1.1.2003-Hessenauswahl

Verantwortlicher Verbandstrainer ist Christoph Liebich, Tel.: 06401-802-191, Email: christoph.liebich@hfv-online.de

Die nächsten geplanten Maßnahmen der Hessenauswahl 1.1.2003 sind:

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22.10.2019Regionalauswahlturnier 2003/2004
23.10.2019Regionalauswahlturnier 2003/2004
14.-15.12.2019Verbandslehrgang in Grünberg
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28.-29.03.2020Verbandslehrgang in Grünberg
14.04.2020  Verbandslehrgang in Grünberg
21.04.2020Verbandslehrgang in Grünberg
28.04.2020 Verbandslehrgang in Grünberg
05.05.2020Verbandslehrgang in Grünberg
08.-10.05.2020  SFV-Turnier in Südbaden(Heinz-Herbert-Kreh-Turnier)
14.06.2020 Regionalauswahlturnier 2003 / 2004
- Änderungen/Ergänzungen vorbehalten -

Hessische U16 in Duisburg sehr erfolgreich

Nach der Vorbereitung in Berlin und einer Woche in Frankreich erreichte unsere U16-Hessenauswahl um Verbandssportlehrer Christoph Liebich beim Länderpokal in Duisburg einen sehr starken zweiten Platz.

 

Bereits vor dem ersten Spiel musste unser Mannschaft den ersten Rückschlag hinnehmen.  Mathias Hille musst nach Erkrankung passen, für ihn rückte Luca Heckmann nach.

 

Spiel 1 ging gegen eine starke sächsische Auswahl 1:1 unentschieden aus; eine schwierige Ausgangslage für das restliche Turnier, um nochmal ganz oben angreifen zu können.

 

Mit dem 1:0-Erfolg gegen Hamburg in Spiel 2 waren unsere Jungs aber wieder auf Kurs.

 

Für unsere beiden Torhüter Jannis Maul und Jannik Horz gab es am Sonntagmorgen dann eine Extra-Einheit von den DFB Torwart-Trainern.


Spieltag 3 sah ein torreiches Nervenspiel gegen die Bremer-Auswahl. Auch hier konnte sich unsere Mannschaft mit 4:3 durchsetzen und wieder an die Spitzenplätze anklopfen.

 

Im wichtigen letzten Spiel 4 konnten die Jungs dann tatsächlich noch auf einen Podestplatz klettern. Das 2:0 gegen die Niedersachsen bedeutete am Ende Platz 2 von 21 Landesverbänden.

 

Für Hessen spielten:

Jannis Maul – Dominik Bauer – Amin Farouk – Michel Feldmann – Harpreet Ghotra – Ryan Nick Harder – Luca Heckmann -  Maximilian Huß – Elias Kurt – Clemens Riedel – Jan Schroeder – John Peter Sesay – Lennox Skalieris – Philipp Velosa – Kani Yildirimoglu – Jannik Horz

Gemeinschaftslehrgang: U15- und U16-Hessenauswahl in Berlin

Die Hessenauswahl-Jahrgänge 2003 und 2004 waren Anfang März in Berlin zu Gast und absolvierten Vergleichsspiele gegen die Auswahlen des Berliner Fußball-Verbandes.

Hessens U15 reiste mit insgesamt sieben Debütanten an, die ihr erstes Spiel gegen einen anderen Landesverband absolvierten. Da zudem mit Louis Kolbe noch ein Spieler kurzfristig für einen Nationalmannschaftslehrgang nachnominiert wurde, gab es für die neuen Kadermitglieder umfangreich Gelegenheit, sich unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren und Erfahrungen zu sammeln.
Vor diesem Hintergrund war das erste Spiel der Hessen im Olympiapark deutlich von Nervosität geprägt. Das Team von Trainer Thomas Voggenreiter ging zwar zunächst mit 1:0 in Führung, verlor jedoch die Partie im Endeffekt verdient mit 1:3 gegen eine Berliner Auswahl, der es stets gelang, sich durch sicheren Spielaufbau dem Zugriff der Gäste zu entziehen.

24 Stunden später zeigte sich die U15-Hessenauswahl im zweiten Spiel deutlich verbessert. Entschlossenere Zweikampfführung und sichereres Passspiel waren der Schlüssel für die erneute 1:0-Führung in einem Spiel auf Augenhöhe mit Torchancen auf beiden Seiten. Berlin gelang der schnelle Ausgleich und durch einen Foulelfmeter sogar die Führung, bevor Hessen zum 2:2-Endstand und damit zu einem ordentlichen Abschluss des sportlichen Teils der Berlinreise traf.

Die U16-Hessenauswahl bestimmte ihr erstes Spiel von Anfang an. Folgerichtig fiel nach knapp 20 Minuten das 1:0 für Hessen durch Kani Yildirimoglu vom SV Darmstadt 98. Durch einen Fehler in der Abwehr erzielte Berlin in der 35. Minute das 1:1. In der zweiten Halbzeit war es erneut Kani Yildirimoglu, der für die Hessen zum 2:1 traf. Berlin erzielte zwar kurz darauf den Ausgleich zum 2:2, aber Jan Schröder (Eintracht Frankfurt) konnte die Hessen wieder mit 3:2 in Führung bringen.  Clemens Riedel (TSG Gießen-Wieseck) und Amin Farouk (SV Wehen Wiesbaden) trafen ebenfalls noch und so gewann Hessen mit 5:2.

Das zweite Spiel begannen die Gastgeber aus Berlin stark. Zunächst konnte Hessen dagegenhalten, aber in der 25. Minute erzielte Berlin das 1:0. In der zweiten Halbzeit standen die Hessen in der Abwehr gut und ließen keinen weiteren Treffer zu. Massil Aimene von Eintracht Frankfurt sorgte für den Ausgleich zum 1:1. Dies war auch der Endstand gegen stark aufspielende Gastgeber. Das Team um Verbandssportlehrer Christoph Liebich war zufrieden mit den Leistungen der Spieler.

Das Rahmenprogramm des Berlinaufenthalts bildeten Besuche beim 1. FC Union Berlin und Hertha BSC Berlin. Der 1. FC Union Berlin präsentierte den Spielern das Stadion „An der alten Försterei“ mit Presse-, Gästekabinen- und Logenbereich und beantwortete alle Fragen rund um die Nachwuchsförderung im Nachwuchsleistungszentrum. Bei Hertha BSC Berlin hatten die hessischen Spieler bei einer Führung Gelegenheit, die zum Teil neu eingerichteten Räumlichkeiten der Fußball-Akademie mit Internats- und Athletik-Bereich kennen zu lernen. Die Rückfahrt von der Hertha-Akademie zur Teamunterkunft am kleinen Wannsee nutze die Mannschaft dann noch für einen Halt im Zentrum der Hauptstadt.    
Die Mannschaften und das Funktionsteam um die Trainer Thomas Voggenreiter und Christoph Liebich waren sich einig - Berlin war eine Reise wert.


2018: Hessen triumphiert nach Herzschlagfinale

Als "doppelter" Titelverteidiger der letzten beiden Jahre war die Auswahl des Hessischen Fußball-Verbandes zum diesjährigen SFV-Sichtungsturnier der C-Junioren an die badische Sportschule Schöneck gereist und durfte am Ende den Pokal auch wieder mit zurück ins heimische Grünberg nehmen. Zuvor hatte die Mannschaft von HFV-Trainer Christoph Liebich zum Turnierabschluss jedoch ein wahres Herzschlagfinale zu überstehen, denn letztendlich setzte man sich nur aufgrund eines einzigen mehr erzielten Tores gegenüber den Gastgebern aus Baden durch. Zwar hatten sich die hessischen Junioren bereits am ersten Turniertag mit zwei Siegen über Württemberg (2:1) und Bayern (2:0) eine glänzende Ausgangsposition für den zweiten Turniertag erspielt, doch lag man in der Blitztabelle gegenüber der badischen Elf zunächst noch in Rückstand, da diese in ihren Begegnungen einen Treffer mehr als die Hessen erzielt hatte. Zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Teams kam es dann am Sonntagmorgen. Und die emotional geführte Begegnung hielt, was sich die zahlreichen Talentscouts und mitgereisten Eltern davon erhofft hatten. Auf beiden Seiten ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten, das entscheidende Tor zu markieren. Vor allem der Titelverteidiger aus Hessen ließ zahlreiche Hochkaräter ungenutzt und ärgerte sich mit dem Abpfiff über das torlose Remis und die verpasste Chance, am bisherigen Spitzenreiter vorbeizuziehen. Doch den Ärger über die verpassten Chancen nahm die Liebich-Elf mit in ihre abschließende Begegnung gegen Südbaden, in der es die hessischen Junioren gleich viermal im gegnerischen Kasten klingeln ließen. Am Ende stand ein 4:1-Erfolg zu Buche, der die Grundlage für den Turniersieg bedeuten sollte. Denn mit dem klaren Sieg hatte man dem Kontrahenten aus Baden eine hohe Hürde für die folgende Begegnung mit auf den Weg gegeben, welche von den Gastgebern schlussendlich nicht überwunden werden konnte. So feierten die Hessen die erfolgreiche Titelverteidigung, mit der sie sich für beeindruckende Leistungen selbst belohnte. Rouven Ettner vom SFV-Jugendausschuss sprach allen Mannschaften bei der Siegerehrung Dank und Respekt für gezeigten Leistungen aus. „Das U15-Turnier war für die Spieler das erste Auswahlturnier auf Ebene des Regionalverbandes. Aber sie haben gezeigt, dass wir ganz sicher viele der Talente in den nächsten Jahren erneut bei SFV-Turnieren antreffen werden. Dafür wünschen wir Euch natürlich viel Erfolg und drücken den süddeutschen Mannschaften beim anstehenden DFB-Länderpokalturnier die Daumen. Der Mannschaft aus Hessen gratulieren wir herzlich zum Turniersieg, den sie sich durch attraktiven Fußball sowie am Ende auch durch Nervenstärke verdient hat.“ so Ettner, ehe er den Wanderpokal zurück in die Hände des HFV-Kapitäns übergab.