Wichtige Informationen zur Corona-Pandemie

Spiel- und Trainingsbetrieb

Spiel- und Trainingsbetrieb

Stand 12. Februar 2021:
Bezüglich des Trainingsbetriebes lautet die aktuelle Information des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport:

Amateursport kann auf Sportanlagen im Freien oder in Sporthallen lediglich allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand stattfinden. Weitläufige Sportanlagen dürfen gleichzeitig von mehreren individualsportlich aktiven Personen genutzt werden.

Die Durchführung von Individualtraining (ein Trainer plus ein Spieler) ist möglich. Gruppentraining hingegen ist explizit verboten. Ebenso ist ein verkapptes Gruppentraining in Form von mehreren gleichzeitig stattfindenden Individualtrainings nicht zulässig. Wir empfehlen ausdrücklich eine Beschränkung auf maximal eine Trainingsgruppe (zwei Personen bzw. Hausstand) pro Platzhälfte.
Zwei Spieler (ohne Trainer) dürfen 1:1-Situationen im Vollkontakt trainieren, sofern es sich um einen festen Partner handelt, der nicht gewechselt wird.

Es muss in jedem Fall gewährleistet sein, dass keine Durchmischung der einzelnen Personengruppen erfolgt, also z.B. mit wechselnden Partnern trainiert wird. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die unterschiedlichen Personengruppen keine Umkleiden und Sanitäreinrichtungen teilen und sich auch ansonsten nicht begegnen, so dass die Abstandsregeln in jedem Falle eingehalten werden.


Stand: 23. Januar 2021:
Fortführung des Spielbetriebs:
HFV bindet Kreise und Vereine ein

Im Rahmen der Verbandsvorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) haben Präsidiumsmitglieder, Regionalverantwortliche und Kreisfußballwarte diverse Szenarien einer Fortführung des Spielbetriebs beleuchtet.

Nach der Einführung des HFV-Präsidenten Stefan Reuß mit dem aktuellen Stand in punkto Corona-Pandemie und neben den Berichten der einzelnen Präsidiumsmitglieder bildete die Diskussion über die Möglichkeiten zum Umgang mit der laufenden Saison 2020/21 das Herzstück der 200-minütigen Sitzung, die - wie üblich in den letzten Monaten - per Videokonferenz absolviert wurde. Besondere Herausforderungen bei dieser Diskussion bilden dabei die Unklarheit bezüglich eines möglichen Startzeitpunktes sowie die Heterogenität der absolvierten Spiele in den einzelnen Ligen und Kreisen. Daher waren die Situationsberichte aus den Kreisen auch in diesem Zusammenhang von großer Wichtigkeit.

Präsident Stefan Reuß bedauerte es, dass der HFV für seine Fußballer aufgrund des andauernden Lockdowns noch keine Perspektive bieten kann und bat daher weiterhin um Geduld. „Ich kann auch heute an unsere Mitglieder nur appellieren, die behördlichen Vorgaben weiter umzusetzen und durchzuhalten. Durch den Start der Impfungen können wir zumindest mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft schauen“, so Reuß.

Dass jedoch eine Fortsetzung des Spielbetriebs nach entsprechender Lockerung der behördlichen Verfügungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, blieb für Reuß und die weiteren Teilnehmer der Videokonferenz außer Frage. „Nach dieser monatelangen Pause müssen wir natürlich einen mehrwöchigen Trainingsvorlauf einräumen, um die Verletzungsgefahr der Beteiligten nicht zu erhöhen. Eine ordnungsgemäße Saisonbeendigung in der ursprünglich vorgesehenen Form ist daher in dem überwiegenden Teil der Spielklassen höchst unwahrscheinlich. Auch ein Systemwechsel wie beispielsweise Playoff-Modelle werden nicht umsetzbar sein, daher müssen wir mögliche Alternativen diskutieren. Dazu werden wir unsere Vereine wieder einbinden und entsprechende Kreiskonferenzen sowie Diskussionsrunden durchführen“, erklärte Reuß. Der HFV-Präsident beabsichtigt, eine Einheitlichkeit zumindest innerhalb des Süddeutschen Fußball-Verbandes zu erreichen, um die Schnittstelle von der LOTTO Hessenliga zur Regionalliga Südwest reibungsfrei abzubilden. Die Teilnehmer der Verbandsvorstandssitzung waren sich einig, dass es erklärtes Ziel sein soll, die Vorrunde unter Maßgabe der behördlichen Genehmigungen zu Ende zu bringen.

„Wir schulden unseren Vereinen grundsätzlich die Durchführung einer Meisterschaftsrunde. Wenn wir Entscheidungen treffen, müssen diese daher darstellbar und gut begründbar sein. Eine Annullierung wäre beispielsweise eine Maßnahme, über die erst als letztes Mittel nachgedacht werden sollte. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre eine Entscheidung über eine Annullierung völlig übereilt“, erklärte HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

Große Sorgen äußerte HFV-Präsident Reuß um die hessischen Nachwuchskicker, die sich in dieser Zeit vom Fußballsport abwenden könnten. Damit befürchte er den Verlust eines gehörigen Teils der fußballerischen Zukunft. Auch die wirtschaftliche Situation und Zukunft der Vereine bereite Reuß Kopfzerbrechen. Daher appellierte er an die Politik, dementsprechende Förderungen zu verstärken, um den Vereinen, die eine enorm wichtige soziale Komponente erfüllen, unter die Arme zu greifen.

Stand: 28. November 2020
Verbandsvorstandssitzung:
HFV bereitet sich auf Re-Start vor

Im Rahmen der Verbandsvorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) haben die Verbandsverantwortlichen intensiv über eine mögliche Fortsetzung des Spielbetriebes diskutiert. Dabei wies Präsident Stefan Reuß darauf hin, dass der Verband die Situation mit behördlichen Verordnungen im vierwöchigen Rhythmus auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes im Blick behalten sollte.

In diesem Rahmen wurden verschiedene Überlegungen bezüglich unterschiedlicher Startzeitpunkte der Ligen auch vor dem Hintergrund abweichender Möglichkeiten in Bezug auf Gegebenheiten in punkto Sportplätze und meteorologischer Bedingungen beleuchtet. „Unser Ziel ist und bleibt es weiterhin, die Saison regulär zu Ende zu führen. Wir wollen so bald wie möglich auf den Platz zurückkehren. Dafür ist es essentiell, dass wir uns weiterhin an die behördlich vorgegebenen Kontaktbeschränkungen halten und die Hygienevorschriften strikt einhalten, um das Infektionsgeschehen zu minimieren. Nur mit einer geringen Inzidenz-Zahl können wir wieder unser geliebtes Spiel auf dem Fußballplatz ausüben“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß. Reuß weiter: „Natürlich sind wir uns dabei der aktuellen Einschränkungen bewusst und damit der Folgen, die diese auf die Fortführung der aktuellen Saison haben können. Daher beschäftigen wir uns intensiv mit verschiedenen Szenarien und deren Durchführbarkeit, um bei einem Re-Start gut vorbereitet zu sein.“

In diesem Rahmen wurde von Vizepräsident Torsten Becker angemerkt, dass „ein Wechsel des Spielsystems der Senioren innerhalb dieser Saison ausgeschlossen“ ist. Zudem wurde abgestimmt, dass die Spieltagsplanung und Fortsetzungsszenarien weiterhin ausgestaltet werden sollen, so dass je nach Infektionsgeschehen und damit einhergehenden Spielmöglichkeiten entsprechend flexibel reagiert werden kann. Als letzter möglicher Spieltagstermin ist laut Verbandsfußballwart Jürgen Radeck aktuell der 13. Juni 2021 anvisiert. Eine zusätzliche Flexibilität ist Gegenstand der weiteren Diskussion.


Stand: 29. Oktober 2020:
Hessischer Fußball-Verband setzt Spielbetrieb ab sofort aus

Auf Grundlage der Entscheidung der Bundeskanzlerin sowie der Ministerpräsidenten der Länder im Rahmen der aktuellen Infektionslage mit dem Coronavirus vom 28. Oktober 2020 setzt der Hessische Fußball-Verband (HFV) den kompletten Spielbetrieb in Zuständigkeit des HFV in Hessen - von der LOTTO Hessenliga bis in die untersten Klassen – vorübergehend aus. Der HFV-Verbandsvorstand beschloss zusätzlich im Rahmen seiner Videokonferenz am Donnerstagabend (29. Oktober 2020), dass diese Aussetzung des Spielbetriebes ab 30. Oktober 2020 und bis auf Weiteres gültig ist. Über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs entscheidet der HFV-Verbandsvorstand, der sich bezüglich einer Aussetzungsphase bis mindestens 31. Dezember 2020 einig ist.

Die Generalabsage betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen vollständig. Die Möglichkeit der Ausübung eines Trainingsbetriebs richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und könnte daher gegebenenfalls bei entsprechender Verfügungslage ab Anfang Dezember wieder möglich sein.

„Im Mittelpunkt unseres Handelns steht nach wie vor die Gesundheit unserer Mitglieder. Aufgrund des erneut massiven Anstieges der Infektionslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus begrüßt der HFV eine zeitweise Aussetzung des Spielbetriebes für Aktive und Vereine und hält sich selbstverständlich strikt an sämtliche behördliche Vorgaben. Zahlreiche Einschätzungen und Rückmeldungen aus der hessischen Fußballfamilie zu diesem Thema bestätigen die Richtigkeit dieses Vorgangs. Wir müssen diesen Weg gehen, auch wenn es in Bezug auf den Fußball und das Vereinsleben schmerzt. Damit schützen wir nicht nur die unmittelbar am Fußball Beteiligten, sondern auch deren Familien. Daher rufen wir ausdrücklich alle Mitglieder des Hessischen Fußball-Verbandes dazu auf, sich vollumfänglich an die behördlichen Vorgaben zu halten. Nur durch konsequente Einhaltung der Maßnahmen können wir auf eine zeitnahe Rückkehr in den Spielbetrieb hoffen und so baldmöglichst die Saison bei bester Gesundheit wieder aufnehmen und regulär zu Ende bringen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Reuß weiter: „Die sofortige Aussetzung des Spielbetriebes ist sinnvoll, da wir die Lage sehr ernst nehmen und so unseren Beitrag leisten, um die behördlich beschlossenen Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionsketten so schnell wie möglich umzusetzen und damit auch hoffentlich zeitnah wieder unseren geliebten Fußball spielen zu können. Zudem haben mehrere hessische Fußballkreise den Spielbetrieb ohnehin für das kommende Wochenende bereits abgesetzt. Dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebes in Hessen nicht mehr in diesem Jahr erfolgt, gibt den Vereinen und Spielenden Planungssicherheit. Wir wollen zudem gewährleisten, dass die Verletzungsgefahr durch eine vorherige ausreichende Vorbereitungszeit nicht erhöht wird.“

Im neuen Jahr soll der Spielbetrieb im Rahmen der behördlichen Verfügungslage und mit einem 14-tägigen Vorlauf für den Trainingsbetrieb wieder gestartet werden. Sollte es nach der durch den Verbandsvorstand beschlossenen Wiederaufnahme des Spielbetriebes darüber hinaus notwendig sein, in einzelnen Kreisen den Spielbetrieb weiterhin auszusetzen, insbesondere aufgrund regionaler behördlicher Verfügungslage oder Infektionsgeschehen, ist dies gegebenenfalls lokal in den betroffenen Kreisen und in Abstimmung mit den Vereinen zu beurteilen.


Stand: 24. Oktober 2020
Hessischer Fußball-Verband spricht sich für hessenweit einheitliche Corona-Regelungen im „Ampelsystem“ des Landes Hessen aus

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) betrachtet mit Sorge die steigenden Corona-Infektionszahlen in Hessen. Orientiert am Eskalationskonzept (Ampelsystem) des Landes Hessen beobachtet der HFV die Lage vor Ort sehr genau und steht in engem und regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden. Die derzeit geltenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden dabei vollumfänglich von Verband und Vereinen umgesetzt. Zielführend kann und muss es aber sein eine landesweit einheitliche Regelung bzgl. des Ampelsystems zu finden. Daher bittet der Verband die Landespolitik in deren Eskalationskonzept für die einzelnen Warnstufen einheitliche Rahmenbedingungen für den Sport in allen hessischen Kreisen und Kommunen zu schaffen. Dies würde ganz erheblich dazu beitragen, dass Unsicherheiten bei den vielen Ehrenamtlichen vermieden werden, deren Verantwortung schon jetzt enorm ist.

Derzeit erreichen zahlreiche Rückmeldungen der hessischen Vereine den Verband, darunter auch gesundheitliche Bedenken und Ängste weiter am Spielgeschehen teilzunehmen. Die Kreisfußballwarte stehen nahezu rund um die Uhr im Austausch mit ihren Vereinen. Alle Anregungen nimmt der HFV sehr ernst und berücksichtigt sie in der Entscheidungsfindung. Die Gesundheit der Fußballerinnen und Fußballer steht an oberster Stelle. Sollte die Erforderlichkeit bestehen, den Spielbetrieb vorübergehend auszusetzen, so wird dies verantwortungsvoll vor Ort entschieden.

Der HFV hält weiterhin an seiner Linie fest, den Spielbetrieb dort, wo er verordnungsmäßig möglich ist, aufrechtzuerhalten. Er appelliert daher nochmals insbesondere auch an die Zuschauer, die zu den Spielen kommen, sich an die Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten. Sie schützen sich, helfen aber auch sehr Ihrem Lieblingsverein den Spielbetrieb am Laufen zu halten und unterstützen die vielen Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit.

Durch die sich derzeit rapide ändernden Gegebenheiten der Corona-Pandemie in Hessen, ist eine erneute Bewertung der Situation im Rahmen des Verbandsvorstandes für Donnerstag, 29. Oktober 2020, geplant.


Stand 29. Juli 2020:

HFV-Hygienekonzept zum Download

Download HFV-Hygienekonzept (ohne versicherungspflichtige Angestellte)

Download HFV-Hygienekonzept (mit versicherungspflichtigen Angestellten)

Download Handlungsempfehlung zu Anstoßzeiten und Spielabsagen

Download Anlage zu Handlungsempfehlung zu Anstoßzeiten und Spielabsagen

Download Hygieneplakat DFB

Download Hygieneplakat HFV

Download Hygieneplakat HFV Spieler

Download Hygieneplakat HFV Zuschauer

Download Plakat HFV Hygienebeauftragte

Download VBG-Hinweise Arbeitsschutz

Download FAQs (Stand: 04.09.2020)

Download Meldeformular Zuschauerdaten
(Formular kann nach Download mit Acrobat Reader ausgefüllt werden)

Stand 25. Juli 2020:

HFV regelt Einstieg in den Spielbetrieb

Nachdem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes ab dem 1. August 2020 in Hessen verkündete, hat der Hessische Fußball-Verband nun im Rahmen einer Vorstandssitzung am Samstag (25. Juli 2020) den Einstieg in die einzelnen Wettbewerbe geregelt.

Freundschafts- und Testspiele sind demnach in Hessen wieder ab dem 1. August 2020 möglich. Frühestmöglicher Austragungstermin für Spiele im Rahmen der Pokalwettbewerbe ist der 15. August 2020. Die Meisterschaftsrunden beginnen wie bisher geplant ab dem ersten Wochenende im September 2020. Voraussetzung für die Austragung von Spielen ist in allen Fällen, dass das HFV-Hygienekonzept – das in Kürze veröffentlicht wird – oder das eigene behördlich genehmigte Hygienekonzept der beteiligten Vereine Anwendung findet.


Stand 23. Juli 2020:

Am 23. Juli 2020 hat Peter Beuth, der Hessische Minister des Innern und für Sport, bekannt gegeben, dass die bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes aufgrund der Corona-Pandemie ab dem 1. August 2020 in Hessen aufgehoben werden.

Somit sind Fußballtrainingseinheiten sowie -spiele wieder uneingeschränkt möglich. Die bisher praktizierten Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus im Rahmen eines Hygienekonzeptes außerhalb des Platzes bleiben weiterhin bestehen.


Stand 6. Juli 2020:

-Der Besuch von Sportveranstaltungen und -wettkämpfen ist unter Einhaltung der 3m²-Regel (1,5m-Abstandsregel) und eines Hygienekonzeptes wieder möglich.
-Vereins- und Versammlungsräume können wieder genutzt werden. Auch in Umkleidekabinen entfällt die 5m²-Regel. Stattdessen gelten die allgemeinen Abstandsvorgaben von 1,5m.
-Veranstaltungen mit mehr als 250 Besucherinnen und Besuchern müssen weiterhin vom Gesundheitsamt genehmigt werden.

Alle Regelungen gelten bis zum 16. August 2020. Alle Verordnungen zum Corona-Virus und die Maßnahmen der Hessischen Landesregierung finden Sie unter www.corona.hessen.de.

 

Stand 12. Juni 2020:

Hier geht es zur aktuellen Version von "Tipps zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes in Vereinen"

Anlage Teilnehmerlisten

Weitere Informationen des Landessportbundes Hessen, auch zum Thema Haftung, finden Sie https://www.landessportbund-hessen.de/servicebereich/news/coronavirus/faq-wiedereinstieg/hier.

Stand 06. Juni 2020:
Außerordentlicher Verbandstag am 20. Juni 2020:
HFV-Verbandsvorstand empfiehlt Quotientenregel bei Relegations- und Aufstiegsspielen

Der Hessische Fußball-Verband e.V. (HFV) hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der aktuellen Saison 2019/2020 im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am Samstag (06. Juni 2020) im Falle eines vorzeitigen Saisonendes eine detaillierte Empfehlung erarbeitet, die durch die Bestätigung durch den am 20. Juni 2020 stattfindenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden könnte. Dieser Verbandstag wird vom HFV live gestreamt.

Die einstimmige Empfehlung des Verbandsvorstandes an die Delegierten vom 16. Mai 2020, dass die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll, wurde nun mit großer Mehrheit (rund 84%) dahingehend ergänzt, dass der Aufstieg der Teilnehmer von Relegations- und Aufstiegsspielen ebenfalls nach der Quotientenregel erfolgen soll. Dabei soll nicht zwischen Aufstiegsspielen und Relegationsspielen unterschieden werden. In beiden Bereichen sollen entsprechend dem Spielgeschehen die jeweiligen Aufsteiger ebenfalls unter Anwendung der Quotientenregel ermittelt werden, um keine unterschiedliche Behandlung auf Kreis- und Verbandsebene vorzunehmen.

„Im Zuge der zahlreichen Diskussionen bezüglich des Themas mit dem Umgang der Saison 2019/2020 und den daraus resultierenden Aufsteigern wollten wir stets eine Lösung im Sinne der Mehrzahl unserer Vereine finden. Mit der heute beschlossenen Empfehlung haben wir eine solche gefunden, die zugleich auch rechtlich abgesichert worden ist. Dass wir nicht hundertprozentige Zustimmung ernten werden, ist uns natürlich klar und auch nicht zu erwarten. Die Herausforderung der folgenden Saison gehen wir mit kreativem Denken und voller Optimismus an“, erklärten HFV-Präsident Stefan Reuß und Vizepräsident Torsten Becker.

Grundlage für die empfohlene Regelung ist, dass der HFV in der HFV-Rechtsordnung, insbesondere in der HFV-Spielordnung regelt, welche Vereine sich sportlich für den Spielbetrieb der jeweiligen Ligawettbewerbe qualifizieren können. Im Einzelfall werden dazu Entscheidungs-, Relegations- und Aufstiegsspiele oder eine Qualifikationsrunde durchgeführt. Diesbezüglich wurde zudem ein Gutachten in Auftrag gegeben, mit dem sich das Präsidium intensiv beschäftigte.

Der Verbandsvorstand empfiehlt den Delegierten des außerordentlichen Verbandstages im Rahmen der Abstimmung über Fortführung oder Beendigung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe einschließlich aller Qualifikationsspiele, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs, sowie der vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele, der Spielzeit 2019/2020 im Herren-, Frauen- und Jugendbereich zum 30.06.2020, für die Beendigung der Spielzeit zum 30.06.2020 zu votieren.

Sollte sich der Verbandstag für die Beendigung der Spielzeit zum 30.06.2020 aussprechen, sollte anschließend noch über die Folgeregelungen aufgrund der Beendigung der vom HFV organisierten Meisterschaftswettbewerbe, des Ü-Bereichs und Futsal-Ligaspielbetriebs sowie der weiteren vom Verband in Spielrunden organisierten Spiele der Spielzeit 2019/2020 im Herren- und Frauenbereich, insbesondere im Hinblick auf Wertung, Auf- und Abstieg und hierzu gegebenenfalls notwendiger Änderungen der Ordnungen des HFV, insbesondere der Spielordnung HFV, relevanten Durchführungs- bzw. Ausführungsbestimmungen sowie erforderliche Ermächtigungen, abgestimmt werden.

Folgende Beschlussvarianten sollten auf Grundlage der bisherigen Empfehlungen und Erörterungen unter diesem Punkt zur Abstimmung gestellt werden, wobei der Verbandsvorstand den Delegierten empfiehlt, für die Beschlussvariante C zu stimmen.

Beschlussvariante A:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel - direkte Aufsteiger und Absteiger - keine Auf- und Absteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen

Beschlussvariante B:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel - direkte Aufsteiger - keine Absteiger, ausgenommen Ausscheiden, freiwilliger Abstieg und Rückzug - keine Auf- und Absteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen

Beschlussvariante C:
Abschlusstabelle nach Quotientenregel - direkte Aufsteiger - keine Absteiger, ausgenommen Ausscheiden, freiwilliger Abstieg und Rückzug - Aufsteiger aus Relegations- und Aufstiegsspielen nach Quotientenregel


Stand 16. Mai 2020:

HFV-Verbandsvorstand empfiehlt einstimmig vorzeitiges Saisonende

Der Hessische Fußball-Verband e.V. hat bezüglich des Umgangs mit dem Spielbetrieb der aktuellen Saison 2019/2020 im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes am Samstag (16. Mai 2020) eine Empfehlung erarbeitet, die vorbehaltlich weiterer behördlicher Entscheidungen durch die Bestätigung an einem in Kürze folgenden außerordentlichen Verbandstag amtlich werden könnte.

Der Verbandsvorstand empfiehlt den Delegierten einstimmig, dass die Saison 2019/2020 zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung mit Hilfe der Quotienten-Regelung mit Aufsteigern gemäß des Spielgeschehens der Saison 2019/2020, aber ohne Absteiger erfolgen soll.
Weitere wählbare Möglichkeiten sind die Fortführung der Saison über den 30.06.2020 hinaus und das vorzeitige Saisonende mit Quotienten-Regelung unter Ermittlung der Auf- und Absteiger gemäß des bestehenden Spielgeschehens. Weitere Möglichkeiten im Umgang mit der Saison 2019/2020 wurden diskutiert, erwiesen sich jedoch als nicht mehrheitsfähig.

Die endgültige Entscheidung für eine dieser drei Varianten fällt im Rahmen des außerordentlichen Verbandstages, der voraussichtlich am 13. oder 20. Juni stattfindet. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Die Grundlage für diese Empfehlung bilden die 32 Kreiskonferenzen, die in den letzten beiden Wochen durchgeführt wurden. Die entsprechenden Kreisfußballwarte haben die Stimmungsbilder aus ihren Kreisen an die zuständigen Regionalbeauftragten weiter gegeben. Die gesammelten Ergebnisse wurden vom Verbandsspielausschuss zu dieser Empfehlung für den Verbandsvorstand verarbeitet, der diese im Rahmen seiner Sitzung befürwortete.

Präsidium und Verbandsvorstand haben in gemeinsamen virtuellen Sitzungen einen Verfahrensweg gewählt, der Entscheidungen sorgsam vorbereitet, rechtlich absichert, breite Beteiligungsmöglichkeiten der Mitglieder eröffnet, sportliche Fairness im Blick hat und zugleich unter Berücksichtigung der Gesundheit aller Beteiligten abwägt.

Dabei wurden zahlreiche Aspekte berücksichtigt, wie die behördliche Verordnungslage, der Umgang mit übergeordneten Spielklassen (speziell Regionalliga Südwest und 3. Liga, Frauen-Regionalliga Süd, Junioren-Bundesliga, B-Juniorinnen-Bundesliga, Hessenpokalsieger Männer und Frauen) und die Zeitschiene, wenn die Saison 2019/2020 über den 30.06.2020 hinaus fortgeführt würde sowie unmittelbare Auswirkungen daraus auf eine potentielle Saison 2020/2021. Zugleich spielten notwendige Satzungsänderungen im Falle einer Fortführung der Saison 2019/2020 über den 30.06.2020 hinaus sowie unmittelbare Auswirkungen auf eine potentielle Saison 2020/2021 eine Rolle, ebenso wie die sportliche Fairness und Ergebnisberücksichtigung der bisher erbrachten Leistungen. Ferner wurden die Wirkung der Quotienten-Regelung auf die bisherigen Tabellenstände und eventuelle Härtefälle bemessen. Das Vorgehen erfolgte unter der klaren Zielsetzung einer einheitlichen Regelung für ganz Hessen.

Bedauernd nehmen Präsidium und Verbandsvorstand zur Kenntnis, dass es keine generelle und für den gesamten Amateurfußball in Deutschland einheitliche Regelung geben wird. Diese wünschenswerte Variante muss nunmehr durch Einzelentscheidungen des DFB sowie der Landesverbände ersetzt werden.

„Im Umgang mit dem HFV-Spielbetrieb haben wir um Geduld und Besonnenheit zur Realisierung der besten Lösung geworben. Vor dem Hintergrund der aktuellen behördlichen Verfügungslage und nach der Einbeziehung des Rats von Experten sowie der Meinung der Vereine in das Prozedere, favorisieren wir die von einem Großteil der Vereine gewünschte Lösung in Verbindung mit deren Machbarkeit und Rechtssicherheit. Uns ist bewusst, dass nicht alle Vereine diesen Standpunkt teilen, aber leider ist aufgrund der speziellen Situation eine Lösung, die die Zustimmung aller HFV-Vereine findet, nicht möglich. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass wir der optimalen, gerechtesten und vereinsfreundlichsten Lösung hiermit am nächsten kommen“, erklärte HFV-Präsident Stefan Reuß.

Die Empfehlung, das Spieljahr 2019/20 am 30.06.2020 zu beenden, sieht keine weiteren Meisterschaftsspiele des laufenden Spieljahres mehr vor. Die direkten Aufsteiger sollen über den Quotienten aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt werden. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. In Staffeln, in denen weitere Mannschaften direktes Aufstiegsrecht besitzen, wird auch diese Platzierung ermittelt und die Mannschaft steigt auf. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden können, und zwar rechtzeitig für die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21.

Im Vorfeld des außerordentlichen Verbandstages muss die Frage, wie mit dem Thema Relegation und Aufstiegsspiele umzugehen ist, noch abschließend geklärt werden. Hierzu wird eine rechtliche Prüfung erfolgen und auch die Entscheidungen übergeordneter Ligen werden mit berücksichtigt.

Vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg, sollen keine Absteiger ermittelt werden. Diese Regelung bringt mit sich, dass in folgenden Spielzeiten eine Regulierung der Ligen durch eine erhöhte Zahl an Absteigern erfolgen muss. Dieses genaue Prozedere und weitere Regelungen wie beispielsweise Wechselrechte müssen nun satzungsgemäß angepasst werden.
Bezüglich des Verfahrens der Pokalwettbewerbe sind ebenfalls unterschiedliche Szenarien diskutiert worden. Hierfür werden kurzfristig Lösungen erarbeitet.

Der Beschluss im Wortlaut:
1.           Der Verbandsvorstand beschließt, das Präsidium zu bitten, einen außerordentlichen Verbandstag einzuberufen, um über einen eventuellen Abbruch der Saison entscheiden zu lassen. Der außerordentliche Verbandstag findet, vorbehaltlich der Zustimmung des Vereinsregisters und unter Einhaltung der Ladungsfristen, voraussichtlich am 13. Juni 2020 oder 20. Juni 2020 in virtueller Form statt.
2.           Der Verbandsvorstand hat die Ergebnisse der virtuellen Kreiskonferenzen und Befragungen der Mitgliedsvereine zur Kenntnis genommen und diese in seiner Sitzung am 16. Mai 2020 bewertet.
3.           Der Verbandsvorstand stellt fest, dass mehrheitlich durch die teilnehmenden Mitglieder an den Kreiskonferenzen für die Saison 2019/2020 gewünscht wird:
Abbruch der Saison unter Anwendung des bestehenden Spielgeschehens mit Quotientenregelung, aber Festlegung nur von Aufsteigern, keine Absteiger
Der Verbandsvorstand beschließt, sich dieser Mehrheitsmeinung anzuschließen und empfiehlt dem außerordentlichen Verbandstag, den obenstehenden Beschluss zu fassen.
4.           Der Verbandsvorstand beschließt, die Beschlussempfehlung den Verbandsmitgliedern (Vereine) zuzuleiten.
5.           Der Verbandsvorstand beauftragt das Präsidium, alle behördlichen Entscheidungen bis zum außerordentlichen Verbandstag, die Einfluss auf die Fortsetzung oder den Abbruch der Saison haben können, zu bewerten.
6.           Alle notwendigen Anträge sind durch die Geschäftsstelle in Abstimmung mit den zuständigen Ausschüssen für den außerordentlichen Verbandstag vorzubereiten.
7.           Alle erforderlichen und zu berücksichtigenden Fristen, die sich aus der Beschlusslage des außerordentlichen Verbandstages ergeben, sind durch die Geschäftsstelle zu prüfen und eventuell erforderliche Beschlüsse durch den außerordentlichen Verbandstag vorzubereiten.
8.           Die sich durch die Beschlusslage des außerordentlichen Verbandstages ergebenden Auswirkungen auf die Pokalspielsituation sind umgehend durch die Geschäftsstelle zu prüfen und entsprechend erforderliche Beschlüsse des außerordentlichen Verbandstages vorzubereiten. 
9.           Zum Thema Relegation/Aufstiegsspiele ist eine abschließende rechtliche Prüfung für den Seniorenbereich vorzunehmen. Ebenso sind finale Beschlüsse für das Vorgehen im Junioren- und Frauenbereich für den außerordentlichen Verbandstag vorzubereiten.


Stand 2. Mai 2020:
Der Verbandsvorstand des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) hat im Rahmen seiner virtuellen Zusammenkunft am Samstagvormittag (2. Mai 2020) diverse Szenarien zum Thema Spielbetrieb und deren Auswirkungen diskutiert und im Zuge dessen folgenden Empfehlungen des Präsidiums zugestimmt:

1.    Der Spielbetrieb bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt.
2.    Die für den 6. Mai 2020 angekündigten Regelungen der behördlichen
Ebenen für den Sport werden abgewartet, um danach abschließende Beratungen des Verbandsvorstandes durchzuführen.
3.    Sollte nach dem 6. Mai 2020 keine behördliche Entscheidung hinsichtlich einer weiteren Lockerung für den Sport und insbesondere den Fußball erfolgen, wird ein Stimmungsbild unter den Mitgliedsvereinen eingeholt. Dazu werden Kreiskonferenzen durchgeführt, die von den Kreisfußballwarten geleitet und von mindestens einem Präsidiumsmitglied begleitet werden. Das Präsidium selbst führt am 9. Mai 2020 eine „Präsidiumssprechstunde“ online durch, zu der sich interessierte Vereine zuschalten können.
4.    Eine abschließende Entscheidung des Verbandsvorstandes wird für den 16. Mai 2020 im Rahmen einer erneuten Videokonferenz vorbereitet.
5.    Das Präsidium wird beauftragt, die Voraussetzungen zur Durchführung eines virtuellen Verbandstages in die Wege zu leiten.
6.    Voraussetzung für ein Auslaufen der Saison zum 30.06.2020 ist eine entsprechende Haftungsfreistellung für Präsidium und Verbandsvorstand durch den in Punkt 5 erwähnten Verbandstag.
7.    Die Regionalbeauftragten führen mit den Kreisfußballwarten ihrer Region entsprechende Beratungen durch, wie eine Wertung bei einem vorzeitigen Ende der Saison 2019/2020 vorgenommen werden sollte. Die Ergebnisse werden im Verbandsspielausschuss gebündelt und damit eine einheitliche Empfehlung für den gesamten Hessischen Fußball-Verband erarbeitet, da nur eine einheitliche Wertung sportpolitisch gerecht ist.

Eine Entscheidung über die Fortsetzung des Spielbetriebs des Hessischen Fußball-Verbandes oder den Abbruch bzw. das Auslaufen der Runde zum 30.06.2020 ist nur unter Berücksichtigung behördlicher Verfügungen sowie der Entscheidungen übergeordneter Verbände möglich. Die für den Hessischen Fußball-Verband zuständige Regionalliga Südwest hat bisher noch keine Entscheidung getroffen und ist abhängig von der Lösung der übergeordneten 3. Liga, um einen Aufsteiger hierfür zu benennen. Dies soll nunmehr auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 25. Mai 2020 entschieden werden.

Als Grundlage der Diskussion und der Empfehlung des Präsidiums dienten die Ergebnisse der Arbeitsgruppe der HFV-Spielbetriebsausschüsse unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Sinning (Frauen und Mädchen), Jürgen Radeck (Senioren) und Carsten Well (Junioren). Diese enthielten unter anderem einen Rahmenterminplan mit unterschiedlichen Startzeitpunkten für eine mögliche Fortführung der Meisterschafts- und Pokalspiele der Saison 2019/2020 für alle Bereiche. Auch alternative Spielmodelle, beispielsweise in Form von Halbserien zur Überbrückung von Leerlaufzeiten, wurden in Betracht gezogen. Zudem flossen auch die Aussagen von beauftragten Rechtsexperten für unterschiedliche Szenarien in die Besprechung ein.

Stand April 2020:
Einigkeit herrscht darüber, dass der Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt bleibt und eine Wiederaufnahme mit 14 Tagen Vorlauf erfolgen müsste. Ein einheitliches Vorgehen aller 32 hessischen Fußballkreise im Umgang mit der Saison 2019/2020 wird angestrebt.
„Die aktuelle Situation lässt keine andere Entscheidung als die weitere Aussetzung des Spielbetriebes zu. Wir orientieren uns damit an der behördlichen und staatlichen Verfügungslage und reagieren auf eine nie dagewesene Krise. Wir haben im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes zahlreiche Szenarien besprochen, wie wir weiterhin mit der Saison 2019/20 umgehen könnten. Eine solche weitreichende Entscheidung muss gut vorbereitet, aus allen Perspektiven beleuchtet und mit allen möglichen Folgen durchdacht sein“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. „Wir brauchen Geduld, nicht die Schnelligkeit ist jetzt gefragt, sondern die Genauigkeit und Nachhaltigkeit unserer Entscheidungen, und dies funktioniert nur im Gleichklang mit behördlichen Entscheidungen“, so Reuß weiter. HFV-Vizepräsident Torsten Becker ergänzte: „Dabei spielen gerade zivil- und haftungsrechtliche Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle. Wir können erst Entscheidungen treffen, wenn es eine gesicherte juristische Grundlage gibt. Das ist ein eminent wichtiger Punkt. Zudem sind wir noch in Abstimmung mit übergeordneten Verbänden.“

Weil eine Vielzahl von Rechtsfragen aus dem Haftungs- und zivilrechtlichen Bereich zu klären sind, hat Präsident Stefan Reuß seinen Vizepräsidenten Torsten Becker gebeten, diesen Prozess federführend zu leiten mit dem Ziel, eine Empfehlung für den Verbandsvorstand zu entwickeln. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, kann und wird der Hessische Fußball-Verband keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Thema Spielbetrieb mehr abgeben, damit keine Verwirrung entsteht.

Thema Spielerwechsel:
In den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Freitag (3. April) vorgenommenen Anpassungen in der DFB-Spielordnung und DFB-Jugendordnung als Reaktion auf die Corona-Krise geht es unter anderem um den Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17). Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf. Nun heißt es darin für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021: „Die Mitgliedsverbände können insbesondere festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt wird, bei der Berechnung des 6-Monats-Zeitraums nach vorstehendem Absatz nicht berücksichtigt werden.“ Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen dann wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten.
„Hier werden wir entsprechende Anpassungen aufgrund der kurzfristigen Entscheidungen des DFB in unseren Regularien beraten und aufnehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer hessenweiten Lösung und werden diese zeitnah vorstellen“, so HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

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Aktuelles

17. Erinnerungstag im deutschen Fußball: „Nie wieder“

26. Januar 2021 · Top-News · Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“.
Am 27. Januar 2021 jährt sich zum 76. Mal der Tag, an dem die Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit wurden. Dies... weiterlesen »
Seit 2004 erinnert der deutsche Profifußball rund um den 27. Januar, dem Gedenktag der Befreiung der Überlebenden des Konzentrationslagers... weiterlesen »
Im Rahmen der Verbandsvorstandssitzung des Hessischen Fußball-Verbandes e.V. (HFV) haben Präsidiumsmitglieder, Regionalverantwortliche und... weiterlesen »

Herberger-Urkunden 2021: Jetzt bewerben!

31. Dezember 2020 · Top-News · DFB-Stiftung Sepp Herberger
Am 29. März 2021 werden im Mannheimer Rosengarten die Sepp-Herberger-Urkunden 2021 verliehen. Im Rahmen einer Feierstunde mit prominenten Größen des... weiterlesen »

Coronabedingt: Hilgers-Abschied in kleinem Kreis

29. Dezember 2020 · Top-News · mag
Nach über 27 Jahren im Dienst als Geschäftsführer des Hessischen Fußball-Verbandes wurde Gerhard Hilgers in den Räumlichkeiten des Landessportbundes... weiterlesen »
Robert Lempka ist mit sofortiger Wirkung zum Vize-Präsidenten des FSV Frankfurt 1899 e.V. ernannt worden. weiterlesen »
Das geplante Tagungszentrum mit Beherbergungszimmern der Sportschule Grünberg ist in das Städtebauförderungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen... weiterlesen »