Nach Online-Umfrage zur Spielklassenstrukturreform: Perspektiven erkunden, die Zukunft gestalten

14. Juli 2025 · Senioren · von: HFV

Nachdem der Hessische Fußball-Verband im vergangenen Jahr bereits durch eine weitreichende Onlinebefragung der Fußballakteure in ganz Hessen einen Eindruck zu den Einschätzungen von Aktiven, Schiedsrichtern, Funktionären und generell fußballinteressierten Personen zur Situation im Amateurfußball gewinnen konnte, werden nun die nächsten elementaren Schritte geplant.

Foto: Derbystar

Insgesamt haben über 3463 Akteure verteilt über alle Interessengruppen an der Umfrage teilgenommen. Ziel der Befragung war es, wertvolle Einblicke und differenzierte Meinungen zu gewinnen, um eine zukunftsweisende und faire Spielklassenstruktur zu entwickeln, die den Anforderungen des modernen Fußballs gerecht wird. 

Der Fragebogen wurde sorgfältig auf Grundlage einer vorgelagerten Schlüsselfaktoranalyse entwickelt, um die zentralen Themen und Herausforderungen der aktuellen Spielklassenstruktur präzise zu erfassen. Besonderer Wert wurde daraufgelegt, die Bedürfnisse und Perspektiven der einzelnen Zielgruppen gezielt zu berücksichtigen. Mit diesem Ansatz sollte sichergestellt werden, dass die Ergebnisse der Umfrage eine fundierte Basis für die Entscheidungsfindung und die Gestaltung einer nachhaltigen Reform bilden.

Der Auswertungsbericht der Online-Befragung zur Spielklassenstrukturreform wird ab dem 14. Juli 2025 öffentlich hier auf der HFV-Homepage zum Download bereitgestellt.  

Wie geht es nun weiter?
Innerhalb der Projektgruppe Spielklassenstrukturreform ist man sich einig, dass die wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Spielklassenstrukturreform der transparente Austausch mit der Basis bildet. Um diesem Fakt Rechnung zu tragen, wird es im Herbst 2025 in den sechs Regionen Workshops mit verschiedenen Vertretern der Interessengruppen (Aktive, Trainer, Vereinsvertreter, Funktionäre etc.) geben, um die Ergebnisse der Online-Befragung aufzugreifen und basierend darauf eine weitere Weichenstellung für die Umsetzung zu erörtern.

Den Start werden die regionalen Workshops in den Regionen Kassel und Fulda Ende September machen, gefolgt von Wiesbaden und Gießen/Marburg. Den Abschluss bilden die Regionen Frankfurt und Darmstadt Anfang Oktober. Nähere Details zu den regionalen Workshops werden zeitnah bekannt gegeben.