Kreisfußballausschuss redet Klartext

05. August 2019 · Allgemein · von: Emil Hahner

Klaus Bodusch und Hans Dieter Köhler im Interview bei der FD-Zeitung.

„Ein Tag ohne Fußball ist ein verlorener Tag !“, das sagte einst Fußballlegende und Ex-HSV-Trainer Ernst Happel.

Spieler, Schiedsrichter, Trainer, Zuschauer und Funktionäre sorgen auch auf unseren Fußballplätzen für das emotionale Geschehen an jedem Wochenende. Ebenso gut aufgestellt sind unsere Medien, die den Lieblingssport auf allen denkbaren Kanälen kommunizieren. Wir sprechen hier jetzt nicht von der großen Fußballbühne sondern aus dem heimischen Blickwinkel zwischen Rhön und Vogelsberg.

Hinter all den schönen, spannenden oder bisweilen auch grausigen Spielen steht eine Organisation, die sich Kreisfußballausschuss nennt. Hier machen sich erfahrene Männer und Frauen oft wochen- und monatelang einen Kopf, wie der Spielbetrieb am besten zu `händeln´ ist.

Und genau da setzt der Patriot seinen Hebel an. Die Einteilung der Klassen steht immer wieder auf dem Prüfstand, massive Vorwürfe von Vereinsvertretern – oft aus Unkenntnis der Gesamtsituation – befeuern Diskussionen unter den Fan´s und auf den Sportplätzen. Da hieß es kürzlich in der lokalen Presse zum Thema Klasseneinteilung: „Ungesundes Gefälle von A- zu B-Liga“.

Vor diesem Hintergrund konnte das KFA-Führungsteam mit Klaus Bodusch (stellv. Kreisfußballwart) und Hans Dieter Köhler (Kreisschiedsrichterobmann) in einem Redaktionsgespräch bei der Fuldaer Zeitung Vorurteile aus dem Weg räumen und für Klarheit sorgen.

BODUSCH:

Wir versuchen immer, im Sinne der Vereine zu agieren. Ärgerlich ist es immer wieder auf Neue, wenn Sachverhalte im falschen Licht dargestellt werden. Im speziellen Fall der Spvgg Bimbach war es so, dass die Mannschaft bereits die Aufstiegsrunde für die KOL Süd bestritten hatte. Der Weg war also vorgegeben. Eine nachträgliche Umgruppierung nach dem Aufstieg hätte zur Folge gehabt, dass wir eine andere Mannschaft, die gar nicht betroffen war, hätten wiederum umgruppieren müssen.

BODUSCH und KÖHLER einvernehmlich:

Wir sind selbst der Meinung, dass solche festen Zuordnungen, beispielsweise auch

bei der Gruppenliga-Abstiegsregelung, nicht mehr zeitgemäß sind und plädieren dafür, in den Kreisoberligen jede Saison zwei feste Absteiger zu haben.

BODUSCH und KÖHLER zum „Kreisübergreifenden Spielbetrieb“:

Der „Kreisübergreifende Spielbetrieb“ ist fester Bestandteil der Ligeneinteilung auf Kreisebene. Es gab hinreichende Gründe, diese Organisationsform so einzuführen – insbesondere für die kleinen Kreise – und wir kommen heute aus dieser Sache nicht mehr raus. Wenn wir etwas ändern würden, wären andere Kreise nicht mehr lebensfähig. Das wäre natürlich auch nicht in unserem Interesse. Allerdings muss es unser größtes Bemühen bleiben, diesen „Kreisübergreifenden Spielbetrieb“ auf gesunde Beine zu stellen.

Das gesamte Interview unserer beiden Funktionäre ist in der Fuldaer Zeitung vom 31.07.2019 nachzulesen. Ein weiteres zentrales Thema des Gespräches war die Spielklassenreform des Hessischen Fußballverbandes (HFV), die für das Jahr 2020 zu erwarten ist und durch alle Klassen bis nach unten durchschlagen wird.

 Emil Hahner - Kreispressewart

(Bild: Johannes Götze - Torgranate)