Kreiskassenwart Friedel Petry feiert 70ten

03. Februar 2019 · Aus dem Verband · von: ebi klotz

REISKIRCHEN / WETZLAR ebi . Als Kassenwart des Kreisfußballausschuss Wetzlar steht er schon etwas länger nicht mehr an aller vorderster Front und mischt im offiziellen Tagesgeschäft nur wenig mit. Doch auch in dieser Position schätzen ihn Mitstreiter und Kontrahenten gleichermaßen ob seiner ruhigen, besonnen und ehrlichen Art. Die Rede ist von Friedel Petry, einem Urgestein des Wetzlarer Fußballs, der am 5. Dezember seinen 70 Geburtstag beging.

Der Reiskirchener ist im wahrsten Sinne des Wortes ein positiv Fußballverrückter. So ist er neben seiner zeitintensiven und umfangreichen Tätigkeit im Kreisfußballausschuss auch noch als Verwalter des Sportheims in Reiskirchen und dort auch aktiv bei den alten Herren tätig. Petry, der im Berufsleben 40 Jahre bei der Sparkasse tätig war, schaut auf ein bewegendes Leben mit dem Fußball zurück. Neben seiner eigenen aktiven Karriere war er über 20 Jahre verantwortlicher Jugendleiter seines Heimatvereins, des FC Reiskirchen, gestaltete Jugendausbildung aktiv mit. Ebenso engagierte sich Petry viele Jahrzehnte als Schiedsrichter, war in allen Bereichen vertreten, wo sein Engagement dankend und mit großem Respekt entgegen genommen wurde. Noch heute steht für ihn die Vereinsarbeit absolut im Vordergrund, ist er als Organisator, Vermittler, Koordinator und Macher unterwegs. In all seinem Schaffen und Wirken indes ist und war er stets zielstrebig und dem Dienst der Sache verschrieben. Dass er dabei ein Mann von klaren Prinzipien und Konsequenzen ist, das zeigte sich 2014. Damals, nach beinahe zehn Jahren im Amt und kurz vorm Jubiläum als stellvertretender Kreisfußballwart trat Petry zurück, fühlte er sich doch in einer Rechtsangelegenheit durch die Verbandsoberen im Stich gelassen. Aber und auch das ist Petry, hart in der Sache, fair zu den Menschen, blieb der umtriebige Reiskirchener dem Kreisfußballausschuss trotzdem treu, unterstützt bis heute den Kreisfußballwart nicht nur als Kassenwart. „Seine Erfahrung und seine ruhige Art, wie er sich um besondere Dinge kümmert, den Kontakt nach Kreuztal zur Krombacher Brauerei pflegt, sich mit Rat und Tat einbringt, das sind unverzichtbare Pfründe für den Kreisfußballausschuss und die Vereine in unserem Kreis. Dafür sind wir alle sehr dankbar“, hofft Alexander Neul, Kreisfußballwart in Wetzlar „auf weiter viele und erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit“.