Landkarte - Kreis Odenwald
Die Geschichte des Fußballs im Odenwaldkreis
Ein Rückblick, zusammengestellt von Gerd Waßner

Stand: 16. November 2009

Der Fußball im Wandel der Zeiten
Aus den Gründerjahren
Nach dem 2. Weltkrieg
Kreisfußballwart Wilhelm Paulus
Fußballgeschichte in 3 Bänden
Fußballjugend - Fundament der Vereine
Odenwälder Schiedsrichter

 

Der Fußball im Wandel der Zeiten
Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft

Wenn der Fußball seinen hohen Stellenwert behalten soll, ist es unabdingbar, dass sich alle die mit dieser Sportart befasst sind, nicht nur den Herausforderungen unserer Zeit stellen, sondern dass auch die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft des Fußballsports geschaffen werden. Das breitgefächerte Freizeit- und Medienangebot und die sich verändernde Arbeitswelt haben in den vergangenen Jahren ihre Spuren hinterlassen. Die Zahl der aktiven Spieler und damit zwangsläufig auch die Zahl der Vereine ging zurück. Allerdings scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen, vor allem bei den größeren Vereinen im Kreis anzudeuten, wie die Meldung einer dritten Mannschaft beim VfL Michelstadt für die Runde 2008/2009 in der D-Liga zeigt.
Der DFB als höchste Dachorganisation des Fußballs, hat die Zeichen der Zeit erkannt und versucht seit einigen Jahren, gezielt den Nachwuchs verstärkt zu sichten und zu fördern. Erste Erfolge stellten sich ein, wenn man das Abschneiden der DFBNachwuchsmannschaften und der Nationalelf im internationalen Vergleich sieht. Diese günstige Entwicklung, die mit dem dritten Platz bei der WM im Jahr 2006 ihren ersten unvergessenen Höhepunkt hatte, im Jahr 2007 mit dem WM-Titel der Fußballdamen dem DFB ein weiteres Highlight bescherte und im Jahr 2008 mit der Europameisterschaft der U19 Junioren, dem DFB nach langen Jahren der Abstinenz ein weiteres Erfolgserlebnis bescherte, schlägt sich auch bei den Vereinen mit der Zunahme von Jugendspielern, vor allem im Bereich der F- und E-Jugend, nieder. Darunter sind auch immer mehr Mädchen. Diese neue Sympathiewelle für den Fußball gilt es sowohl für den Männerfußball als auch für den Frauenfußball zu nutzen. Dabei ist der DFB aber auf die Basisarbeit in den Vereinen mehr denn je angewiesen. Doch nicht nur die intensive Nachwuchsförderung ist eines der Hauptziele der zukünftigen Entwicklung, sondern ebenso sind Änderungen in struktureller Hinsicht und im Spielsystem unabdingbar. Der Kreisfußballausschuss hat die Forderung des HFV, die Reservemannschaften in Konkurrenz spielen zu lassen, nun umgesetzt. Ziel ist es, allen aktiven Spielern in einer Punktrunde eine Spielmöglichkeit zu bieten. Es gab sowohl Zustimmung als auch kritische Stimmen Seitens der Vereine. Eines lässt sich jetzt schon feststellen: Das Spielniveau der Reservemannschaften hat sich deutlich verbessert und die Spiele wurden spannender und interessanter für die Spieler und Zuschauer. Der Kreisfußballausschuss hat sich weiter die Aufgabe gestellt, auf Kreisebene sowohl in der A-Liga als auch in der B-, C- und in der ab der Runde 2008/2009 neu gegründeten D-Liga Runden mit etwa 14 bis 16 Mannschaften zu installieren, was von der Spielzahl her den klimatischen Gegebenheiten im Odenwald auch gerecht wird.
Im Hallenfußball wird künftig dem Futsal von Verbandsseite erste Priorität eingeräumt und der Kreisfußballausschuss ist gehalten, diese Verbandsvorgabe umzusetzen. Deshalb wird es ab der Wintersaison 2008/2009 nur noch Genehmigungen für Futsal-Hallenturniere geben. Diese Hallenfußballspielart, die aus Südamerika stammt, soll die Technik und Schnelligkeit des Fußballs verbessern helfen. In südlichen Ländern hat man damit schon gute Erfahrungen gemacht. Auch die älteren ehemaligen aktiven Spieler will der HFV wieder besser ins Spielgeschehen integrieren. Deshalb wünscht der HFV, dass es künftig Kreis-Meisterschaften von Ü40- und Ü50-Spielern gibt. Auch Fußballtennis soll nach dem Wunsch des HFV angeboten werden.
 
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Geschichtliches aus den Gründerjahren

Die Wurzeln des Fußballsports im Odenwaldkreis reichen bis vor den Ersten Weltkrieg zurück. Im Jahr 1911 wurde der erste Fußballverein, der VfL Michelstadt, gegründet, der zunächst Fußballverein Viktoria hieß. Zwei Jahre später folgte im benachbarten Steinbach die Gründung des Fußballclubs Steinbach (heute TSG Steinbach). Diese beiden Klubs sind demnach die ältesten Fußballvereine im Odenwaldkreis. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges setzte sich die Begeisterung für diese von England gekommene Sportart vehement fort, trotz der wirtschaftlichen Not und des Widerstands in Eltern- und Erzieherkreisen.
Es kam zu Vereinsgründungen: 1919 in Erbach, 1920 in Höchst, 1921 in Bad König und Lützel-Wiebelsbach, 1924 in Beerfelden, Sandbach und Neustadt. Im April 1921 schlossen sich in Bad König etliche Fußball-Vereine des Odenwaldes zur „Odenwälder Spielvereinigung" zusammen.
An der ersten Runde im Herbst 1921 beteiligten sich: TV Erbach, Germania Groß-Ostheim, Kickers Hergershausen, FK Hetschbach, SV Höchst, Viktoria Kleestadt, SV (Bad) König, FK Langstadt, SV Lengfeld, FV Michelstadt, TV Nieder-Ramstadt, SV Steinbach, FV Zipfen. Ungeschlagener Meister mit 75:4 Toren wurde Michelstadt.
Kurios: In Zipfen stand in der Mitte des Platzes ein Birnbaum!
 
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Fußball nach dem zweiten Weltkrieg

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wurden mit 13 wiedergegründeten Fußballvereinen im Odenwaldkreis bereits im Herbst 1945 die erste Punktrunde 1945/46 gestartet und das bei denkbar schlechten materiellen Bedingungen.
Es nahmen folgerde Mannschaften teil: Erbach, Michelstadt, Neustadt, Beerfelden, Lützel-Wiebelsbach, Steinbach, Mümling-Grumbach, Höchst, Hainstadt, Kirch-Brombach, Sandbach, Rimhorn und Bad König. 1946/47: In Finkenbach, Gammelsbach, Günterfürst, Haingrund, Schöllenbach, Reichelsheim, Rothenberg, Vielbrunn, Wald-Amorbach und Würzberg werden neue Fußballvereine oder Abteilungen gegründet. Am 16.06.1949 gründet der TSV Seckmauern eine Fußballabteilung.
1949/50: Im Kreis bestehen 25 Fußballvereine. Der VfL Michelstadt wird aufgrund des besseren Torverhältnisses Meister der B-Klasse vor dem TSV Neustadt und steigt in die A-Klasse, später II. Amateurliga, jetzt Bezirksoberliga, auf.
1955: Im Michelstädter Stadion erreicht am 10. August eine Odenwaldauswahl gegen den mehrfachen Deutschen Fußballmeister 1. FC Kaiserslautern vor über 10.000 Zuschauern ein 5:5-Unentschieden nach begeisterndem Spiel.
1958/59: Die A-Klassen werden neu eingeteilt. Der Odenwaldkreis spielt mit zehn Mannschaften aus dem Kreis Dieburg zusammen. Im Jahr 1962 wird eine C-Klasse gebildet mit zehn Mannschaften. In der B-Klasse spielen neun Mannschaften.
Der 1960 gegründete SV Hummetroth nimmt an den Punktspielen teil. Der ISV Kailbach nimmt den Spielbetrieb wieder auf.
1963/64: In Vielbrunn und in Sensbachtal wird wieder Fußball gespielt. Die Fußballer des Odenwaldkreises trauern um Willi Awenius (TSG Steinbach), der an den Folgen eines Sportunfalls im Alter von 21 Jahren gestorben ist.
Im Jahr 1965 wird der TSV Bullau gegründet. Der weltbekannte Torhüter von Manchester-City, Bernd Trautmann, besucht mit einer englischen Jugendmannschaft den Odenwaldkreis.
1967/68: Der SV Hiltersklingen und die Spielvereinigung Kinzigtal entstehen.
1970: Der Fußball-Club Höchst wird gegründet und der GSV Breitenbrunn meldet für die Verbandsspiele erstmals eine Mannschaft. Der FC Rimhorn nimmt den Spielbetrieb wieder auf.
1971/72: Erstmals wird eine Damen-Fußballrunde mit den Mannschaften TV Hetzbach, TSV Höchst, SV Hummetroth, SV Lützel-Wiebelsbach, KSV Reichelsheim, SG Rothenberg, TSV Sensbachtal und TSG Zell durchgeführt. - Am 08.08.1973 wird der SC Hassenroth gegründet.
1975/76: Der SSV Brensbach (vorher Kreis Dieburg) nimmt erstmals an den Rundenspielen im Odenwaldkreis teil. Die Inhaber der Trainer-B-Lizenz gründen eine Trainergemeinschaft, der Dieter Krämer (Erbach) lange Jahre vorstand und die bis Ende 2007 von Jürgen Diehl (Weiten-Gesäß) geleitet wurde, sich aber mangels Interesse aufgelöst hat. Beim Verbandstag in Grünberg wird die Einführung der Zeitstrafe beschlossen.
1978/79: Die Damenmannschaft des KSV Reichelsheim wird Hessenpokalsieger und belegt in der Landesliga den zweiten Platz. Der TV Fränkisch-Crumbach hat eine Fußballabteilung gegründet und nimmt erstmals an einer Verbandsrunde teil.
1979: In Beerfelden, Reichelsheim, Neustadt und Michelstadt werden von türkischen Gastarbeitern Fußballvereine gegründet.

FC Erbach ab 1982 in der Oberliga Hessen.
1980: Der FC Erbach wird Meister der Bezirksliga und steigt in die Landesliga auf. Nach zwei Jahren Landesligazugehörigkeit schafft der FC Erbach im Jahr 1982 den Aufstieg in die Amateur-Oberliga Hessen, der bisher größte Erfolg einer Mannschaft aus dem Odenwaldkreis.
1981/82: Der SV Rehbach wird gegründet und nimmt an den Verbandsspielen 1982/83 teil. Türk Reichelsheim und Türk Breuberg ziehen ihre Mannschaften zurück.
1984/85: Die SG Nieder-Kainsbach/Affhöllerbach (bisher im Kreis Dieburg) spielt wieder im Odenwaldkreis.
1987: Beim Kreisfußballtag in Vielbrunn schied Kreisfußballwart Fritz Walter (Lützelbach) nach 40jähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch aus und wurde zum Ehrenkreisfußballwart ernannt. Neuer Kreisfußballwart wurde Horst Neff (Zell), der seit 1984 stellvertretender Kreisfußballwart war.

Fritz Walter überraschend verstorben
1988/89: Der TSV Neustadt wird Bezirksmeister und steigt in die Landesliga Süd auf.
Trauer und Bestürzung: Ehrenkreisfußballwart Fritz Walter ist am 29.12.1988 bei einem Urlaubsaufenthalt in Mittenwald überraschend verstorben.
1990: Der Verein Türk Michelstadt wird nach mehreren unerfreulichen Vorkommnissen bei Punktspielen vom Verbandsrechtsausschuss aus dem Spielbetrieb ausgeschlossen und löst sich auf.
1993: Nach dem Abstieg aus der Oberliga im Jahr 1989 steigt der FC Erbach aus der Landesliga ab und wird auf Antrag vom Kreisfußballausschuss in die A-Liga eingestuft. In Erbach gründet sich ein neuer türkischer Verein mit dem Namen "Inter Erbach".
1994: Der TSV Neustadt wird Meister der Bezirksoberliga und steigt in die Landesliga Süd auf. Der SV Beerfelden wird Meister der Bezirksliga Ost und steigt in die Bezirksoberliga auf. Inter Erbach nimmt erstmals an einer Punktrunde teil.
1995: Türk FV Wersau wird zu einem halbjährlichen Spielverbot nach Ausschreitungen gegen den Schiedsrichter im Spiel gegen FSV Erbach und nach weiteren zurückliegenden Vorkommnissen verurteilt und im Jahr 1997 wegen weiterer schwerwiegender Vorkommnisse vom Hessischen Fußball-Verband ausgeschlossen. Der FC Höchst wird Meister der Bezirksliga Ost und steigt in die Bezirksoberliga auf. Die Zahl der Vereine im Odenwaldkreis hat abgenommen, nachdem sich Spielgemeinschaften (SV Hiltersklingen/SV Mossau in SG Mossautal und TSG Steinbach/SV Rehbach in SG Steinbach) gebildet haben. Die C-Liga wird aufgelöst und in die B-Liga integriert. Die Dreipunkteregelung wird eingeführt, das heißt pro gewonnenem Spiel erhält der Sieger drei Punkte, beim Unentschieden erhalten beide Mannschaften einen Punkt.
1998/99: Der FC Höchst wird Meister der Bezirksliga Ost und schafft damit zum zweiten Mal den Sprung in die Bezirksoberliga. Der TSV Neustadt steigt aus der Bezirksoberliga ab.
1999/2000: Die TSG Bad König wird Meister der Bezirksliga Ost und steigt in die Bezirksoberliga auf. Der TSV Neustadt zieht seine Mannschaft aus der Bezirksliga Ost wegen Spielermangels vor Ende der Vorrunde zurück.

KSV-Fußballfrauen in der Oberliga Hessen
Die Frauenmannschaft des KSV Reichelsheim schafft als Tabellenzweiter der Landesliga Süd den Aufstieg in die Oberliga Hessen, die Frauenmannschaft des TSV Höchst wird Meister der Bezirksoberliga und steigt in die Landesliga Süd auf, während der FC Rimhorn aus dieser Klasse absteigen muss.
Beim Kreisfußballtag am 8. April 2000 in Reichelsheim wird der gesamte Kreisfußballausschuss mit Horst Neff an der Spitze für die nächsten vier Jahre wiedergewählt. Aus einem Pressebericht über die Jahreshauptversammlung des FC Erbach geht hervor, dass der FC Erbach einen Schuldenstand von rund 420.000 Mark hat.
2000/2001: Der FC Höchst schafft in der Bezirksoberliga den Klassenerhalt, zieht aber seine Mannschaft aus finanziellen Gründen zurück und wird auf Wunsch in die A-Liga eingestuft. Die TSG Bad König steigt nach einjähriger Zugehörigkeit wieder aus der Bezirksoberliga ab. Die neugebildete Spielgemeinschaft SG Breuberg Mitte (TSV Neustadt/KSG Rai-Breitenbach) steigt aus der A-Liga ab. Nach einem Spielabbruch in Zell am 18. April nach tätlichen Angriffen auf den Schiedsrichter durch Spieler von Inter Erbach wird Inter Erbach ein dreimonatiges Spielverbot vom Kreisrechtsausschuss auferlegt. Drei türkische Spieler werden fast ein Jahr gesperrt.
2001/2002: Die Frauenmannschaft des KSV Reichelsheim bildet eine Spielgemeinschaft mit der SG Modau und belegt in der Oberliga einen guten Mittelfeldplatz. Die Fußballerinnen des FC Rimhorn werden Meister der Bezirksoberliga und steigen in die Landesliga Süd auf. Der FC Erbach und die FSV Erbach bilden unter dem Namen SG Erbach eine Spielgemeinschaft. Die SSG Steinbuch kann wegen Spielermangels nicht mehr an der Punktrunde der B-Liga teilnehmen. Der FC Finkenbach weiht sein neues Funktionsgebäude am Sportplatz ein, bei dem Vereinsmitglieder über 15.000 Eigenhilfestunden geleistet haben.
2002/2003: Bei der Vereinsvertretertagung in Zell am 22. April lehnen 40 Vereine ein Mitspielen der Reservemannschaften in Konkurrenz, wie dies vom HFV geplant ist, ab. Nur der VfL Michelstadt sprach sich dafür aus. Die Reserven der Vereine der Bezirksliga Ost nehmen an einer neugebildeten C-Liga Dieburg am Spielbetrieb teil. Die Reserve des VfL Michelstadt spielt in Konkurrenz in der B-Liga.
Türk Spor Beerfelden weihte am 15. Juni 2002 sein neuerbautes Vereinsheim am alten Beerfelder Sportplatz ein. Nach einem Spielabbruch im Spiel gegen den TSV Bullau wird Inter Erbach ein halbjähriges Spielverbot bis Mai 2003 auferlegt.
In der Bezirksliga Ost führt der KSV Reichelsheim nach Abschluss der Vorrunde die Tabelle an, belegt am Ende aber nur Platz vier. Meister und Aufsteiger in die Bezirksoberliga wird Hassia Dieburg. SV Sickenhofen schafft in der Relegation den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Absteigen müssen KSV Mümling-Grumbach, KSV Urberach und der TV Fränkisch-Crumbach als Relegationsverlierer.
Meister der A-Liga und Aufsteiger in die Bezirksliga Ost wurde Türk Beerfelden vor SV Hummetroth. Absteiger B-Liga sind FC Rimhorn, SV Lützel-Wiebelsbach und TSV Hainstadt.
B-Liga-Meister wird ISV Kailbach. TSV Günterfürst als Zweiter und die SG Erbach als Relegationssieger gegen Hainstadt schaffen ebenfalls den Aufstieg. Die Runden verlaufen ohne größere Vorkommnisse.
Die B-Liga spielt in zwei Gruppen (zwölf und elf Vereine). Die jeweiligen Gruppenersten spielen den Meister aus, die Zweiten den Relegationsteilnehmer. Außerdem wird ein Liga-Pokal ausgetragen, um den Mannschaften mehr Spielmöglichkeiten zu bieten. Günter Ihrig (SV HIltersklingen) ist im Alter von 70 Jahren am 9. Juni 2003 verstorben. Er hat sich bleibende Verdienste in seinem Verein und im Kreisfußballausschuss als Klassenleiter erworben.
2003/2004: Nach anhaltenden Diskussionen einigt sich der Kreisfußballausschuss darauf, die beiden B-Liga-Gruppen nicht nach regionalen Gesichtspunkten einzuteilen, sondern die Mannschaften nach Möglichkeit in einer Gruppe spielen zu lassen, die Reserven in Konkurrenz zu melden, damit diesen auch ausreichend Spielmöglichkeit gegeben wird. Die Runden in allen Klassen verlaufen ohne besondere Vorkommnisse. In der Bezirksliga Ost schafft der KSV Reichelsheim als Tabellenzweiter das angestrebte Ziel, den Aufstieg in die Bezirksoberliga. Der SV Beerfelden kehrt als Meister der A-Liga nach dem Abstieg sofort wieder zurück in die Bezirksliga Ost und auch der Zweite der A-Liga, SV Hummetroth, steigt in die Bezirksliga auf. Während SG Nieder-Kainsbach, TV Hetzbach und SG Sandbach in die B-Liga absteigen, kehrt die KSG Vielbrunn als Meister der B-Liga nach langen Jahren wieder in die A-Liga zurück. Der TSV Bullau kam nach einem zuerst 11:2 und dann korrigierten 12:2-Sieg und anschließendem Rechtsausschussurteil bei der Reserve des FC Höchst als Gruppenerster der B-Liga Gruppe II in die Relegation mit dem Viertletzten der A-Liga, FV Mümling-Grumbach, verlor aber beide Spiele klar. Die Fußballfrauen des FC Rimhorn steigen aus der Landesliga Süd in die Bezirksoberliga ab.
Die B-Jugend der SG Sandbach behauptet sich in der Oberliga Hessen durch einen 10. Tabellenplatz.
 
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Wilhelm Paulus neuer Kreisfußballwart - Horst Neff Ehrenkreisfußballwart

Beim Kreisfußballtag am 27. März 2004 in Finkenbach wurde mit Wilhelm Paulus (TSG Steinbach) ein neuer Kreisfußballwart gewählt. Horst Neff (TSG Zell) kandidierte nicht mehr und wurde zum Ehrenkreisfußballwart ernannt. Armin Rinnert (SV Hummetroth) für Johann Weyrich (KSG Vielbrunn) als Stellvertreter, Klaus Deitrich (KSG Vielbrunn) als Rechner für Gottfried Matiaske (SG Sandbach), Bernd Köbler (Michelstadt) als Pressewart und Schriftführer für Gerd Waßner (TSG Steinbach), Wolfgang Altmeyer als Rechtswart, Willy Schwarz (TSG Zell) als Webmaster, Gerd Brechenser (FC Finkenbach) als Klassenleiter der B-Liga und Jürgen Diehl (Weiten-Gesäß) als Vorsitzender der Trainergemeinschaft und Beauftragter für Freizeitfußball komplettieren den neuen Kreisfußballausschuss. Gerd Waßner fungiert weiter als Ehrenamtsbeauftragter im Kreisfußballausschuss. Bestätigt wurde auch der Kreissschiedsrichterausschuss mit Hartmut Schwöbel (SG Sandbach) als Obmann an der Spitze und der Kreisjugendfußballausschuss mit Dietmar Flath (SV Lützel-Wiebelsbach) als Kreisjugendfußballwart an der Spitze.
Die Schiedsrichtervereinigung beklagt den Tod von Mikael Demir (26) nach einem Verkehrsunfall am 26. Februar 2005. Demir hatte als ranghöchster Schiedsrichter des Odenwaldkreises Spiele der Oberliga geleitet und stand vor einer hoffnungsvollen Schiedsrichterkarriere. Der KSV Reichelsheim schaffte in der Runde 2004/2005 in der Relegation den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Die B-Liga spielte nochmals in zwei Gruppen. Die jeweiligen Gruppenersten SV Lützel-Wiebelsbach und TSV Sensbachtal spielten in einem Entscheidungsspiel vor über 600 Zuschauern in Steinbach um die Meisterschaft. Sensbachtal siegte mit 2:1 und stieg in die A-Liga auf. Lützel-Wiebelsbach schaffte in der Relegation gegen Türk Breuberg den Aufstieg nicht.
Während die jeweils ersten sieben Mannschaften der Runde 2004/2005 in der Saison 2005/2006 die B-Liga bildeten, wurde aus den restlichen Mannschaften und den dazugekommenen Reservemannschaften eine C-Liga gebildet. Der SV Hummetroth wurde Meister der Bezirksliga und spielt zusammen mit dem KSV Reichelsheim nun in der Bezirksoberliga. Der SV Gammelsbach wird A-Liga-Meister und verweist den SV Beerfelden aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz zwei.
Zum Erbacher Wiesenmarkt trat eine Odenwaldauswahl gegen den Bundesliga-Aufsteiger Eintracht Frankfurt an und verlor vor 3.000 Zuschauern mit 1:6. Die Schiedsrichtervereinigung hatte bei ihre Sitzung im Juli mit Herbert Fandel Kylburg/Eifel eine prominenten Referenten. Fandel leitet Spiele der Bundesliga und ist auch international im Einsatz. Die SG Sandbach schaffte souverän die B-Liga-Meisterschaft, der Tabellenzweite SV Lützel-Wiebelsbach setzte sich in der Relegation mit dem FC Höchst durch und steigt ebenfalls in die A-Liga auf. Neben der TSG Bad König steigt auch der VfL Michelstadt aus der Bezirksliga ab. Der FC Höchst zieht überraschend seine Mannschaft zurück und einige Monate später löst sich der Verein wegen finanzieller Schwierigkeiten auf.
 
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Fußballgeschichte in drei Bänden dokumentiert

Klaus Gackenheimer (Rothenberg) hat sich die Aufgabe gestellt, die Fußballgeschichte des Odenwaldkreises in Büchern zu dokumentieren. Er stellt im November 2005 den ersten Band der Fußballgeschichte des Odenwaldkreises von 1945 bis 1975 vor. Im November 2006 stellte Gackenheimer den zweiten Band vor, der die Fußballgeschichte von 1975 bis 1985 beinhaltet. Der dritte Band ist im Februar 2008 erschienen und der vierte Band wird derzeit vorbereitet.
In der Runde 2006/2007 steigen der KSV Reichelsheim und der SV Hummetroth aus der Bezirksoberliga und Türk Beerfelden aus der Bezirksliga Ost ab. Der TSV Seckmauern schaffte mit der Meisterschaft in der Bezirksliga den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.
In der A-Liga wurde der VfL Michelstadt Meister und kehrt in die Bezirksliga zurück. Die Frauenmannschaft des VfL Michelstadt wird Meister in der Bezirksliga. Von der B-Liga steigen die ersten drei Mannschaften TV Hetzbach, SG Mossautal und FC Rimhorn in die A-Liga auf. Den Sprung in die B-Liga schaffen in der C-Liga Gruppe I KSV Reichelsheim II und SSV Brensbach und in der Gruppe II TSV Neustadt und TSG Bad König II.
Der TSV Seckmauern schaffte im Spieljahr 2007/2008 den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga, der SV Hummetroth wurde Meister in der Bezirksliga Ost und Aufsteiger in die Bezirksoberliga. Aus der Bezirksliga Ost stieg der SV Gammelsbach ab. Nach der Meisterschaft in der A-Liga steigt der TSV Höchst in die Bezirksliga Ost auf. Aus der A-Liga steigen die SG Erbach und die KSG Vielbrunn in die B-Liga ab. Aufsteiger in die A-Liga sind der B-Liga-Meister GSV Breitenbrunn und der Tabellenzweite TV Fränkisch-Crumbach als Relegationssieger. Absteiger in die C-Liga ist die TSG Zell. In die B-Liga steigen von der C-Liga SpVgg Kinzigtal und KSV Haingrund auf.
Da der HFV ab dem Spieljahr 2007/2008 ein Mitspielen der Reserven in Konkurrenz zwingend vorgeschrieben hat, mussten die bisher noch abseits stehenden Vereine nun ihre Reserven in Konkurrenz melden, um diesen Mannschaften auch weiterhin eine Spielmöglichkeit zu bieten.
Die C-Liga spielte in zwei Gruppen mit je 17 Vereine in der Runde 2007/2008. Ab der Saison 2008/2009 gibt es auf Kreisebene eine A-Liga, eine B-Liga, eine C-Liga und und erstmals eine D-Liga mit 18 Vereinen.
Durch den Wegfall der Bezirke nach Beschluss des außerordentlichen Verbandstages im Mai 2008 ändern sich die Namen der Ligen. Aus der Landesliga Süd wurde Verbandsliga Süd, die Bezirksoberliga wurde in Gruppenliga und die Bezirksligen in Kreisoberligen umbenannt.
Beim Kreisfußballtag am 21. Juni 2008 im Bürgerhaus in Steinbach wird Wilhelm Paulus (TSG Steinbach) als Kreisfußballwart für die nächsten vier Jahre wiedergewählt. Ebenso sein Stellvertreter Armin Rinnert (SV Hummetroth, Klassenleiter A- und B-Liga). Dem KFA gehören weiter an: Klaus Ihrig (TSG Bad König) als Vorsitzender des Kreissportgerichtes, Toni Miceli (VfL Michelstadt, Koordinator für Qualifizierung), Wolfgang Altmeyer (TSG Zell,Ehrenamtsbeauftragter), Tobias Luft (ISV Kailbach, Kassenwart), Edgar Ihrig (SG Mossautal, Pressewart), Lindsay Scott (FC Rimhorn, Referentin für Frauenfußball), Jürgen Diehl (Weiten-Gesäß, Referent für Freizeit- und Breitensport), Willy Schwarz (TSG Zell, Internet-Administrator), Hartmut Schwöbel (SG Sandbach, Kreisschiedsrichterobmann), Dietmar Flath (SV Lützel-Wiebelsbach, Kreisjugendfußballwart), als Beisitzer Gerd Brechenser (FC Finkenbachtal, Klassenleiter C-und D-Liga).
Runde 2008/2009: Der TSV Seckmauern steigt aus der Gruppenliga ab. Der SV Hummetroth schafft zwar den Klassenerhalt in der Gruppenliga, geht aber freiwillig in die A-Liga Odenwald zurück, so dass der Odenwaldkreis in der Gruppenliga nun nicht mehr vertreten ist. In der Kreisoberliga belegt der VfL Michelstadt Platz vier, der TSV Höchst Platz fünf und der KSV Reichelsheim Platz sechs. Die SG Sandbach wird Meister der A-Liga und steigt in die Kreisoberliga auf. Der Tabellenzweite SV Gammelsbach scheitert in der Relegation nur knapp am Aufstieg in die Kreisoberliga. In die B-Liga steigt die ISV Kailbach ab, während sich der Vorletzte SV Beerfelden in der Relegation mit dem B-Liga-Dritten TSV Neustadt den Klassenerhalt sichert. B-Liga-Meister wird die TSG Steinbach, der TSV Hainstadt steigt als Tabellenzweiter mit in die A-Liga auf. Den Weg in die C-Liga müssen der FC Finkenbachtal und die SpVgg Kinzigtal antreten. Meister der C-Liga wird der TSV Höchst Ib, die KSG Rai-Breitenbach steigt als Tabellenzweiter mit in die B-Liga auf, während der Tabellenletzte TV Hetzbach Ib in die D-Liga absteigt. Meister der neugegründeten D-Liga wird der FV Mümling-Grumbach Ib,Zweiter Aufsteiger in die C-Liga ist der VfL Michelstadt Ic. Bei den Fußball-Frauen schaffen der TSV Höchst, der FC Rimhorn, die SpVgg Kinzigtal und der VfL Michelstadt den Klassenerhalt in der Gruppenliga.
 
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Fußballjugend - das Fundament der Vereine

Genauso wie die Zahl der Fußballvereine nach 1945 ständig zunahm, wuchs auch die Zahl der Jugendspieler stetig. 16 Jugendmannschaften mit 293 Jugendlichen waren es im Jahr 1953. Im Jahr 1958 wurden 30 Jugendmannschaften mit 564 Jugendlichen gezählt. Höhepunkt war im Jahr 1976 die Zahl von 128 Jugendmannschaften und 2.087 Jugendspielern. In den letzten Jahren war die Zahl der Mannschaften und der Jugendspieler rückläufig. Vor allem in den oberen Klassen, der B- und A-Jugend, gab es fast dramatische Einbrüche, die Auswirkungen auf den Spielbetrieb der Seniorenmannschaften hatten. Nachdem einige Jahre bei den jüngeren Jahrgängen wieder ein leichter Aufwärtstrend festzustellen war, ist auch hier wieder eine Abnahme von Spielern und Mannschaften festzustellen. In der Saison 2000/2001 nahmen elf A-Jugenden, 14 B-Jugenden, 20 C-Jugenden, 15 D-Großfeldmannschaften und zwölf DKleinfeldmannschaften an den Punktrunden teil. Die A-, B- und C-Jugenden führen gemeinsam mit dem Fußballkreis Dieburg eine Punktrunde durch.
An der Aufbauarbeit im Jugendbereich wirkten folgende Kreisjugendfußballwarte mit: Karl Rölle, Michelstadt (1947-1950 und 1951-1954), Karl Tschan, Höchst (1950-1951), Ludwig Roth, Erbach (1954-1955), Gottfried Schmidt, Beerfelden (1955-1956), Kurt Hoffart, Höchst (1956-1957), Otto Uhrig, Erbach (1957-1958), Fritz Kronfeld, Beerfelden (1958-1972), Wilhelm Konrad, Erbach (1972-1987), Ewald Fornoff, Höchst (1987-1993), Karl Geyer, Michelstadt (1993 bis Juni 2002). Geyer trat zum 30. Juni 2002 zurück, für ihn übernahm Dietmar Flath (SV Lützel-Wiebelsbach) kommissarisch das Amt des Kreisjugendfußballwartes.
Beim Kreisjugendfußballtag in Hummetroth im Februar 2004 wurde der seitherige Kreisjugendfußballausschuss einstimmig wiedergewählt. Seine Besetzung: Dietmar Flath, Lützelbach (Jugendwart), Friedel Fey, Michelstadt (Stellvertreter), Edgar Ihrig, Mossautal (Schriftführer), Wolfgang Ducke, Hetzbach (Referent für jugendpädagogische Aufgaben), Kerstin Schwinn, Erbach (Mädchenreferentin). Als Klassenleiter fungieren Armin Rinnert (Hummetroth), Ewald Eifert (Brensbach), Walter Wissmann (Erbach) und Günter Reinhardt (Reichelsheim).
Beim Kreisjugendfußballtag 2008 in Hiltersklingen gab es folgendes Ergebnis: Dietmar Flath (Kreisjugendfußballwart), Armin Rinnert (Stellvertreter), Toni Miceli (Jugendbildungsbeauftragter), Lindsay Scott (Referentin für Mädchenfußball), Friedel Fey (Referent für Schulfußball). Zum Ende der Saison 2008/2009 scheidet Lindsay Scott aus beruflichen Gründen aus dem KJA-Odenwald aus und Birgit Johe (Rothenberg) übernimmt ihre Aufgaben.
Die Zahl des Nachwuchses im Odenwaldkreis ist in den vergangenen Jahren nahezu konstant geblieben. Bleibt zu hoffen, dass über den Nachwuchs auf längere Sicht wieder mehr Spieler zu den Senioren stoßen und keine weiteren Vereine den Spielbetrieb bei den Senioren einstellen müssen. Ein wichtige Aufgabe dabei wird, angesichts des hohen Anteils vor allem von türkischen Spielern in den Jugendmannschaften, die Integration der ausländischen Spieler in den deutschen Vereinen sein denn Fußball verbindet, Fußball überwindet Barrieren.
 
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Odenwälder Schiedsrichter auch auf höherer Ebene im Einsatz

Eine wichtige Rolle im Fußball des Odenwaldkreises spielt das Schiedsrichterwesen. Folgende Obmänner standen der Schiedsrichtervereinigung vor: Karl Laumann, Michelstadt (1945-1970), Helmut Schmitt, Erbach (1970-1980), Rainer Röder, Hainstadt (1980-1987), Gottfried Matiaske, Höchst (1987 bis 1996), Wilhelm Paulus, Steinbach (1996 bis 2004). Mit Heinz Schmerker (TSG Steinbach) und Hans Werner (SG Nieder-Kainsbach) schafften zwei Odenwaldkreis-Schiedsrichter den Sprung in die Oberliga und als Linienrichter bis hin zum Profifußball Mit Claudia Schindler (jetzt verheiratete Hartung (SV Lützel-Wiebelsbach), konnte man eine Schiedsrichterin stellen, die Spiele der Frauenfußball-Bundesliga leitete. Ihr eiferte Marlene Jahn (KSV Reichelsheim) nach, der zweimal der Sprung in die Frauen-Bundesliga gelang.
In der Saison 2001/2002 schaffte Hartmut Schwöbel den Sprung in die Oberliga, stieg aber trotz guter Beurteilungsbogen aufgrund der Leistungsdichte der Schiedsrichter in Hessen wieder ab und leitet jetzt Spiele der Landesliga. Mikael Demir (Mümling-Grumbach), leitete ebenfalls Spiele der Landesliga, schaffte 2005 den Aufstieg in die Oberliga Hessen, verunglückte aber im Februar 2005 tödlich.
Die 50-Jahrfeier der Schiedsrichtervereinigung fand im Oktober 1973 im festlichen Rahmen mit 500 Besuchern in der Erbacher Festhalle statt. Am 15. Mai 1998 gedachten die Fußballschiedsrichter des Odenwaldkreises mit einer eindrucksvollen Feier des 75jährigen Bestehens ihrer Vereinigung im Bürgerhaus in Steinbach. Wenige Wochen später beklagten die Schiedsrichter den Tod ihres Ehren-KSO Helmut Schmitt. Nicht minder würdevoll verlief die Jubiläumsfeier zum 80jährigen Bestehen der Kreisschiedsrichtervereinigung, die am 14. November 2003 ebenfalls im Bürgerhaus in Steinbach stattfand.
Bei den Neuwahlen des Kreisschiedsrichterausschusses im Frühjahr 2004 wurde mit Hartmut Schwöbel (SG Sandbach) für Wilhelm Paulus ein neuer Obmann gewählt und bei den Neuwahlen 2008 in seinem Amt bestätigt. Stellvertreter wurde Klaus Ehrhard (TV Hetzbach).
Parallel der Abnahme von Seniorenspielern in den Vereinen, fanden in den vergangenen Jahren immer weniger Anfänger den Weg zu den Schiedsrichtern, was schließlich zu einem Mangel an Unparteiischen führte. Bewährt hat sich die Unterstützung der Jung-Schiedsrichter durch ältere Kollegen - Paten genannt.
Walter Abert (KSG Vielbrunn) gehört seit mehr 55 Jahren der Kreisschiedsrichtervereinigung an und ist damit dienstältester Schiedsrichter und wurde Anfang Januar 2008 besonders geehrt. Thorsten Schenk konnte im Juli für 2.000(!!!) Spielleitungen geehrt werden. Er führt damit die Hit-Liste bei den Spielleitungen an.
 
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