Hermann Dörner mit dem Trikot seiner Universitätsmannschaft vor der Frankfurter Commerzbank-Arena. Foto: Palmieri

21.02.2017
Hermann Dörner: Von Frankfurt nach Philadelphia


Viele Fußballkarrieren verlaufen selbst mit besten Voraussetzungen in der Jugend nicht nach Plan. Hermann Dörner war Kapitän der Hessenauswahl und in der Jugend von Eintracht Frankfurt. Er durfte im Trainingslager Profiluft schnuppern, aber zu einem Vertrag im Oberhaus kam es nicht. Doch Dörner wählte eine interessante Alternative und spielt nun dank eines Stipendiums neben seinem Studium in Philadelphia Fußball in der Unimannschaft. In der aktuellen Ausgabe des HESSEN-FUSSBALL lesen Sie das komplette Interview mit dem 21-Jährigen.


„Ich studiere und spiele Fußball“, erzählt Dörner. „International Business ist mein Hauptfach, das ist vergleichbar mit BWL. Als Nebenfach mache ich Sportmanagement. Ich wollte eine Mischung aus Sport und Studium machen, das lässt sich in den Staaten ganz gut kombinieren. Als ich in Frankfurt aus der U19 gekommen bin, habe ich gedacht, dass es die beste Entscheidung sein würde, zweigleisig zu fahren.“

Junge Nachwuchsfußballer fragen sich: wie kann ich diesen Weg gehen, dass ich einen kostenfreien Studienplatz in den USA mit Fußballspielen auf hohem Niveau verbinden kann? Bestenfalls wird man direkt im Verein darauf aufmerksam gemacht. „Eintracht Frankfurt hat eine Kooperation mit MZTA, dadurch wurde ich auf den Collegefussball aufmerksam.“ Auch ein Freund hat davon geschwärmt“, berichtet Dörner. Diese fußballspezifische Vermittlungsagentur MZTA hat sich auf top ausgebildete und ausgewählte Fußballer spezialisiert, die ihre Spieler in die Topteams der USA vermittelt. So können sich die Spieler nicht nur akademisch, sondern auch fußballerisch weiterentwickeln und sich ggf. für die MLS empfehlen.

Das MZTA Team beschäftigt ich mit jedem Spieler intensiv und sorgfältig, um ihn dann optimal bezüglich der Möglichkeiten in den USA beraten zu können. Nach Empfehlung von MZTA kommen jährlich mehrere Trainer aus den USA nach Deutschland, um sich vor Ort ein Bild vom Spieler machen zu können. Das zeigt, welchen Stellenwert der Sport an den Universitäten den USA hat. Als Student müsste man einen mittleren fünfstelligen Dollarbetrag im Jahr zahlen. Mithilfe eines Stipendiums wird dies deutlich weniger oder fällt komplett weg, wie es bei Hermann Dörner der Fall war, der an der Tempel Universität ein Vollstipendium bekommen hat. Neben Sport und akademischer Ausbildung bringt ein Auslandsaufenthalt stets unbezahlbare Erfahrungen mit sich.

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Von: red
21.02.2017
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