Selbstverständnis Amateurfußball

Der erste Vereinsdialog fand beim SV Herborn statt

Es war einer der zentralen Aufträge aus dem Amateurfußball-Kongress 2012 in Kassel: Der Amateurfußball in Deutschland benötigt ein gemeinsames Selbstverständnis. Diese Vorgabe ist umgesetzt. Das von DFB, Verbänden und Vereinen im übergreifenden Dialog erarbeitete Selbstverständnis zum Amateurfußball liegt vor.

Das Selbstverständnis schafft Klarheit und dient dem DFB und den Verbänden als Orientierungsmaßstab für Entscheidungen auf allen Ebenen. Vereinen bietet es einen bundesweiten Wiedererkennungswert und zeigt Möglichkeiten zur Zukunftsgestaltung auf. Darüber hinaus bildet das Selbstverständnis die Grundlage für den Masterplan.

Das Selbstverständnis macht deutlich: Der Amateurfußball im Verein und Verband ist die Basis des Fußballs und insbesondere durch die Talentförderung auch das Fundament des Profifußballs. Gemeinnützige Vereine im Amateurfußball mit ihrem ehrenamtlichen Engagement sind ein Wert an sich – sie bieten Identität, Zugehörigkeit, Gemeinschaft, Teilhabe mit Einfluss auf das Vereinsleben sowie qualitativ hochwertige und bezahlbare Angebote.

Der Amateurfußball hat einen herausragenden Stellenwert und vielfältige Chancen. Er steht aber auch vor neuen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel, Veränderungen im Bildungssystem und der angespannten Situation der öffentlichen Finanzen.

Im Rahmen der Zukunftsstrategie Amateurfußball ist das Selbstverständnis ein wichtiger Baustein, um gemeinsam Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu bewältigen.

Die elf Thesen zum Selbstverständnis des Amateurfußballs gibt es hier auch nochmals in kompakter Form einer Kurzbroschüre.