Beach Soccer (Strandfußball)

Beach Soccer verspricht Sonne, flotte Rhythmen, Spaß, Spielfreude und Strandfeeling. Idealerweise wird im Sommer im Freien gespielt. Es gibt aber auch entsprechende Beach Soccer Hallen. Die Mischung aus Samba-Party und fußballerischen Kunststücken macht die Faszination dieses Spieles aus. Im Vordergrund steht die pure Spielfreude und nicht das körperbetonte Spiel. Beach Soccer ist schnell, spektakulär, einfach und generell für alle Altersgruppen geeignet. Dribbeln ist out, dafür sind gutes Passspiel und Technik gefragt. Und die richtige Musik gehört natürlich auch dazu.

Gespielt wird auf Sanduntergrund der möglichst feinkörnig sein sollte. Die Mindestdicke des Sandbelags sollte 40 cm betragen. Die Spielfeldgröße hängt von der Anzahl der Mitspieler ab, die üblicherweise 4 Spieler plus Torwart beträgt. Idealerweise sollte das Spielfeld dann eine Größe von 20x30 m aufweisen, was bedeutet, dass ca. 500 t Sand beschafft werden müssen! Man kann aber durchaus auch mit kleineren Feldmaßen und einer geringeren Anzahl an Spielern planen, wenn man nicht den ?Profi? Beach Soccer Spielbetrieb im Auge hat.

In der Regel fallen beim Strandfußball viele Tore. Im Hobbybereich kann die Spielzeit je nach Fähigkeiten und Alter der Spieler variable gestaltet werden von 1 x 10 Minuten oder 1 x 15 Minuten bis zu 3 x 12 Minuten. Zu berücksichtigen ist, dass trotz relativ kurzer Spielzeit den Spielern einiges an Kondition abverlangt wird. Im Gegensatz zum Street Soccer sollten beim Beach Soccer Schiedsrichter eingesetzt werden, auch wenn der Gedanke des Fair Play an oberster Stelle steht und die Schiedsrichter nur bei schwereren Fouls eingreifen.

Gespielt werden kann mit einem regulären Fußball, einem speziellen Beach Soccer Ball oder einem Plastik- oder Softball. Die Spieler können Socken und/oder elastische Fuß ? oder Knöchelbandagen während des Spiels tragen, hartes Schuhwerk ist tabu.

Wer ein Beach Soccer Turnier plant, sollte am besten den nächsten Volleyball-Verein kontaktieren, ob man eine Kooperation eingehen kann. Vielleicht kann man ja eine gemeinsame Anlage aufbauen und nutzen? Denn die Kosten für den Sand inklusive An- und Abtransport können hoch werden.

Der Hessische Beach Soccer Verband (HBSV) hat seinen Sitz am Aartalsee. Dort befindet sich auch die dazugehörige und wunderschöne Beach Soccer Anlage.

Weitere Informationen sowie Termine über Turniere finden Sie unter: www.hbsv.eu oder direkt beim 1. Vorsitzenden des HBSV Gaetano Mocciaro, Email: mocciaro(at)hbsv(dot)eu.

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