Landkarte - Kreis Schwalm Eder

Hessen Kassel steigt in die Regionalliga Südwest auf

Presseinformation Nr. 914 vom 26. Mai 2020

Regionalliga Südwest GbR

Sepp-Herberger-Weg 2

76227 Karlsruhe

Ansprechpartner: Sascha Döther

Tel.: 0721-40904-17

Fax: 0721-40904-616

info@regionalliga-suedwest.de

Entscheidung zur Saisonwertung:

Regionalliga Südwest GbR meldet 1. FC Saarbrücken als Aufsteiger in die 3. Liga!

Im Rahmen des gestrigen DFB-Bundestags am 25. Mai 2020 wurden im Hinblick auf die 3. Liga Entscheidungen getroffen, die sich auch auf die Regionalliga Südwest auswirken. Dabei wurde u.a. auch die Vorgehensweise für den Fall geklärt, dass die Spielzeiten der Regionalliga-Staffeln aufgrund der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden können:

Hierbei hat der jeweilige Rechtsträger der Regionalliga-Staffel über die sportliche Qualifikation zum Aufstieg in die 3. Liga zu entscheiden und den Aufsteiger zu melden. Diese Entscheidungen und Meldungen sind für den DFB bindend.

Spielkommission und Gesellschafterversammlung treffen Entscheidung

Die Spielkommission und die Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest GbR haben sich daraufhin im Rahmen einer am heutigen Abend per Videokonferenz durchgeführten Sitzung nochmals intensiv mit verschiedenen Wertungs-Szenarien zur Saison 2019/2020 beschäftigt. Dabei haben sowohl die Spielkommission wie auch die Gesellschafterversammlung entschieden:

• die Meisterschaftsrunde 2019/2020 zum 30.06.2020 zu beenden,

• den direkten Aufsteiger in die 3. Liga anhand einer Quotienten-Regel zu den bislang ausgetragen Spielen zu ermitteln (Punkteschnitt) und keine Mannschaft absteigen zu lassen.

Der Spielkommission gehören Thomas Schmidt (Vorsitzender, Südbaden), Hans Bernd Hemmler (FRV Südwest) und Jürgen Radeck (Hessen) an. In der Gesellschafterversammlung sind die Landesverbände Baden, Hessen, Rheinland, Württemberg, Saarland, Südbaden und Südwest mit je einer Stimme vertreten.

Derzeit noch kein Spielbetrieb möglich

Die Verordnungen der Landesregierungen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Bayern über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in den aktuellen Fassungen sehen weiterhin umfassende Beschränkungen vor, die die Austragung von Fußballspielen unterhalb der 3. Liga flächendeckend nicht möglich machen.

Nach den letzten Maßnahmen zur Lockerung der Corona-Verordnungen ist zwar teilweise Fußballtraining unter Beachtung strenger Hygiene-Vorgaben auch für Amateurmannschaften wieder möglich. Indes ist aber weiterhin nicht konkret abschätzbar, wann Mannschaftsport auch für alle Mannschaften der Regionalliga Südwest wieder flächendeckend in allen fünf relevanten Bundesländern in denen Mannschaften beheimatet sind, erlaubt wird.

Eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Regionalliga Südwest ist damit derzeit rechtlich nicht möglich.

Vereine gaben wichtige Impulse zur Entscheidungsfindung

Vor dem Hintergrund der Entwicklung in den letzten Wochen und mit Blick auf das Ende des Spieljahres 2019/2020 am 30.06.2020 haben sich die Gremien intensiv mit der Frage befasst, wie spieltechnisch mit der aktuellen Situation und hier insbesondere mit der Wertung der Meisterschaftsrunde 2019/2020 umgegangen werden soll. Dabei haben sich die Vereine und Kapitalgesellschaften der Regionalliga Südwest in mehreren Videokonferenzen sowie im Rahmen einer schriftlichen Anhörung aktiv und konstruktiv eingebracht.

„Der Austausch mit den Vereinen der Regionalliga Südwest war jederzeit offen, fair und konstruktiv“ lobt Geschäftsführer Sascha Döther. Die Auseinandersetzung der Vereine mit den komplexen Fragestellungen erfolgte dabei mit großer Ernsthaftigkeit und vielfach beeindruckender Akribie. Es hat sich somit als richtig erwiesen, bei den Vereinen nach Argumenten zu fragen und nicht nur danach, welche Lösung im Ergebnis bevorzugt wird. Dass selbstverständlich auch die jeweiligen Vereinsinteressen unter Berücksichtigung von Tabellenpositionen Eingang in die Rückmeldungen fanden, ist dabei legitim. Die Gremien der Regionalliga Südwest haben alle Rückmeldungen und Stellungnahmen der Vereine ausgewertet und in die Entscheidungsfindung einfließen lassen. Zudem wurde zum gesamten Sachverhalt ein Rechtsgutachten eingeholt.

1. FC Saarbrücken bei allen Paramatern an der Spitze In der Saison 2019/2020 konnten ca. 66% der Spiele ausgetragen werden. Nachdem die Meisterschaftsrunde somit nicht zu Ende gespielt werden kann, wird der Aufsteiger in die 3. Liga dadurch festgestellt, dass der Quotient aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt wird.

Meister und damit Aufsteiger in die 3. Liga ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten:

Alternativ wäre es auch denkbar gewesen, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln. Dafür spricht, dass dann grundsätzlich einmal jeder gegen jeden gespielt hätte. Die Quotienten-Regelung hat demgegenüber den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel angemessen berücksichtigt werden kann und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele, wie es ursprünglich vorgesehen war, näher kommt.

Für die Regionalliga Südwest ist es dabei allerdings unerheblich, ob die Quotienten-Regelung oder die Wertung nach Hinrunden-Tabelle zum Tragen kommt, da der 1. FC Saarbrücken in beiden Fällen die Wertung anführt und bereits seit vergangenen August ununterbrochen Tabellenführer der Regionalliga Südwest ist. „Der 1. FC Saarbrücken hat seine Leistungsstärke in dieser Saison nicht nur eindrucksvoll im DFB-Pokal bewiesen, sondern ist auch in der Liga nach allen Parametern an der Spitze der Tabelle, daher das einstimmige Votum für den Aufstieg.

Wir gratulieren dem FCS herzlich zum verdienten Aufstieg in die 3. Liga!“ so Ronny Zimmermann (Vorsitzender Gesellschafterversammlung).

Keine Absteiger in der laufenden Saison

Ebenfalls wurde von den Gremien der Regionalliga Südwest beschlossen, dass die Saison 2019/2020 ohne Absteiger beendet wird, was insbesondere rechtlich aus Billigkeitsgründen geboten erscheint. Das bedeutet, dass keine Mannschaft aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Spielzeit in die Oberliga-Staffeln absteigen muss.

Vier Aufsteiger: TSV Mainz, VfB II, Stadtallendorf und KSV Hessen Kassel steigen auf

Darüber hinaus wurde ebenfalls durch die Spielkommission und Gesellschafterversammlung entschieden, die gemäß Quotienten-Regelung führenden Mannschaften der nachgelagerten Oberliga-Staffeln aufsteigen zu lassen, dies vorbehaltlich der entsprechenden Meldungen durch die jeweiligen Träger der Oberligen. Für diesen Fall können mit Eintracht Stadtallendorf (Hessenliga), TSV Schott Mainz (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar), dem VfB Stuttgart II (Oberliga Baden-Württemberg) und dem KSV Hessen Kassel (Hessenliga), vier Vereine ihre Rückkehr in die Regionalliga Südwest feiern.

Die Ermittlung des gemäß Spielordnung der Regionalliga Südwest festgelegten vierten Aufsteigers erfolgt ebenfalls anhand eines Vergleiches aus dem erzielten Quotienten der relevanten Vereine, der in den jeweiligen Ligen auf Grundlage der erzielten Gewinnpunkte und ausgetragenen Spielen ermittelt wurde.

Weiterer Aufsteiger ist danach der Zweitplatzierte aus den Oberliga-Staffeln mit dem höchsten Quotienten: Verein / Kapitalgesellschaft Tabelle Liga Quotient

1. KSV Hessen Kassel       2. Hessenliga 2,14

2. FC Kaiserslautern II         OL RPS      1,90

3. Göppinger SV 2. OL         BW            1,81

Spielkommission entwickelt Modelle zum Spielbetrieb für die Saison 2020/2021.

Aufgrund der derzeitigen Verfügungslage und um den Vereinen Planungssicherheit zu ermöglichen, wurde festgelegt, dass die Saison frühestens am 01.09.2020 starten soll.

Die Spielkommission der Regionalliga Südwest berät in den kommenden Wochen über die Durchführung der Liga in der Spielzeit 2020/2021 mit einer Stärke von vrsl. 22 Mannschaften und wird verschiedene Modelle (angelehnt an die Verfügungslagen der Länder/des Bundes und dem damit verbundenen prognostizierten Beginn der Saison) den Vereinen zur Diskussion vorlegen.

sdo/26.05.2020

Corona-Krise_Update 24

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Update 24 soll einen kurzen zeitlichen Hintergrund geben, wo wir derzeit stehen und was in den nächsten Tagen folgen wird:

1. Nach unseren Entscheidungen des Verbandsvorstandes vom 16.05. 2020 haben wir, wie im Update 23 berichtet, juristische Anfragen gestellt. Am Montagmittag soll die endgültige Stellungnahme erfolgen.

a. Es zeichnet sich ab, dass zwischen Aufstiegsspielen, Entscheidungsspielen und Relegationsspielen deutlich unterschieden werden muss.

b. Wir müssen klar die Verhältnismäßigkeit und den damit verbundenen Aufwand betrachten.

2. Unser Verbandsfußballwart hat den Auftrag zu ermitteln, über welche Anzahl von Mannschaften wir exakt reden, denen zusätzlich ein Aufstieg ermöglicht werden könnte. Dabei kommt es nicht nur auf die maximale Zahl an, sondern, so meine klare Bitte, um eine differenzierte Betrachtung die sich ergibt, wenn wir allen, nur den nach Quotientenberechnung in Frage kommenden oder keine weiteren Aufsteiger zulassen. Diese drei verschiedenen Alternativen müssen uns als Verbandsvorstand aus meiner Sicht vorliegen, damit wir eine abgewogene Empfehlung vornehmen können.

3. Ebenso haben Silke Sinning und Carsten Well die Bitte erhalten mitzuteilen, wie dies für den Frauen und für den Juniorenbereich aussieht.

4. Es braucht dann natürlich auch verschiedene Überlegungen, wie der Spielbetrieb aussehen und organisiert werden kann, wenn, entgegen unserer Wunschvorstellung, die Saison 2020/21 nicht zu einem Zeitpunkt beginnen kann, der den von uns bisher gekannten zeitlichen Verlauf nehmen kann.

5. Es gibt verschiedene Informationen von Vereinen, die Überlegungen haben, ihre Mannschaft(en) nicht aufsteigen zu lassen, zurückzuziehen, oder freiwillig in eine tiefere Klasse zu gehen. Wenn euch hierzu Informationen vorliegen, wäre es hilfreich, wenn ihr diese kurzfristig melden könnt.

6. Am Montag, 25. Mai 2020, steht der a.o. DFB-Bundestag an mit einer ganzen Reihe von Beschlüssen, die wiederum Auswirkungen auf uns haben können.

7. Am Dienstag, 26. Mai 2020, findet eine Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest statt. Auch hier kann es zu Beschlüssen kommen, die uns unmittelbar tangieren.

8. Das Präsidium beabsichtigt, sich Mitte der Woche über die neuen Entwicklungen auszutauschen.

9. Es zeichnet sich ab, dass der a.o. Verbandstag am 20. Juni stattfinden wird.

Ich werde euch weiter informieren. Bleibt gesund!

 

Mit freundlichen Grüßen                                                            HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Stefan G. Reuß (Präsident) 

Otto-Fleck-Schneise 4

60528 Frankfurt a.M.

Tel: 069/ 677 282-232

Fax: 069/ 677 282-238

www.hfv-online.de

Entscheidung bei außerordentlichem Verbandstag notwendig

HFV-Verbandsvorstand empfiehlt einstimmig vorzeitiges Saisonende

Der Hessische Fußball-Verband e.V. hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der aktuellen Saison 2019/2020 im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am Samstag (16. Mai 2020) eine Empfehlung erarbeitet, die vorbehaltlich weiterer behördlicher Entscheidungen durch die Bestätigung an einem in Kürze folgenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden könnte.

Der Verbandsvorstand empfiehlt den Delegierten einstimmig, dass die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotientenregelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll.

Weitere wählbare Möglichkeiten sind die Fortführung der Saison über den 30.06.2020 hinaus und das vorzeitige Saisonende mit Quotientenregelung unter Ermittlung der Auf- und Absteiger gemäß des bestehenden Spielgeschehens.

Weitere Möglichkeiten im Umgang mit der Saison 2019/2020 wurden diskutiert, erwiesen sich jedoch als nicht mehrheitsfähig.

Die endgültige Entscheidung für eine dieser drei Varianten fällt im Rahmen des außerordentlichen Verbandstages, der voraus- sichtlich am 13. oder 20. Juni stattfindet. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Die Grundlage für diese Empfehlung bilden die 32 Kreiskonferenzen, die in den letzten beiden Wochen durchgeführt wurden. Die entsprechenden Kreisfußballwarte haben die Stimmungsbilder aus ihren Kreisen an die zuständigen Regionalbeauftragten weiter gegeben. Die gesammelten Ergebnisse wurden vom Verbandsspielausschuss zu dieser Empfehlung für den Verbandsvorstand verarbeitet, der diese im Rahmen seiner Sitzung befürwortete.

Präsidium und Verbandsvorstand haben in gemeinsamen virtuellen Sitzungen einen Verfahrensweg gewählt, der Entscheidungen sorgsam vorbereitet, rechtlich absichert, breite Beteiligungsmöglichkeiten der Mitglieder eröffnet, sportliche Fairness im Blick hat und zugleich unter Berücksichtigung der Gesundheit aller Beteiligten abwägt.

Dabei wurden zahlreiche Aspekte berücksichtigt, wie die behördliche Verordnungslage, der Umgang mit übergeordneten Spielklassen (speziell Regionalliga Südwest und 3. Liga, Frauen- Regionalliga Süd, Junioren-Bundesliga, B-Juniorinnen-Bundesliga, Hessenpokalsieger Männer und Frauen) und die Zeitschiene, wenn die Saison 2019/2020 über den 30. Juni 2020 hinaus fortgeführt würde sowie unmittelbare Auswirkungen daraus auf eine potentielle Saison 2020/2021.

Zugleich spielten notwendige Satzungsänderungen im Falle einer Fortführung der Saison 2019/2020 über den 30. Juni 2020 hinaus sowie unmittelbare Auswirkungen auf eine potentielle Saison 2020/2021 eine Rolle, ebenso wie die sportliche Fairness und Ergebnisberücksichtigung der bisher erbrachten Leistungen. Ferner wurden die Wirkung der Quotientenregelung auf die bisherigen Tabellenstände und eventuelle Härtefälle bemessen. Das Vorgehen erfolgte unter der klaren Zielsetzung einer einheitlichen Regelung für ganz Hessen.

Bedauernd nehmen Präsidium und Verbandsvorstand zur Kenntnis, dass es keine generelle und für den gesamten Amateurfußball in Deutschland einheitliche Regelung geben wird. Diese wünschenswerte Variante muss nunmehr durch Einzelentscheidungen des DFB sowie der Landesverbände ersetzt werden.

„Im Umgang mit dem HFV-Spielbetrieb haben wir um Geduld und Besonnenheit zur Realisierung der besten Lösung geworben. Vor dem Hintergrund der aktuellen behördlichen Verfügungslage und nach der Einbeziehung des Rats von Experten sowie der Meinung der Vereine in das Prozedere, favorisieren wir die von einem Großteil der Vereine gewünschte Lösung in Verbindung mit deren Machbarkeit und Rechtssicherheit. Uns ist bewusst, dass nicht alle Vereine diesen Standpunkt teilen, aber leider ist aufgrund der speziellen Situation eine Lösung, die die Zustimmung aller HFV-Vereine findet, nicht möglich. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass wir der optimalen, gerechtesten und vereinsfreundlichsten Lösung hiermit am nächsten kommen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Die Empfehlung, das Spieljahr 2019/20 am 30. Juni 2020 zu beenden, sieht keine weiteren Meisterschaftsspiele des laufenden Spieljahres mehr vor. Die direkten Aufsteiger sollen über den Quotienten aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt werden.

Berücksichtigt werden sollen auch Online-Informationen des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) e.V. Samstag, 16. Mai 2020 Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. In Staffeln, in denen weitere Mannschaften direktes Aufstiegsrecht besitzen, wird auch diese Platzierung ermittelt und die Mannschaft steigt auf. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden können, und zwar rechtzeitig für die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21.

Im Vorfeld des außerordentlichen Verbandstages muss die Frage, wie mit dem Thema Relegation und Aufstiegsspiele umzugehen ist, noch abschließend geklärt werden. Hierzu wird eine rechtliche Prüfung erfolgen und auch die Entscheidungen übergeordneter Ligen werden mit berücksichtigt.

Vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg, sollen keine Absteiger ermittelt werden. Diese Regelung bringt mit sich, dass in folgenden Spielzeiten eine Regulierung der Ligen durch eine erhöhte Zahl an Absteigern erfolgen muss.

Dieses genaue Prozedere und weitere Regelungen wie beispielsweise Wechselrechte müssen nun satzungsgemäß angepasst werden. Bezüglich des Verfahrens der Pokalwettbewerbe sind ebenfalls unterschiedliche Szenarien diskutiert worden. Hierfür werden kurzfristig Lösungen erarbeitet.

Der Beschluss im Wortlaut:

1. Der Verbandsvorstand beschließt, das Präsidium zu bitten, einen außerordentlichen Verbandstag einzuberufen, um über einen eventuellen Abbruch der Saison entscheiden zu lassen.

Der außerordentliche Verbandstag findet, vorbehaltlich der Zustimmung des Vereinsregisters und unter Einhaltung der Ladungsfristen, voraussichtlich am 13. Juni 2020 oder 20. Juni 2020 in virtueller Form statt.

Matthias Gast

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 

 

Fußball-Training

Liebe Mitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes,

anbei sehen Sie die aktualisierte Version der Tipps zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes. Abweichend zur ersten Version ist, dass nach einer Aussage des Gesundheitsamtes Gießen die Reinigung von Trainingsutensilien (Bälle, Hütchen, Torwarthandschuhe) mit Hilfe einer Bürste mit Wasser und Seife empfohlen wird und hierfür kein Desinfektionsmittel notwendig ist.

Darüber hinaus ist der Punkt zur Schließung der Gastronomiebereiche gelöscht. Als Vorgaben für diese Empfehlungen dienen behördliche Entscheidungen des Landes Hessen. Der Hessische Fußball-Verband (HFV) nimmt diese auf und unterbreitet auf dieser Basis Vorschläge, wie diese behördlichen Vorschriften in die Praxis umgesetzt werden könnten.

Auch der HFV wünscht sich schnellstmöglich normale Verhältnisse auf den Sportplätzen und den gewohnten Spielbetrieb. Da dies jedoch aktuell noch nicht möglich ist, versucht der HFV mit erwähnten Empfehlungen mögliche praktische Lösungswege für eine Umsetzung aufzuzeigen.

Aus Gründen des höheren Lesekomforts haben wir uns im Rahmen der Veröffentlichung von HFV kompakt online - analog zu unserem Verbandsmagazin HESSEN-FUSSBALL - nach eingehenden Beratungen innerhalb der entsprechenden Kommission im Rahmen der Schreibweise dazu entschieden, die männliche Form zu verwenden, auch wenn es potentiell weitere Geschlechter betreffen könnte.

Wir weisen explizit darauf hin, dass wir mit dieser Ausdrucksweise keine weiteren Geschlechter exkludieren oder diskriminieren möchten.

 

Trainingsanleitung in Zeiten der Corona-Krise

 

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Gast HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.

Referent Öffentlichkeitsarbeit

Otto-Fleck-Schneise 4 60528 Frankfurt a.M.

HESSISCHER FUSSBALL-VERBAND e.V.                    

                                                                                                           Frankfurt, 15.4.2020

Liebe Sportkameradinnen,

liebe Sportkameraden,

der Verbandsvorstand des Hesssischen Fußballverbandes hat im Umlaufverfahren über die beigefügten Beschlussvorlagen entschieden und diese beschlossen.

Zur  Abtimmung standen die Anträge Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren gemäß     § 121 Spielordnung und Wegfall der Wartefristen gem. § 27 Jugendordnung. 

Beide Ordnungsänderungen wurden bereits auf der Homepage des Hessischen Fußballverbandes veröffentlicht. Sie treten gemäß § 57 Nr. 1, Satz 2 Satzung am 15. April 2020 in Kraft und gelten nur für solche Vereinswechselanträge, die ab diesem Zeitpunkt bearbeitet werden. Die neuen Regelungen schaffen Klarheit im Hinblick auf die Unterbrechung der Wartefrist und geben den Vereinen insbesondere eine bessere Planungssicherheit.

In den nächsten Tagen folgen noch weitere Änderungen unserer Ordnungen.

Für Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

______________________

Selbstverständlich ist dieses Thema für alle fußballspielenden Vereine des HFV von großer Bedeutung. Die HFV-Spielbetriebsausschüsse unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Sinning (Frauen und Mädchen), Jürgen Radeck (Senioren) und Carsten Well (Junioren) arbeiten intensiv daran, Szenarien für eine geeignete Fortführung des Spielbetriebs zu entwickeln.

Zum Thema Spielbetrieb fand im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am 4. April 2020 ein ausführlicher Austausch statt, im Zuge dessen zahlreiche Modelle und Szenarien erörtert wurden, auch im Hinblick auf mögliche wirtschaftliche und rechtliche Konsequenzen.

Einigkeit herrscht darüber, dass der Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt bleibt und eine Wiederaufnahme mit 14 Tagen Vorlauf erfolgen müsste. Ein einheitliches Vorgehen aller 32 hessischen Fußballkreise im Umgang mit der Saison 2019/2020 wird angestrebt. „Die aktuelle Situation lässt keine andere Entscheidung als die weitere Aussetzung des Spielbetriebes zu. Wir orientieren uns damit an der behördlichen und staatlichen Verfügungslage und reagieren auf eine nie dagewesene Krise.

Wir haben im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes zahlreiche Szenarien besprochen, wie wir weiterhin mit der Saison 2019/20 umgehen könnten. Eine solche weitreichende Entscheidung muss gut vorbereitet, aus allen Perspektiven beleuchtet und mit allen möglichen Folgen durchdacht sein“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. „Wir brauchen Geduld, nicht die Schnelligkeit ist jetzt gefragt, sondern die Genauigkeit und Nachhaltigkeit unserer Entscheidungen, und dies funktioniert nur im Gleichklang mit behördlichen Entscheidungen“, so Reuß weiter.

HFV-Vizepräsident Torsten Becker ergänzte: „Dabei spielen gerade zivil- und haftungsrechtliche Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle. Wir können erst Entscheidungen treffen, wenn es eine gesicherte juristische Grundlage gibt. Das ist ein eminent wichtiger Punkt. Zudem sind wir noch in Abstimmung mit übergeordneten Verbänden.“

Weil eine Vielzahl von Rechtsfragen aus dem Haftungs- und zivilrechtlichen Bereich zu klären sind, hat Präsident Stefan Reuß seinen Vizepräsidenten Torsten Becker gebeten, diesen Prozess federführend zu leiten mit dem Ziel, eine Empfehlung für den Verbandsvorstand zu entwickeln. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, kann und wird der Hessische Fußball-Verband keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Thema Spielbetrieb mehr abgeben, damit keine Verwirrung entsteht.

Thema Spielerwechsel:

In den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Freitag (3. April) vorgenommenen Anpassungen in der DFB-Spielordnung und DFB-Jugendordnung als Reaktion auf die Corona-Krise geht es unter anderem um den Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17). Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf.

Nun heißt es darin für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021: „Die Mitgliedsverbände können insbesondere festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt wird, bei der Berechnung des 6-Monats-Zeitraums nach vorstehendem Absatz nicht berücksichtigt werden.“

Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen dann wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten. „Hier werden wir entsprechende Anpassungen aufgrund der kurzfristigen Entscheidungen des DFB in unseren Regularien beraten und aufnehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer hessenweiten Lösung und werden diese zeitnah vorstellen“, so HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

§ 121  Spielordnung

§ 27   Jugendordnung

 

Mit freundlichen Grüßen 

Torsten Becker (Vizepräsident)

Kreisschiedsrichtervereinigung Schwalm-Eder

Dieter Matheiowetz (SG Brunslar) zum neuen KSO gewählt

Großenenglis- Am 14.02.2020 fand in Borken-Großenenglis der Kreisschiedsrichtertag des Schwalm-Eder-Kreises statt. Die 80 (von167 Aktiven) anwesenden Schiedsrichter hatten dieses Mal bei der Wahl des neuen Kreisschiedsrichterobmanns die Wahl zwischen Amtsinhaber Volker Römer von der SG Uttershausen/Lendorf und Dieter Matheiowetz vom TSV Brunslar.

In der geheimen Abstimmung setzte sich Dieter Matheiowetz mit 44 zu 35 Stimmen, bei einer Enthaltung, durch und ist somit neuer Kreisschiedsrichterobmann des Fußballkreises Schwalm-Eder.

Des Weiteren wurden (als einzig nominierte Kandidaten) gewählt:

Stellvertretender KSO: Florian Carls (TSV Wabern) mit 70 Ja-Stimmen und einer Gegenstimme sowie 9 Enthaltungen

Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit: Felix Kempa (TSV Mardorf) mit 63 Ja-Stimmen, 6 Gegenstimmen bei 11 Enthaltungen Zum neuen Kreislehrwart wurde Sascha Bauer mit 73 Ja-Stimmen bei 7 Enthaltungen gewählt.

Abschließend bedankte sich der neue Kreisschiedsrichterobmann bei seinem Vorgänger und dessen Ausschuss. Mit den Neuwahlen schieden auch Detlef Hahn (stellv. KSO) und Bernhard Röthig aus dem Kreisschiedsrichterausschuss aus.

Felix Kempa war auch in der vergangenen Legislaturperiode der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit.

Geehrt im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ wurden

1. Viola Fischer (Damen)

2. Kevin Hubatsch (U 50)

3. Wolfgang Eberth (Ü 50)

Der neu gewählte Kreisschiedsrichterausschuss muss noch auf dem Kreisfußballtag von den Delegierten bestätigt werden. 

Andres Garde