Trauer um Helmut Fitzek

Die Kreisschiedsrichtervereinigung Wiesbaden trauert um ihr Ehrenmitglied und langjährigen Schiedsrichterobmann Helmut Fitzek (SV Frauenstein), der am 05.11.2020 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Kein anderer Schiedsrichter gehörte der Vereinigung länger an als er – 62 Jahre und 4 Tage.

Als 19-jähriger begann er seine Schiedsrichterlaufbahn 1958 unter dem Kreisschiedsrichterobmann Hermann Steindorf (Vater des Jugendleiters des FV Biebrich 02 Hartmut Steindorf). Nach dem Neulingslehrgang folgte der klassische Werdegang: Zuerst kamen die Jugendspiele, dann die Aktivität mit den I. Mannschaften. Mit Durchsetzungsvermögen, Beharrlichkeit und Kontinuität hat er sich von den Kreisligen nach oben gepfiffen. Nach langen Jahren auf der Verbandsliste dann die Krönung mit dem Aufstieg in die Amateuroberliga.

Doch der Kriminalbeamte interessierte sich auch schon früh für die Belange der administrativen Tätigkeiten bei den Schiedsrichtern. So wurde er 1978 Schiedsrichterobmann, wurde zweimal wiedergewählt, ehe er 1990 aufhörte. Verdienter Lohn für ein jahrzehntelanges ehrenamtliches und beständiges Schaffen ganz ohne Internet und E-Mail war die Ehrenmitgliedschaft seiner Vereinigung 1990. In seiner Zeit als Obmann formte und förderte er junge Schiedsrichtertalente wie Klaus Welz, Gerhard Steudter, Matthias Ott oder Jürgen Schnabel, die alle ihren Weg an die Spitze gingen. Und dem Vorstand seiner Heimatvereinigung blieb er auch weiter verbunden: Von 1995 bis 2008 war er Kassierer, begründete auch mit die Tradition der beliebten Hallenturniere der Schiedsrichtervereinigung.

Weitere Ehrungen folgten – 1996 die Verbandsehrennadel in Silber des Hessischen Fußball-Verbandes und 2008 bekam er für unermüdlichen Einsatz für seine Schiedsrichter die Bürgermedaille der Landeshauptstadt Wiesbaden in Silber.

Auch danach war er ein aufmerksamer Beobachter der Fußballreferees, besuchte bis zum Beginn der Corona-Pandemie die allmonatlichen Pflichtsitzungen, nahm auch an den Weihnachtsfeiern und Mehrtagesfahrten regelmäßig teil. In Erinnerung bleiben vor allem seine Geradlinigkeit und sein Einsatz für andere.  

Die Kreisschiedsrichtervereinigung Wiesbaden wird Helmut Fitzek, dem sie viel zu verdanken hat, ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

 

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Trauer um Erwin Müller

Erwin Müller allseits geschätzt

 

Wiesbaden (nn). Seine sonore Stimme war deutlich vernehmbar, doch Erwin Müller verstand sich nie als Lautsprecher. Im Gegenteil: Der frühere Rechtswart und Klassenleiter des Fußballkreises Wiesbaden, der von seinem Stammverein FV Biebrich 02 zum Ehrenmitglied ernannt wurde, verband sein Engagement mit Zurückhaltung. Präzise, unaufgeregt, nie ein Wort zu viel – das war Standard bei den von ihm geleiteten Sitzungen. „Eine tolle Persönlichkeit. Kompetent, absolut seriös und kollegial. Er war bei den Vereinen beliebt. Ein Verlust, als er im Kreis aufgehört hat“, erinnert sich Kreisfußballwart Dieter Elsenbast gerne an gemeinsame Zeiten mit Erwin Müller, der kurz vor seinem 79. Geburtstag verstorben ist. Auch Ehrenfußballwart Helmut Herrmann und Horst Klee, Vorsitzender von Biebrich 02, wussten Müllers Ruhe und Kompetenz zu schätzen. In der Verbands-Geschäftsstelle war er auch beruflich mit dem Fußball verbunden, war zudem im Alter von 26 Jahren bei den 02ern in schwieriger Zeit Ende der 1960er als Vorsitzender in die Bresche gesprungen.

 

 

 

 

 

 

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Bericht zum Kreisfußballtag 2020 in Medenbach aus Fupa findet im angegenbenen Link.

 

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Helmuth Landler ist tot

WIESBADEN.  Am 30. Mai wäre er 85 geworden. Generationen von Fußballern ist er begegnet. Er hat sie trainiert, gepfiffen und interviewt. In den letzten Jahren indes hat er zurückgezogen gelebt. Dass er die Treffen mit ehemaligen Kollegen, Kickern und Freunden weitestgehend mied, passte wenig zu ihm, der so gern in gemütlichen Runden gesessen, mit einer dicken Zigarre in der Hand Stunde um Stunde verplaudert, oft als Letzter den Heimweg angetreten hatte.

Feldhandballer, Fechter und Vorsitzender der Erbenheimer Fußballer: Natürlich wusste er, der die ersten sportlichen Schritte im Turnerbund beim legendären Peter Schick eingeübt hatte, dass er mit seinem Verständnis von Sport mittlerweile aus der Zeit gefallen war. Leidenschaftlich hatte er sich in Wettkämpfe und eine lange, lange Ehrenamtslaufbahn gestürzt. Sich sein Engagement finanziell angemessen entgelten zu lassen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Helmuth Landler hatte erst als Feldhandballer Tore am Fließband erzielt und war als 20-jähriger Fechter hessischer Junioren-Vizemeister mit dem Degen geworden, ehe er den Fußball für sich entdeckte. Da war der in Heßloch und im Westend aufgewachsene junge Mann schon ein Erbenheimer geworden. Mit Rainer König führte er den SVE, managte den Vereinsheimbau. Sechs Jahre war er Vorsitzender. Als Schiedsrichter stand er in Hessenliga-Gespannen an der Seitenlinie. Mit Herzblut widmete er sich dem Nachwuchs. Als Kreisauswahl-Trainer gehörte er zu den Entdeckern der späteren Profis Thomas Ernst, Bruno Hübner und Norbert Hönnscheidt.

Sänger mit TV-Präsenz: Neben dem Sport und seinem Beruf – er hatte mit 23 die Meisterprüfung als Klischee-Ätzer abgelegt und arbeitete später für den Finanzminister in der Landesbeschaffungsstelle – unterstützte er den Gesangsverein Fidelio mit seinem Bass und kam mit dem nassauischen Volkslied-Chor „Holzäppelbäumche" sogar zu Schallplatten- und Fernseh-Ehren. Als Erbenheimer SPD-Vorsitzender wurde er in den Ortsbeirat gewählt, war Schöffe beim Landgericht, aktiv auch bei der Angestellten-Gewerkschaft und den „Wäschbachstelzen". Oft genug beschwerte sich seine Frau Brigitte, dass er sie mit dem Haus und den drei Kindern vernachlässigte, aber sie ließ ihn doch stets gewähren. Auch als er einer weiteren Leidenschaft verfiel, die zu seinem liebsten Hobby wurde – der Pressearbeit. Über Jahrzehnte war er Pressewart des Sportkreises und des Fußballkreises Wiesbaden, engagierte sich gekonnt auch für das Verbandsorgan „Hessen-Fußball". Und an einem fröhlichen Nachmittag im Mai 1980 ließ er sich nach einigen Bieren im Chausseehaus von der Tagblatt-Sportredaktion als Mitarbeiter verpflichten.

 

Treuer Anwalt der Amateurvereine: Von da an tourte Helmuth Landler in Wiesbaden, im Rheingau und im Untertaunus unermüdlich von Sportplatz zu Sportplatz und haute anschließend in der Redaktion die Berichte vom „Großen Spiel der Kleinen", von Hessen- und Landesligapartien in die Schreibmaschine, in späteren Jahren in den Computer. Er war überall willkommen, weil hier einer schrieb, der die Kärrnerarbeit in den kleinen Klubs kannte und sie deshalb zu schätzen wusste. Und weil er ein stets wohlwollender Reporter war – selbst bei krachenden Niederlagen-Serien. Auf dem Halberg wurde er schließlich zu einer Institution. Er begleitete den SV Wehen von der A-Klasse bis in den Profi-Fußball. Ein bisschen sonnte er sich mit im Erfolg. Und doch blieb er in Verbandsgremien und als Zeitungsmann ein treuer Anwalt der Amateurvereine.

 

Quelle Wiesbadener Kurier vom 22.05.2020

 

Werte Sportfreunde,

 

hiermit veröffentlichen wir die Einladung sowie das Berichtsheft des KFA Wiesbaden.

 

Wir weisen darauf hin, daß der Kreisfußballtag eine Pflichtveranstaltung nach Satzung des HFV ist.

 

mit sportlichen Grüßen

Rainer Wagner für den Kreisfußball Ausschuss Wiesbaden.

Werte Spielfreunde,


die Vorkommnisse der letzten Wochen sind nicht nachzuvollziehen, unerträglich und können so nicht länger
hingenommen werden. Mit diesen Vorkommnissen - auch im Seniorenbereich - kommt der gesamte Fußball stetig in eine
negative Abwärtsspirale mit der entsprechenden Aussenwirkung!
Mit Sanktionen alleine können wir dies nicht auffangen.
Allerdings sind wir gehalten, Vorfälle mit der Härte der Strafordnung zu ahnden. Dies liegt im Interesse aller.
Was gar nicht geht, ist, dass bei Bestrafungen durch das Sportgericht, eine Diskriminierungs - oder Rassismuskeule
gegen unsere ehrenamtlichen Sportrichter herausgeholt wird! Da hört jegliches Verständnis auf!
Verantwortlich für Sportgerichtsverfahren sind nicht die Sportrichter oder Klassenleiter vielmehr diejenigen, die
die Ursache gesetzt haben! Sie können versichert sein, dass dem Sportgericht nichts genehmer wäre, als weniger
ahnden zu müssen.
Wir sind alle aufgefordert - Funktionäre und Vereinsmitarbeiter, die wir alle ehrenamtlich tätig sind, darauf
hinzuwirken, dass wir unseren Spielbetrieb wieder in geordnete Bahnen lenken. Hierzu gehört auch, dass wir den störenden
begleitenden Eltern im Jugendbereich Grenzen aufzeigen. Dies ist nicht nur ein Wiesbadener Problem, dieses
ist hessenweit festzustellen.
Zum Sport gehört auch das Verlieren lernen, nicht der Leistungsgedanke und das Siegen um jeden Preis! Insbesondere gilt dies für den Jugendbereich in Klassen, in denen es um den Spass am Fussball gehen sollte.
Schiedsrichter machen Fehler letztlich aber weniger als die Spieler. Was sich an Beleidigungen und tätlichen Angriffen in den letzten Wochen auf den Sportplätzen gegen Schiedsrichter ereignet hat, muss aufhören, anderenfalls werden sich immer weniger Sportkameraden finden,
die sich bereit erklären - in den unteren Klassen alleine auf sich gestellt - ihrem Hobby nachzugehen.
Wir müssen den „fair Play“ - Gedanken nicht nur plakativ vor uns hertragen, wir müssen ihn im konkreten Einzelfall samstags
und sonntags gerade auch gegenüber den Schiedsrichter leben!
Ich möchte abschließend auf die Möglichkeiten der „fair Play“- Aktionen des HFV verweisen. Auf der Homepage des HFV können Sie die
Einzelheiten der Aktion und die Umsetzung auch für Ihren Verein erfahren. Nutzen Sie diese Angebote.
Auch wir als Funktionäre auf Kreisebene stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Lassen Sie uns gemeinsam starten, den Fussball wieder aus den negativen Schlagzeilen heraus zu holen und den Spass auf die Plätze zurück zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen.



Dieter Elsenbast
Kreisfußballwart Wiesbaden
Dreiherrenstein 7
65207 Wiesbaden
fon pr.0170 5816603
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Am kommenden Sonntag feiert die Wiesbadener Fußball-Ikone Jürgen Grabowski

seinen 75.Geburtstag. Hierzu meine persönlichen aber auch die Glückwünsche der

gesamten Wiesbadener Fußballgemeinschaft.

Jürgen war nicht nur für Wiesbaden vielmehr für ganz Hessen

der Fußballer überhaupt, der als Vorbild ganzer Fußballgenerationen diente.

Hervorzuheben sind nicht nur seinen sportlichen Meriten – mit dem Höhepunkt der

Erringung der Weltmeisterschaft 1974 – vielmehr seine Bodenständigkeit, seine

Verbundenheit zu seinen nicht nur sportlichen Wurzeln , etwas das vielen sogenannten heutigen

“Fußballsternchen” ermangelt. Trotz seiner großen sportlichen Erfolge ist er stets der geblieben der er immer war.

So hat er es sich auch nicht nehmen lassen an der 100 Jahr Feier seines

Jugendvereins SV Biebrich 1919 am vergangenen Samstag teilzunehmen.

Er war und ist immer authentisch geblieben, hat sich niemals verbiegen lassen und ist zurecht eine

Eintracht - Legende aus Wiesbaden. Die meisten, die im Waldstadion mit Inbrunst

den Eintracht Song “Schwarz-Weiß wie Schnee..” singen, haben Jürgen niemals spielen gesehen

aber seine Geschichte, seine Leistungen, seine Vereinstreue werden von einer Fan-Generation an

die nächste weitergegeben. Und dies hat er verdient der Ausnahmespieler der Eintracht !

 

Wir wünschen Jürgen alles erdenklich Gute insbesondere natürlich Gesundheit und ich freue mich

immer auf weitere Gelegenheiten mich mit ihm auszutauschen.

 

 

 

 

Dieter Elsenbast

Kreisfußballwart Wiesbaden

Herzlichen Glückwunsch

 

 

 

Michael Kreppel, von der Spvgg. Sonnenberg, wird am 10.09.2018 50 Jahre alt. Er ist seit 1983 Schiedsrichter und übt verschiedene Tätigkeiten im Vorstand der Kreisschiedsrichtervereinigung Wiesbaden aus. Zudem war er als stell. KSO, von 1997 bis 2000, tätig. Zurzeit ist er Ansetzer für Frauen und Senioren Spiele der Kreisschiedsrichtervereinigung Wiesbaden. Ab und zu, sofern es seine Zeit erlaubt, leitet er noch Spiele bis zur Kreisliga A und unterstützt Schiedsrichter der Gruppernliga als Schiedsrichterassistent an der Linie. Desweiteren ist er ein fester Bestandteil der Turnierleitung auf dem Hallenfußballturnier der Schiedsrichter.

 

Der Vorstand der Kreisschiedsrichtervereinigung und der Kreißfussballausschuß gratulieren Michael recht herzlich zu seinem Ehrentag und wünschen ihm weiterhin alles Gute.

 

 

 

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Albert Bräu - ein Bayer im KJA Wiesbaden -

wird am 16. März 2018 - 80 Jahre jung -

 

Als Albert Bräu 1967, in Regensburg/Bayern geboren,  beruflich nach Wiesbaden kam, ahnte noch keiner wie wichtig er einmal für den Wiesbadener Jugendfussball werden sollte.

Zunächst begann seine Fussballerlaufbahn als Schiedsrichter für DJK Schwarz-Weiss Wiesbaden. Er pfiff viele Jugend- und Seniorenspiele im Kreis/Bezirk, aber auch im Südwestdeutschen Fussballverband.

1970 wurde er Mitglied im Spielausschuß von Schwarz-Weiss Wiesbaden und war massgeblich verantwortlich für die Durchführung des 1. Hallenfussballturnieres für Senioren in Wiesbaden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Schwarz-Weiss.

Der gelernte Schriftsetzer unterstützte den Kreisjugendausschuß seit 1974 und erstellte erstmals die Jugendterminliste 1975 in Broschürenform für alle  Altersklassen. Der KJW Heinz Przybilla und sein Stellvertreter Rainer König waren hocherfreut über diese tatkräftige Unterstützung.

Sein Herz gehörte schon damals ganz dem Jugendfussball und ab der Spielzeit 1979/1980 wurde er im KJA Wiesbaden Klassenleiter für die E- und F-Jugend.

Im  Alter von 65 beendete er seine Klassenleitertätigkeit und organisierte nun ganz speziell die Hallenrunden für den Wiesbadener Jugendfussball. 2008 wurde Jörg Kettelhöhn sein Nachfolger.

Albert Bräu ist bis zum heutigen Tag aber ein wichtiges, beratendes Mitglied im Wiesbadener Kreisjugendausschuß geblieben. Seine Unterstützung und sportliche Erfahrung ist bei den Vereinen wie auch im gesamten Fussballauschuß immer gefragt.  Auch mit 80 Jahren ist Albert Bräu ein Fussballer und Mensch, der überall viel Sympathien geniesst.

Alle Wiesbadener Fussballfreunde wünschen dem rüstigen Geburtstagskind noch viele gesunde Jahre und viel Spass im Wiesbadener Jugendfussball.  

 

 

Rainer König/stv. KJW Wiesbaden

 

Dieter Zorn feiert Geburtstag

 

Man mag es kaum glauben, wenn man den immer noch sportlich aussehenden "jungen Mann" hinter dem Thresen des FV Biebrich 02 gut gelaunt Getränke ausschenken sieht: Dieter Zorn wird 75. Ein Leben mit und für den Fußball scheint jung zu halten. Und er gibt alle Getränke in der Reihenfolge aus, in der sie geordert wurden. Ganz nach seinem sportlichen Motto: Fair geht vor.

Lange Jahre war Dieter Zorn im Kreisjugendausschuss als Kreisjugendwart tätig, eine Tätigkeit die sowohl Durchsetzungsvermögen, als auch Empathie voraussetzt. Wenn eine Entscheidung getroffen werden muss, gibt es immer Kritiker, die besänftigt oder überzeugt werden müssen. Dieses Talent hatte er wie kaum ein anderer. Es hatte immer das Große und Ganze im Blick - und nicht nur den eigenen Verein. Fair geht vor. Und zwar immer. Bei ihm war das kein Lippenbekenntnis, wie es heute gang und gäbe ist, sondern eine Lebenseinstellung.

Von 1984 bis 1994 war er auch im Verbandsjugendausschuss des Landes Hessen tätig. „Ich habe dann nachher wieder auf die Kreisebene gewechselt, weil sich das Engagement im Verbandsjugendausschuss nicht mehr mit meiner beruflichen Tätigkeit in Einklang bringen ließ“, ist sicher ein Argument, das auch viele andere Ehrenamtliche kennen. Diejenigen die heute noch unentgeldlich für einen Verein oder für den Verband tätig sind, werden immer weniger.

Dieter Zorn war immer auch ein Verfechter der Idee, dass Vereine auch eine soziale Verantwortung tragen. Immer war es ihm wichtig, Jugendliche zu integrieren und nicht nur zu sanktionieren. In vielen Sitzungen des Kreisjugendausschusses entschärfte er viele Konflikte durch seine verbalen und rethorischen Kompetenzen. Aufgrund seiner großen Verdienste für den Wiesbadener Fußball erhielt er schon vor Jahren die Tagblatt-Wein-Auszeichnung. Das war mit Sicherheit nicht die größte Auszeichnung, die er in seinem Leben bekommen hat (da gab es viele), aber vielleicht die sympathischste. Propheten im eigenen Revier werden ja oft nicht beachtet.
Aber in Wiesbaden weiß jeder, was er für den lokalen Fußbal geleistet hat: Und noch leistet.

„Mit Zahlen habe ich es irgendwie schon immer gehabt“, sagte Dieter Zorn einmal  in einem Interview mit der Wiesbadener Tagespresse. Der Angestellte aus dem Bereich kaufmännisches Rechnungswesen war seit 1967 bei ESWE tätig und bildete sich bereits nach wenigen Jahren zum Bilanzbuchhalter weiter. Im zarten Alter von 28 Jahren war er dann schon Abteilungsleiter und vertrat den Konzern auch nach außen hin. „Die Arbeit mit meinen Kollegen hat mir einfach immer sehr viel Spaß gemacht. Im allgemeinen haben wir einen sehr kollegialen Stil gepflegt“, sagt Zorn.

UND GENAU SO HIELT ER ES AUCH IM FUSSBALLBEREICH.  EIN KOLLEGE MIT SOZIALKOMPETENZ! HAPPY BIRTHDAY DIETER!

 

 

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Landkarte - Kreis Wiesbaden