Albert Bräu - ein Bayer im KJA Wiesbaden -

wird am 16. März 2018 - 80 Jahre jung -

 

Als Albert Bräu 1967, in Regensburg/Bayern geboren,  beruflich nach Wiesbaden kam, ahnte noch keiner wie wichtig er einmal für den Wiesbadener Jugendfussball werden sollte.

Zunächst begann seine Fussballerlaufbahn als Schiedsrichter für DJK Schwarz-Weiss Wiesbaden. Er pfiff viele Jugend- und Seniorenspiele im Kreis/Bezirk, aber auch im Südwestdeutschen Fussballverband.

1970 wurde er Mitglied im Spielausschuß von Schwarz-Weiss Wiesbaden und war massgeblich verantwortlich für die Durchführung des 1. Hallenfussballturnieres für Senioren in Wiesbaden anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Schwarz-Weiss.

Der gelernte Schriftsetzer unterstützte den Kreisjugendausschuß seit 1974 und erstellte erstmals die Jugendterminliste 1975 in Broschürenform für alle  Altersklassen. Der KJW Heinz Przybilla und sein Stellvertreter Rainer König waren hocherfreut über diese tatkräftige Unterstützung.

Sein Herz gehörte schon damals ganz dem Jugendfussball und ab der Spielzeit 1979/1980 wurde er im KJA Wiesbaden Klassenleiter für die E- und F-Jugend.

Im  Alter von 65 beendete er seine Klassenleitertätigkeit und organisierte nun ganz speziell die Hallenrunden für den Wiesbadener Jugendfussball. 2008 wurde Jörg Kettelhöhn sein Nachfolger.

Albert Bräu ist bis zum heutigen Tag aber ein wichtiges, beratendes Mitglied im Wiesbadener Kreisjugendausschuß geblieben. Seine Unterstützung und sportliche Erfahrung ist bei den Vereinen wie auch im gesamten Fussballauschuß immer gefragt.  Auch mit 80 Jahren ist Albert Bräu ein Fussballer und Mensch, der überall viel Sympathien geniesst.

Alle Wiesbadener Fussballfreunde wünschen dem rüstigen Geburtstagskind noch viele gesunde Jahre und viel Spass im Wiesbadener Jugendfussball.  

 

 

Rainer König/stv. KJW Wiesbaden

 

Dieter Zorn feiert Geburtstag

 

Man mag es kaum glauben, wenn man den immer noch sportlich aussehenden "jungen Mann" hinter dem Thresen des FV Biebrich 02 gut gelaunt Getränke ausschenken sieht: Dieter Zorn wird 75. Ein Leben mit und für den Fußball scheint jung zu halten. Und er gibt alle Getränke in der Reihenfolge aus, in der sie geordert wurden. Ganz nach seinem sportlichen Motto: Fair geht vor.

Lange Jahre war Dieter Zorn im Kreisjugendausschuss als Kreisjugendwart tätig, eine Tätigkeit die sowohl Durchsetzungsvermögen, als auch Empathie voraussetzt. Wenn eine Entscheidung getroffen werden muss, gibt es immer Kritiker, die besänftigt oder überzeugt werden müssen. Dieses Talent hatte er wie kaum ein anderer. Es hatte immer das Große und Ganze im Blick - und nicht nur den eigenen Verein. Fair geht vor. Und zwar immer. Bei ihm war das kein Lippenbekenntnis, wie es heute gang und gäbe ist, sondern eine Lebenseinstellung.

Von 1984 bis 1994 war er auch im Verbandsjugendausschuss des Landes Hessen tätig. „Ich habe dann nachher wieder auf die Kreisebene gewechselt, weil sich das Engagement im Verbandsjugendausschuss nicht mehr mit meiner beruflichen Tätigkeit in Einklang bringen ließ“, ist sicher ein Argument, das auch viele andere Ehrenamtliche kennen. Diejenigen die heute noch unentgeldlich für einen Verein oder für den Verband tätig sind, werden immer weniger.

Dieter Zorn war immer auch ein Verfechter der Idee, dass Vereine auch eine soziale Verantwortung tragen. Immer war es ihm wichtig, Jugendliche zu integrieren und nicht nur zu sanktionieren. In vielen Sitzungen des Kreisjugendausschusses entschärfte er viele Konflikte durch seine verbalen und rethorischen Kompetenzen. Aufgrund seiner großen Verdienste für den Wiesbadener Fußball erhielt er schon vor Jahren die Tagblatt-Wein-Auszeichnung. Das war mit Sicherheit nicht die größte Auszeichnung, die er in seinem Leben bekommen hat (da gab es viele), aber vielleicht die sympathischste. Propheten im eigenen Revier werden ja oft nicht beachtet.
Aber in Wiesbaden weiß jeder, was er für den lokalen Fußbal geleistet hat: Und noch leistet.

„Mit Zahlen habe ich es irgendwie schon immer gehabt“, sagte Dieter Zorn einmal  in einem Interview mit der Wiesbadener Tagespresse. Der Angestellte aus dem Bereich kaufmännisches Rechnungswesen war seit 1967 bei ESWE tätig und bildete sich bereits nach wenigen Jahren zum Bilanzbuchhalter weiter. Im zarten Alter von 28 Jahren war er dann schon Abteilungsleiter und vertrat den Konzern auch nach außen hin. „Die Arbeit mit meinen Kollegen hat mir einfach immer sehr viel Spaß gemacht. Im allgemeinen haben wir einen sehr kollegialen Stil gepflegt“, sagt Zorn.

UND GENAU SO HIELT ER ES AUCH IM FUSSBALLBEREICH.  EIN KOLLEGE MIT SOZIALKOMPETENZ! HAPPY BIRTHDAY DIETER!

 

 

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Landkarte - Kreis Wiesbaden