Landkarte - Kreis Biedenkopf

DER FRAUEN-/MÄDCHENFUßBALL IM KREIS BIEDENKOPF

Frauenfussball im Fußballkreis Biedenkopf

Der Kreis Biedenkopf ist, gemessen an seiner Größe und der Zahl der Vereine im HFV eine nicht zu verachtende Größe. Wir als kleiner Kreis haben in der laufenden Runde 9 Mannschaften im Spielbetrieb und das schon seit Jahren. Ich werde versuchen mal von allen Vereinen eine kurze Historie zu erstellen oder erstellen lassen. Bis dahin wäre es schön einfach mal eine Auflistung der spielenden Mannschaften in den jeweiligen Spielklassen zu erstellen.

Wir haben in der laufenden Saison 2 Mannschaften in Hessens zweithöchster Spielklasse, der Verbandsliga.
Diese sind:
FSV Friedensdorf
SV Kickers Erdhausen

Zwei weitere Mannschaften spielen in der darunter angesiedelten Gruppenliga:
SG Gansbachtal (Spielgemeinschaft FSV Gönnern und SSV Frechenhausen)
FV Niederlaasphe (ist zwar in NRW, spielen mit Sondergenehmigung im Kreis Biedenkopf)

In der Oberliga Region (früher Kreisoberliga) spielt die Mannschaft der SG Gansbachtal II.

Dann spielen in unserer Kreisliga B:
SV Kickers Erdhausen II
SSV Endbach/Günterod
SV Hartenrod
FSV Friedensdorf II

Auch was die Historie betrifft ist der Kreis Biedenkopf ein Vorzeigemodell:
Der SSV Endbach/Günterod ist seit über 40 Jahren im Frauenfußball aktiv und damit einer der ältesten Frauenmannschaften nicht nur in Hessen, sondern in ganz Deutschland! Auch der SV Kickers Erdhausen sowie der FV Niederlaasphe (Früher als TSV Breidenstein) haben eine lange Tradition im Frauenfußball. Friedensdorf und Gansbachtal gibt es nun auch schon seit über 10 Jahren. Nur der SV Hartenrod ist eine relativ neue Mannschaft.

Wir können auf unsere Fußballfrauen im Kreis mit Recht stolz sein!

Gerhard Fuchs
Kreisfrauenreferent.

Alle Infos rund um den Frauen und Mädchenfußball innerhalb des HFV

Kreispokalsieger Frauen 2016/2017 FV Niederlaasphe

So sehen "Champions" aus: FVN-Coach David Reitz (2. von rechts) führte die
Frauen des FV Niederlaasphe erneut zum Kreispokalsieg im Hinterland. Foto:
Herbert Lenz

Vom Fußball Kreis-Pokal-Endspiel der Frauen zwischen dem FV Niederlaasphe und dem FSV Friedensdorf berichtet unser Pressewart Herbert Lenz

 

FSV Friedensdorf – FV Niederlaasphe 0:1. Tor: Jessica Burk (30.). Schiedsrichterin: Tatjana Becker (FSV Gönnern). Zuschauer: 350. Der finale Showdown auf dem herrlichen Sportgelände des SV „Flottweg“ Dernbach war gleichzeitig auch das letzte Kräftemessen der „ewigen Rivalen“. Das Team aus dem Wittgensteiner Land zieht nach dem Abstieg aus der Gruppenliga seine Frauenmannschaft zum Rundenende zurück - sorgte aber am Pfingst-Montag für ein finales Happy-End. Sieben Mal stand der Verbandsligist FSV Friedensdorf seit 2009/2010 im Finale. Zuletzt lieferten sich  beide auf dem Sportgelände des SC Gladenbach einen packenden Kampf auf Augenhöhe – der FV Niederlaasphe triumphierte in 2016 mit 1:0 – wie auch diesmal. Eine prächtige Kulisse, subtropische Temperaturen, perfekte Gastgeber, ideale äußere Bedingungen und als Sahnehäubchen obendrauf ein verdienter Sieg für den Außenseiter. „Jeder hat heute 150 Prozent abgeliefert. Kämpferisch, läuferisch und vom Kopf her haben wir dem Favoriten Stand gehalten, unser Sieg war verdient“, strahlte FVN-Trainer David Reitz mit der prallen Sonne. Was für ein Happy-End für die Wittgensteiner nach dem Abstieg und dem Rückzug. „Der Sieg der Niederlaaspher war verdient. Sie  waren uns in allen Belangen überlegen. Mit dem 0:1 waren wir noch gut bedient. Sie haben uns den Schneid abgekauft, und wir waren zu keiner Phase in der Lage, sich in Szene zu setzen“, erwies sich FSV-Coach Torsten Rink als fairer Verlierer. In der Tat: Die Leistung und das Ergebnis passten zum frustrierten Rundenende für den langjährigen Verbandsligisten, der den Gang eine Liga tiefer antreten muss. Die Blauhemdinnen von der Lahn fanden nie ihren Rhythmus. Kombinationen über mehrere Stationen gab`s nie, und auch die gut gemeinten Pässe fanden kaum den richtigen Adressaten. Bis auf einen Distanzschuss von Carmen Preisig in der 26. Minute, der die Oberkante der Latte „küsste“, sprang nichts Nennenswertes beim Favoriten heraus. Ganz anders präsentierten sich die Gäste aus dem Wittengensteiner Land: Durch Tamara Habiger, Jessica Burk und Co. setzten sie auf der rechten Seite immer wieder Akzente und Nadelstiche. So auch in der 30. Minute: Nach einer herrlichen Flanke fast von der Eckfahne durch Jessica Burk unterschätzte FSV-Torfrau Yvonne Heimann das Spielgerät – und das lag unter ihrer gütigen Mithilfe plötzlich im Netz. Was beim FV Niederlaasphe hinten anzubrennen drohte, bereinigte die souveräne und überragende Jenny Simmer. Nach dem Wiederanpfiff durch die gut leitende Schiedsrichterin Tatjana Becker, die ab der kommenden Saison als Assistentin in der 2. Frauen-Fußball-Bundesliga fungiert, suchten die Gelb-Schwarzen schnell die Entscheidung. Ein „Hammer“ von Sabrina Six endete an der Unterkante der Latte. Dann vergaben unter anderem  Laura Bentele und Lisa Rohleder weitere Großchancen, das Ergebnis höher zu schrauben. Sei`s drum: Um 17.47 Uhr war die Wiederholung des Vorjahres-Triumphes bei “Kaiserwetter“ für den FV Niederlaasphe perfekt. Die Siegerehrung nahmen der Hinterländer Beauftragte für den Mädchen- und Frauen-Fußball, Gerhard Fuchs, vom FSV Gönnern sowie Kreisfußballwart Heinz Schmidt vor. Der „Kölner Geißbock“ aus Buchenau war wenige Tage zuvor noch Gast in Köln bei der Buchpräsentation „Einwurf“ des einstigen Rebellen Harald „Toni“ Schumacher. Ehre, wem Ehre gebührt.

 

 

 

Frauenmannschaften bei uns im Kreis

FSV Friedensdorf Frauen

FSV Friedensdorf U16

SG Gansbachtal 1. Mannschaft die in der Gruppenliga

hinten von links: Paul Haffer (1. Vorsitzender FSV Gönnern), Elena Rein, Nele Jung, Hannah Interthal, Sophie Interthal, Johanna Becker, Lara Konitzer, Anna-Lena Benner, Antonia Interthal, Isabelle Pohl, Tamara Schwarz, Susanna Graf. vorne von links: Kira Lehnis, Ann-Christin Schneider, Svenja Becker, Theresa Fuchs, Bianca Graf, Kim Strathmann, Adriana Rosenberg.

SG Gansbachtal 2. Mannschaft Oberliga "Region"

hinten von links: Gerhard Fuchs (Managemant), Peter Bäcker (Betreuer), Chantal Schwarz, Jacqueline Pohl, Sophia Hanssmann, Anna-Lena Benner, Patricia Pohl, Lea Hermann, Antonia Interthal, Reiner Kaufmann (Torwarttrainer). Vorner von links: Juliane Bieber, Isabelle Schneider, Erika Litt, Ann-Christin Schneider, Johanna Becker, Lavinia Schmidt, Marina Schmidt (Trainerin). Liegend: Tanja Mühle.