Wichtige Informationen zur Corona-Pandemie

Spiel- und Trainingsbetrieb

Spiel- und Trainingsbetrieb

Stand 29. Juli 2020:

HFV-Hygienekonzept zum Download

Download HFV-Hygienekonzept (ohne versicherungspflichtige Angestellte)

Download HFV-Hygienekonzept (mit versicherungspflichtigen Angestellten)

Download Handlungsempfehlung zu Anstoßzeiten und Spielabsagen

Download Anlage zu Handlungsempfehlung zu Anstoßzeiten und Spielabsagen

Download Hygieneplakat DFB

Download Hygieneplakat HFV

Download Hygieneplakat HFV Spieler

Download Hygieneplakat HFV Zuschauer

Download Plakat HFV Hygienebeauftragte

Download VBG-Hinweise Arbeitsschutz

Download FAQs (Stand: 04.09.2020)

Download Meldeformular Zuschauerdaten
(Formular kann nach Download mit Acrobat Reader ausgefüllt werden)

Stand 25. Juli 2020:

HFV regelt Einstieg in den Spielbetrieb

Nachdem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes ab dem 1. August 2020 in Hessen verkündete, hat der Hessische Fußball-Verband nun im Rahmen einer Vorstandssitzung am Samstag (25. Juli 2020) den Einstieg in die einzelnen Wettbewerbe geregelt.

Freundschafts- und Testspiele sind demnach in Hessen wieder ab dem 1. August 2020 möglich. Frühestmöglicher Austragungstermin für Spiele im Rahmen der Pokalwettbewerbe ist der 15. August 2020. Die Meisterschaftsrunden beginnen wie bisher geplant ab dem ersten Wochenende im September 2020. Voraussetzung für die Austragung von Spielen ist in allen Fällen, dass das HFV-Hygienekonzept – das in Kürze veröffentlicht wird – oder das eigene behördlich genehmigte Hygienekonzept der beteiligten Vereine Anwendung findet.


Stand 23. Juli 2020:

Am 23. Juli 2020 hat Peter Beuth, der Hessische Minister des Innern und für Sport, bekannt gegeben, dass die bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes aufgrund der Corona-Pandemie ab dem 1. August 2020 in Hessen aufgehoben werden.

Somit sind Fußballtrainingseinheiten sowie -spiele wieder uneingeschränkt möglich. Die bisher praktizierten Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus im Rahmen eines Hygienekonzeptes außerhalb des Platzes bleiben weiterhin bestehen.


Stand 6. Juli 2020:

-Der Besuch von Sportveranstaltungen und -wettkämpfen ist unter Einhaltung der 3m²-Regel (1,5m-Abstandsregel) und eines Hygienekonzeptes wieder möglich.
-Vereins- und Versammlungsräume können wieder genutzt werden. Auch in Umkleidekabinen entfällt die 5m²-Regel. Stattdessen gelten die allgemeinen Abstandsvorgaben von 1,5m.
-Veranstaltungen mit mehr als 250 Besucherinnen und Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt werden.

Alle Regelungen gelten bis zum 16. August 2020. Alle Verordnungen zum Corona-Virus und die Maßnahmen der Hessischen Landesregierung finden Sie unter www.corona.hessen.de.

 

Stand 12. Juni 2020:

Hier geht es zur aktuellen Version von "Tipps zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes in Vereinen"

Anlage Teilnehmerlisten

Weitere Informationen des Landessportbundes Hessen, auch zum Thema Haftung, finden Sie https://www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/faq-wiedereinstieg/hier.

Stand 06. Juni 2020:
Außerordentlicher Verbandstag am 20. Juni 2020:
HFV-Verbandsvorstand empfiehlt Quotientenregel bei Relegations- und Aufstiegsspielen

Der Hessische Fußball-Verband e.V. (HFV) hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der aktuellen Saison 2019/2020 im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am Samstag (06. Juni 2020) im Falle eines vorzeitigen Saisonendes eine detaillierte Empfehlung erarbeitet, die durch die Bestätigung durch den am 20. Juni 2020 stattfindenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden könnte. Dieser Verbandstag wird vom HFV live gestreamt.

Die einstimmige Empfehlung des Verbandsvorstandes an die Delegierten vom 16. Mai 2020, dass die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll, wurde nun mit großer Mehrheit (rund 84%) dahingehend ergänzt, dass der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen ebenfalls nach der Quotientenregel erfolgen soll. Dabei soll nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden werden. In beiden Bereichen sollen entsprechend dem Spielgeschehen die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt werden, um keine unterschiedliche Behandlung auf Kreis- und Verbandsebene vorzunehmen.

„Im Zuge der zahlreichen Diskussionen bezüglich des Themas mit dem Umgang der Saison 2019/2020 und den daraus resultierenden Aufsteigern wollten wir stets eine Lösung im Sinne der Mehrzahl unserer Vereine finden. Mit der heute beschlossenen Empfehlung haben wir eine solche gefunden, die zugleich auch rechtlich abgesichert worden ist. Dass wir nicht hundertprozentige Zustimmung ernten werden, ist uns natürlich klar und auch nicht zu erwarten. Die Herausforderung der folgenden Saison gehen wir mit kreativem Denken und voller Optimismus an“, erklärten HFV-Präsident Stefan Reuß und Vizepräsident Torsten Becker.

Grundlage für die empfohlene Regelung ist, dass der HFV in der HFV-Rechtsordnung, insbesondere in der HFV-Spielordnung regelt, welche Vereine sich sportlich für den Spielbetrieb der jeweiligen Ligawettbewerbe qualifizieren können. Im Einzelfall werden dazu Entscheidungs-, Relegations- und Aufstiegsspiele oder eine Qualifikationsrunde durchgeführt. Diesbezüglich wurde zudem ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem sich das Präsidium intensiv beschäftigte.

Der Verbandsvorstand empfiehlt den Delegierten des außerordentlichen Verbandstages im Rahmen der Abstimmung über Fortführung oder Beendigung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe einschließlich aller Qualifikationsspiele, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs, sowie der vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele, der Spielzeit 2019/2020 im Herren-, Frauen- und Jugendbereich zum 30.06.2020, für die Beendigung der Spielzeit zum 30.06.2020 zu votieren.

Sollte sich der Verbandstag für die Beendigung der Spielzeit zum 30.06.2020 aussprechen, sollte anschließend noch über die Folgeregelungen aufgrund der Beendigung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs sowie der weiteren vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele der Spielzeit 2019/2020 im Herren- und Frauenbereich, insbesondere im Hinblick auf Wertung, Auf- und Abstieg und hierzu gegebenenfalls notwendiger Änderungen der Ordnungen des HFV, insbesondere der Spielordnung HFV, relevanten Durchführungs- bzw. Ausführungsbestimmungen sowie erforderliche Ermächtigungen, abgestimmt werden.

Folgende Beschlussvarianten sollten auf Grundlage der bisherigen Empfehlungen und Erörterungen unter diesem Punkt zur Abstimmung gestellt werden, wobei der Verbandsvorstand den Delegierten empfiehlt, für die Beschlussvariante C zu stimmen.

Beschlussvariante A:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel - direkte Aufsteiger und Absteiger - keine Auf- und Absteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen

Beschlussvariante B:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel - direkte Aufsteiger - keine Absteiger, ausgenommen Ausscheiden, freiwilliger Abstieg und Rückzug - keine Auf- und Absteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen

Beschlussvariante C:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel - direkte Aufsteiger - keine Absteiger, ausgenommen Ausscheiden, freiwilliger Abstieg und Rückzug - Aufsteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen nach Quotientenregel


Stand 16. Mai 2020:

HFV-Verbandsvorstand empfiehlt einstimmig vorzeitiges Saisonende

Der Hessische Fußball-Verband e.V. hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der aktuellen Saison 2019/2020 im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am Samstag (16. Mai 2020) eine Empfehlung erarbeitet, die vorbehaltlich weiterer behördlicher Entscheidungen durch die Bestätigung an einem in Kürze folgenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden könnte.

Der Verbandsvorstand empfiehlt den Delegierten einstimmig, dass die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll.
Weitere wählbare Möglichkeiten sind die Fortführung der Saison über den 30.06.2020 hinaus und das vorzeitige Saisonende mit Quotienten-Regelung unter Ermittlung der Auf- und Absteiger gemäß des bestehenden Spielgeschehens. Weitere Möglichkeiten im Umgang mit der Saison 2019/2020 wurden diskutiert, erwiesen sich jedoch als nicht mehrheitsfähig.

Die endgültige Entscheidung für eine dieser drei Varianten fällt im Rahmen des außerordentlichen Verbandstages, der voraussichtlich am 13. oder 20. Juni stattfindet. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Die Grundlage für diese Empfehlung bilden die 32 Kreiskonferenzen, die in den letzten beiden Wochen durchgeführt wurden. Die entsprechenden Kreisfußballwarte haben die Stimmungsbilder aus ihren Kreisen an die zuständigen Regionalbeauftragten weiter gegeben. Die gesammelten Ergebnisse wurden vom Verbandsspielausschuss zu dieser Empfehlung für den Verbandsvorstand verarbeitet, der diese im Rahmen seiner Sitzung befürwortete.

Präsidium und Verbandsvorstand haben in gemeinsamen virtuellen Sitzungen einen Verfahrensweg gewählt, der Entscheidungen sorgsam vorbereitet, rechtlich absichert, breite Beteiligungsmöglichkeiten der Mitglieder eröffnet, sportliche Fairness im Blick hat und zugleich unter Berücksichtigung der Gesundheit aller Beteiligten abwägt.

Dabei wurden zahlreiche Aspekte berücksichtigt, wie die behördliche Verordnungslage, der Umgang mit übergeordneten Spielklassen (speziell Regionalliga Südwest und 3. Liga, Frauen-Regionalliga Süd, Junioren-Bundesliga, B-Juniorinnen-Bundesliga, Hessenpokalsieger Männer und Frauen) und die Zeitschiene, wenn die Saison 2019/2020 über den 30.06.2020 hinaus fortgeführt würde sowie unmittelbare Auswirkungen daraus auf eine potentielle Saison 2020/2021. Zugleich spielten notwendige Satzungsänderungen im Falle einer Fortführung der Saison 2019/2020 über den 30.06.2020 hinaus sowie unmittelbare Auswirkungen auf eine potentielle Saison 2020/2021 eine Rolle, ebenso wie die sportliche Fairness und Ergebnisberücksichtigung der bisher erbrachten Leistungen. Ferner wurden die Wirkung der Quotienten-Regelung auf die bisherigen Tabellenstände und eventuelle Härtefälle bemessen. Das Vorgehen erfolgte unter der klaren Zielsetzung einer einheitlichen Regelung für ganz Hessen.

Bedauernd nehmen Präsidium und Verbandsvorstand zur Kenntnis, dass es keine generelle und für den gesamten Amateurfußball in Deutschland einheitliche Regelung geben wird. Diese wünschenswerte Variante muss nunmehr durch Einzelentscheidungen des DFB sowie der Landesverbände ersetzt werden.

„Im Umgang mit dem HFV-Spielbetrieb haben wir um Geduld und Besonnenheit zur Realisierung der besten Lösung geworben. Vor dem Hintergrund der aktuellen behördlichen Verfügungslage und nach der Einbeziehung des Rats von Experten sowie der Meinung der Vereine in das Prozedere, favorisieren wir die von einem Großteil der Vereine gewünschte Lösung in Verbindung mit deren Machbarkeit und Rechtssicherheit. Uns ist bewusst, dass nicht alle Vereine diesen Standpunkt teilen, aber leider ist aufgrund der speziellen Situation eine Lösung, die die Zustimmung aller HFV-Vereine findet, nicht möglich. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass wir der optimalen, gerechtesten und vereinsfreundlichsten Lösung hiermit am nächsten kommen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Die Empfehlung, das Spieljahr 2019/20 am 30.06.2020 zu beenden, sieht keine weiteren Meisterschaftsspiele des laufenden Spieljahres mehr vor. Die direkten Aufsteiger sollen über den Quotienten aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt werden. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. In Staffeln, in denen weitere Mannschaften direktes Aufstiegsrecht besitzen, wird auch diese Platzierung ermittelt und die Mannschaft steigt auf. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden können, und zwar rechtzeitig für die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21.

Im Vorfeld des außerordentlichen Verbandstages muss die Frage, wie mit dem Thema Relegation und Aufstiegsspiele umzugehen ist, noch abschließend geklärt werden. Hierzu wird eine rechtliche Prüfung erfolgen und auch die Entscheidungen übergeordneter Ligen werden mit berücksichtigt.

Vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg, sollen keine Absteiger ermittelt werden. Diese Regelung bringt mit sich, dass in folgenden Spielzeiten eine Regulierung der Ligen durch eine erhöhte Zahl an Absteigern erfolgen muss. Dieses genaue Prozedere und weitere Regelungen wie beispielsweise Wechselrechte müssen nun satzungsgemäß angepasst werden.
Bezüglich des Verfahrens der Pokalwettbewerbe sind ebenfalls unterschiedliche Szenarien diskutiert worden. Hierfür werden kurzfristig Lösungen erarbeitet.

Der Beschluss im Wortlaut:
1.           Der Verbandsvorstand beschließt, das Präsidium zu bitten, einen außerordentlichen Verbandstag einzuberufen, um über einen eventuellen Abbruch der Saison entscheiden zu lassen. Der außerordentliche Verbandstag findet, vorbehaltlich der Zustimmung des Vereinsregisters und unter Einhaltung der Ladungsfristen, voraussichtlich am 13. Juni 2020 oder 20. Juni 2020 in virtueller Form statt.
2.           Der Verbandsvorstand hat die Ergebnisse der virtuellen Kreiskonferenzen und Befragungen der Mitgliedsvereine zur Kenntnis genommen und diese in seiner Sitzung am 16. Mai 2020 bewertet.
3.           Der Verbandsvorstand stellt fest, dass mehrheitlich durch die teilnehmenden Mitglieder an den Kreiskonferenzen für die Saison 2019/2020 gewünscht wird:
Abbruch der Saison unter Anwendung des bestehenden Spielgeschehens mit Quotientenregelung, aber Festlegung nur von Aufsteigern, keine Absteiger
Der Verbandsvorstand beschließt, sich dieser Mehrheitsmeinung anzuschließen und empfiehlt dem außerordentlichen Verbandstag, den obenstehenden Beschluss zu fassen.
4.           Der Verbandsvorstand beschließt, die Beschlussempfehlung den Verbandsmitgliedern (Vereine) zuzuleiten.
5.           Der Verbandsvorstand beauftragt das Präsidium, alle behördlichen Entscheidungen bis zum außerordentlichen Verbandstag, die Einfluss auf die Fortsetzung oder den Abbruch der Saison haben können, zu bewerten.
6.           Alle notwendigen Anträge sind durch die Geschäftsstelle in Abstimmung mit den zuständigen Ausschüssen für den außerordentlichen Verbandstag vorzubereiten.
7.           Alle erforderlichen und zu berücksichtigenden Fristen, die sich aus der Beschlusslage des außerordentlichen Verbandstages ergeben, sind durch die Geschäftsstelle zu prüfen und eventuell erforderliche Beschlüsse durch den außerordentlichen Verbandstag vorzubereiten.
8.           Die sich durch die Beschlusslage des außerordentlichen Verbandstages ergebenden Auswirkungen auf die Pokalspielsituation sind umgehend durch die Geschäftsstelle zu prüfen und entsprechend erforderliche Beschlüsse des außerordentlichen Verbandstages vorzubereiten. 
9.           Zum Thema Relegation/Aufstiegsspiele ist eine abschließende rechtliche Prüfung für den Seniorenbereich vorzunehmen. Ebenso sind finale Beschlüsse für das Vorgehen im Junioren- und Frauenbereich für den außerordentlichen Verbandstag vorzubereiten.


Stand 2. Mai 2020:
Der Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) hat im Rahmen seiner virtuellen Zusammenkunft am Samstagvormittag (2. Mai 2020) diverse Szenarien zum Thema Spielbetrieb und deren Auswirkungen diskutiert und im Zuge dessen folgenden Empfehlungen des Präsidiums zugestimmt:

1.    Der Spielbetrieb bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt.
2.    Die für den 6. Mai 2020 angekündigten Regelungen der behördlichen
Ebenen für den Sport werden abgewartet, um danach abschließende Beratungen des Verbandsvorstandes durchzuführen.
3.    Sollte nach dem 6. Mai 2020 keine behördliche Entscheidung hinsichtlich einer weiteren Lockerung für den Sport und insbesondere den Fußball erfolgen, wird ein Stimmungsbild unter den Mitgliedsvereinen eingeholt. Dazu werden Kreiskonferenzen durchgeführt, die von den Kreisfußballwarten geleitet und von mindestens einem Präsidiumsmitglied begleitet werden. Das Präsidium selbst führt am 9. Mai 2020 eine „Präsidiumssprechstunde“ online durch, zu der sich interessierte Vereine zuschalten können.
4.    Eine abschließende Entscheidung des Verbandsvorstandes wird für den 16. Mai 2020 im Rahmen einer erneuten Videokonferenz vorbereitet.
5.    Das Präsidium wird beauftragt, die Voraussetzungen zur Durchführung eines virtuellen Verbandstages in die Wege zu leiten.
6.    Voraussetzung für ein Auslaufen der Saison zum 30.06.2020 ist eine entsprechende Haftungsfreistellung für Präsidium und Verbandsvorstand durch den in Punkt 5 erwähnten Verbandstag.
7.    Die Regionalbeauftragten führen mit den Kreisfußballwarten ihrer Region entsprechende Beratungen durch, wie eine Wertung bei einem vorzeitigen Ende der Saison 2019/2020 vorgenommen werden sollte. Die Ergebnisse werden im Verbandsspielausschuss gebündelt und damit eine einheitliche Empfehlung für den gesamten Hessischen Fußball-Verband erarbeitet, da nur eine einheitliche Wertung sportpolitisch gerecht ist.

Eine Entscheidung über die Fortsetzung des Spielbetriebs des Hessischen Fußball-Verbandes oder den Abbruch bzw. das Auslaufen der Runde zum 30.06.2020 ist nur unter Berücksichtigung behördlicher Verfügungen sowie der Entscheidungen übergeordneter Verbände möglich. Die für den Hessischen Fußball-Verband zuständige Regionalliga Südwest hat bisher noch keine Entscheidung getroffen und ist abhängig von der Lösung der übergeordneten 3. Liga, um einen Aufsteiger hierfür zu benennen. Dies soll nunmehr auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 25. Mai 2020 entschieden werden.

Als Grundlage der Diskussion und der Empfehlung des Präsidiums dienten die Ergebnisse der Arbeitsgruppe der HFV-Spielbetriebsausschüsse unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Sinning (Frauen und Mädchen), Jürgen Radeck (Senioren) und Carsten Well (Junioren). Diese enthielten unter anderem einen Rahmenterminplan mit unterschiedlichen Startzeitpunkten für eine mögliche Fortführung der Meisterschafts- und Pokalspiele der Saison 2019/2020 für alle Bereiche. Auch alternative Spielmodelle, beispielsweise in Form von Halbserien zur Überbrückung von Leerlaufzeiten, wurden in Betracht gezogen. Zudem flossen auch die Aussagen von beauftragten Rechtsexperten für unterschiedliche Szenarien in die Besprechung ein.

Stand April 2020:
Einigkeit herrscht darüber, dass der Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt bleibt und eine Wiederaufnahme mit 14 Tagen Vorlauf erfolgen müsste. Ein einheitliches Vorgehen aller 32 hessischen Fußballkreise im Umgang mit der Saison 2019/2020 wird angestrebt.
„Die aktuelle Situation lässt keine andere Entscheidung als die weitere Aussetzung des Spielbetriebes zu. Wir orientieren uns damit an der behördlichen und staatlichen Verfügungslage und reagieren auf eine nie dagewesene Krise. Wir haben im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes zahlreiche Szenarien besprochen, wie wir weiterhin mit der Saison 2019/20 umgehen könnten. Eine solche weitreichende Entscheidung muss gut vorbereitet, aus allen Perspektiven beleuchtet und mit allen möglichen Folgen durchdacht sein“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. „Wir brauchen Geduld, nicht die Schnelligkeit ist jetzt gefragt, sondern die Genauigkeit und Nachhaltigkeit unserer Entscheidungen, und dies funktioniert nur im Gleichklang mit behördlichen Entscheidungen“, so Reuß weiter. HFV-Vizepräsident Torsten Becker ergänzte: „Dabei spielen gerade zivil- und haftungsrechtliche Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle. Wir können erst Entscheidungen treffen, wenn es eine gesicherte juristische Grundlage gibt. Das ist ein eminent wichtiger Punkt. Zudem sind wir noch in Abstimmung mit übergeordneten Verbänden.“

Weil eine Vielzahl von Rechtsfragen aus dem Haftungs- und zivilrechtlichen Bereich zu klären sind, hat Präsident Stefan Reuß seinen Vizepräsidenten Torsten Becker gebeten, diesen Prozess federführend zu leiten mit dem Ziel, eine Empfehlung für den Verbandsvorstand zu entwickeln. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, kann und wird der Hessische Fußball-Verband keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Thema Spielbetrieb mehr abgeben, damit keine Verwirrung entsteht.

Thema Spielerwechsel:
In den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Freitag (3. April) vorgenommenen Anpassungen in der DFB-Spielordnung und DFB-Jugendordnung als Reaktion auf die Corona-Krise geht es unter anderem um den Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17). Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf. Nun heißt es darin für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021: „Die Mitgliedsverbände können insbesondere festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt wird, bei der Berechnung des 6-Monats-Zeitraums nach vorstehendem Absatz nicht berücksichtigt werden.“ Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen dann wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten.
„Hier werden wir entsprechende Anpassungen aufgrund der kurzfristigen Entscheidungen des DFB in unseren Regularien beraten und aufnehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer hessenweiten Lösung und werden diese zeitnah vorstellen“, so HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

Finanzen

Finanzen

Die finanziellen Einbußen der Vereine des Hessischen Fußball-Verbandes sind durch die Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie erheblich. Auch der HFV ist durch die Schließung der Sportschule und des Sporthotels Grünberg, die voraussichtlich ausbleibende sechsstellige Abgabe aus den Zuschauereinnahmen der hessischen Bundesligisten, gestoppte Qualifizierungsmaßnahmen und abgesagte Veranstaltungen in großem Ausmaß betroffen. Als Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts der hessischen Fußballfamilie möchte  der HFV seine Vereine in finanzieller Hinsicht in diesem Jahr aufgrund der besonderen Umstände wie folgt entlasten:

-    Da das Schiedsrichterpflichtsoll nicht erhoben werden kann, erfolgen auch keine Bestrafungen (Geldstrafen/Punktabzüge). Die Zahlungen, die sich bezüglich des Schiedsrichterpflichtsolls aus der Saison 2019/2020 ergäben, werden - unabhängig vom weiteren Fortgang der Spielzeit - ausgesetzt. Aus der Saison 2018/19 resultierend betrug die Gesamtsumme der Zahlungen 154.705 €.

-    Die Gebühren der Pflichtabonnements des Verbandsmagazins HESSEN-FUSSBALL werden im Kalenderjahr 2020 aufgrund der derzeitigen Situation rund um das Coronavirus bis auf weiteres nicht in Rechnung gestellt. Die damit bei den Vereinen verbleibende Liquidität beträgt rund 100.000€.

Der HFV sondiert zudem Ansätze gemeinsam mit dem Landessportbund, dem Deutschen Fußball-Bund und den anderen Landesverbänden. Ebenso ist das Sportministerium bereits in Gesprächen, um dem Amateursport ebenfalls zu helfen.

Mit diesem Antrag können Steuervorauszahlungen zinslos gestundet und herabgesetzt werden.

Mit diesem Antrag können Sozialversicherungsbeiträge an Krankenkassen gestundet werden.  

Zum Maßnahmenpaket zur Abmilderung von Härten durch die Corona-Krise.   

Steuerliche Maßnahmen
zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene

- Die Hessische Landesregierung möchte gerne dabei helfen, die gewachsene Vereinslandschaft zu erhalten. Ziel ist es, dass die vor der Krise finanziell intakten Sportvereine und -verbände nach dem Ende der Krise ihre Arbeit möglichst in dem vorherigen Maß fortsetzen können.

Vor diesem Hintergrund kann hessischen Sportvereinen, die Mitglied im Landessportbund Hessen e.V. sind, Soforthilfe in Form einer Billigkeitsleistung nach § 53 LHO gewährt werden. Nach dieser Richtlinie sollen Billigkeitsleistungen zur Abwendung pandemiebedingter existenzbedrohlicher Liquiditätsengpässe ausschließlich im ideellen Bereich auf Antrag gewährt werden.  

Für diese Billigkeitsleistungen werden vom Hessischen Ministerium der Finanzen (HMdF) Haushaltsmittel zur Bewältigung der kurzfristigen gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen der Coronavirus-Pandemie im Förderprogramm „Weiterführung der Vereinsarbeit“ aufgrund einer besonderen finanziellen Belastung zusätzliche Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. Bitte beachten Sie dazu die Fördergrundsätze und das Antragsformular.

Recht

Recht

Aktuelle Fragen und Antworten von Prof. Dr. Philipp S. Fischinger zum Arbeitsrecht im Sport in Bezug auf das Corona-Virus und speziell zum Thema Kündigungen.

Aktuelle Rechtsfragen im Sport, beantwortet von der Kanzlei Lentze . Stopper.

Der GKV-Spitzenverband informiert hier über die aus beitragsrechtlicher Sicht zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Unterstützung der von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffenen Arbeitgeber und Mitglieder, die ihre Beiträge selbst zahlen. Der GKV-Spitzenverband ist die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland und auf europäischer sowie internationaler Ebene.

Antragsvorlage zur Stundung von Sozialabgaben unter diesem Link.

DFB-Merkblatt zur Kurzarbeit, insbesondere in Fußballvereinen des zuschauerorientierten Sports sowie in Verbänden unter diesem Link

Informationen zum Kurzarbeitergeld der Bundesagentur für Arbeit unter diesem Link.

Rechtsfragen rund um den Sport beantwortet Fabian Reinholz unter diesem Link. Reinholz ist Partner bei HÄRTING Rechtsanwälte und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz. Er berät Mandanten in Rechtsfragen zu Werbung und Vermarktung, E-Commerce und Marken.

Der Landessportbund Hessen bearbeitet hier diverse Fragen, unter anderem Rechts- und Versicherungsfragen

Hinweis: Weder der HFV noch die genannten Partner können für diese Angaben oder Ausführungen irgendwie haften. Sie ersetzen keinesfalls eine juristische Einzelfallberatung, sondern sollen lediglich eine Orientierung geben.

Land Hessen

Land Hessen

Hier sehen Sie die aktuellen Informationen des Landes Hessen.

Aktueller Status zur DFBnet Verfügbarkeit

Von der DFB GmbH haben wir am 18.09.2020 folgende Informationen zur Verfügbarkeit des DFBnet erhalten:

Liebe Fußballfreunde,
wie Ihr sicher an den beiden vergangenen Wochenenden erfahren habt, gab es in den Hauptlastzeiten des Spielbetriebes technische Probleme mit dem DFBnet Spielbericht Online bzw. auch mit anderen Anwendungen des DFBnet. Dafür bitten wir Euch ausdrücklich um Entschuldigung.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der DFBnet Spielbericht wie gewohnt störungsfrei für Euch bereitsteht. Dazu haben wir bereits einige Verbesserungen an unserem System vorgenommen. Es ist aber nicht zu 100% auszuschließen, dass es auch am kommenden Spieltag wieder zu Lastproblemen kommen wird.

Um dem zu begegnen haben wir zusätzlich die Servicezeiten ausgeweitet.

Erschwerend kommt leider hinzu, dass der DFB Opfer eines Cyber-Angriffs wurde, welcher dazu führte, dass die Office-IT-Systeme des DFB derzeit nur eingeschränkt nutzbar sind. Obwohl das DFBnet davon nicht direkt betroffen ist, sind die zuständigen Kolleg*innen in ihren Arbeitsbereichen eingeschränkt, was sich auch auf den technischen Support und die damit zusammenhängenden Prozesse auswirkt.

Vielen Dank im Voraus für Euer Verständnis.

Hinweise des Hessischen Fußball-Verbandes:
Im Falle von Störungen werden von der DFB GmbH sofort Meldungen auf dem DFBnet Portal (portal.dfbnet.org) geschaltet.

Das DFBnet Call Center ist unter der Rufnummer 069 – 669 669 77 am Samstag von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 09.00 Uhr bis 21.00 Uhr zu erreichen.

Sollte die Verbindung zum DFBnet am Wochenende nicht möglich sein, dürfen wir Sie bitten, einen Papierspielbericht auszufüllen. Diesen können Sie unter folgendem Link herunterladen: https://www.hfv-online.de/service/downloads/fuer-vereine/

Sollten Sie den Spielbericht im DFBnet nicht ausfüllen oder freigeben können, bitten wir Sie, dies bei Verfügbarkeit nachzuholen, um Ihren Klassenleiter bei der Nacherfassung der Spielberichte zu entlasten.

Aktuelles

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