzfrist in den nächsten Spielen der unteren Mannschaften (in Konkurrenz) ihres Vereins einsetzbar.
Die Höchstzahlbegrenzung gilt nicht für Freundschaftsspiele.
In den letzten vier Meisterschaftsspielen sowie in nachfolgenden Entscheidungs- und Relegationsspielen der Hessenliga, Verbandsliga, Gruppenliga, der Kreisoberliga und der Kreisligen können Spieler, die in der Rückrunde in mehr als sechs, bei Frauen-Mannschaften vier, gewerteten Rückrundenspielen der höheren Mannschaft ihres Vereins mitgewirkt haben (unabhängig von der Altersbegrenzung Ü23 bzw. U23), nicht mehr in unteren Mannschaften (in Konkurrenz) eingesetzt werden.
18. Ergebnismeldungen
Grundsätzlich erfolgt die Ergebnismeldung durch die sofortige Fertigstellung des Spielberichtes unmittelbar nach Spielschluss durch den Schiedsrichter. In den Fällen wo dies aus technischen Gründen nicht möglich ist, muss die Ergebnismeldung unverzüglich durch den gastgebenden Verein in der früheren gewohnten Weise telefonisch gemeldet werden, d. h. bis 18:00 Uhr bzw. bei Spielen die nach 17:00 Uhr beginnen, eine Stunde nach Spielschluss.

 

Verbandsfußballwart und Klassenleiter der Hessenliga