Fotos: Stephanie Nöthen

Am 20.Mai war es wieder soweit. Auf Einladung des HFV trafen sich alle Kreis-Ehrenamtssieger 2016 mit Begleitung zum Dankeschön-Wochenende in der Sportschule Grünberg.

Dieser Einladung folgte auch Walter Hartmann vom SC Olympia Lorsch gerne, der sich in Begleitung seiner Frau auf den Weg nach Grünberg machte. Walter Hartmann hatte zuvor den Ehrenamtspreis des Kreises Bergstraße für sein herausragendes Engagement bei verschiedenen Baumaßnahmen auf dem Olympia-Gelände verdient. Als Leiter des "Bautrupps" war er u.a. am Umbau der Stadion-Gaststätte, der Restaurierung der Umkleidekabinen und an Pflasterarbeiten am Gerätehaus beteiligt. Das bisher letzte große Projekt von Walter Hartmann und seinem Team war der Bau eines Verkaufswagens, der auf dem Lorscher Weihnachtsmarkt eingeweiht wurde und bei den Besuchern großen Anklang fand. Walter Hartmann engagiert sich mit ganzem Herzen für seinen Verein, bei dem er auch noch den Ältestenrat leitet und den jährlichen Vereinsausflug organisiert. Aufgrund dieser zahlreichen Verdienste ragte der Olympianer aus der Vorschlagsliste der Vereine für das Jahr 2016 deutlich heraus, so dass Jörg Ballweg, der Ehrenamtsbeauftragte des Kreises Bergstraße in diesem Jahr keine schwere Wahl zu treffen.

Nach der Auszeichnung auf Kreisebene folgte nun traditionell zum Rundenschluss das Dankeschön-Wochenende in Grünberg. Nach kurzer Begrüßung durch den Landesehrenamtsbeauftragten Thomas Becker und kleiner Stärkung ging es mit 54 Personen im Bus nach Frankfurt zur Stadionbesichtigung mit anschließendem Besuch des letzten Heimspiels der Frankfurter Eintracht. Dieses Jahr bescherte der Spielplan den Ehrenamtssiegern ein besonderes Highlight, nämlich den deutschen Vizemeister RB Leipzig mit dem sich die Adler nach verteiltem Spiel am Ende mit einem 2:2 die Punkte teilten.

Nach Spielschluss ging es wieder zurück nach Grünberg, wo die Teilnehmer nach einem gemeinsamen Abendessen, Gelegenheit hatten den Tag im neuen Wellness-Bereich zu besuchen und dann den Tag in gemeinsamer Runde ausklingen zu lassen. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wurden die Preisträger bereits von Lutz Wagner erwartet, der in einem kurzweiligen Vortrag einen Einblick in die Welt der Schiedsrichter gab. Danach folgte noch eine Führung über das Gelände der Sportschule, ehe der eigentliche Höhepunkt dieser Ehrenamtsveranstaltung folgte, nämlich die offizielle Ehrungsveranstaltung. Verbandspräsident Stefan Reuß, Staatssekretär Werner Koch (Innenministerium) und Thomas Becker würdigten in ihren Ansprachen nochmals das Engagement der Preisträger und gingen u.a. auch auf den hohen Stellenwert des Ehrenamts für Sport und Gesellschaft ein. Dabei ermunterten alle Festredner die Gäste, die sich nach einer abschließenden Stärkung am Abschiedsbüffet wieder auf den Heimweg machten, sich auch in Zukunft weiterhin für ihre Vereine zu engagieren.

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Ehrenamt als Halbtagsstelle

Ehre, wem Ehre gebührt: Kreisfußballwart Reiner Held (links) zeichnet die Bergsträßer Ehrenamtssiegerin Karin Jäger (FSG Bensheim) aus. Auch FSG-Vorsitzender Uwe Danzberger freut sich. Foto: Markus Karrasch

Wolfgang Niersbach ist Geschichte als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. Doch in dieser Eigenschaft hat er noch die Urkunde unterzeichnet, die Karin Jäger von der FSG Bensheim erhalten hat. Sie ist Ehrenamts-Siegerin des Kreises Bergstraße.

Der Tag, an dem Karin Jäger als Ehrenamts-Preisträgerin des Fußballkreises Bergstraße ausgezeichnet worden ist, unterschied sich nur unwesentlich von anderen. Eigentlich war er sogar einen Tick anstrengender als sonst. Denn die Bensheimerin hatte, bis ihr Kreisfußballwart Reiner Held im Auftrag des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) Blumen, Uhr und Urkunde überreichte, zwei Weihnachtsfeiern organisatorisch hinter sich gebracht und moderierte gerade die dritte bei ihrem Stammverein, der FSG Bensheim.

„Ich habe mich gefreut über die Ehrung, aber ich brauche das nicht für mein Leben“, sagt die Kreisehrenamtssiegerin. Sie sieht sich als Frau der Tat, und das fand nicht nur bei der Auswahl des Ehrenamtssiegers auf Kreisebene Anklang. Karin Jäger wurde von der HFV-Ehrenamtsjury ausgewählt für den „Club der 100“, in dem die bundesweit 100 herausragenden Ehrenämtler zusammengefasst werden. Sie dürfen sich unter anderem über Einladungen zu Länderspielen der Nationalmannschaft freuen. Jäger ist nach Richard Weidmann (TSV Auerbach), Stefanie Beetz (FSG Bensheim) und Jens Hofmann (TSV Elmshausen) die vierte Preisträgerin aus dem Kreis Bergstraße, die es in den „Club der 100“ geschafft hat.

 Uwe Danzberger, Vorsitzender der FSG Bensheim, hat in sieben Punkten das ehrenamtliche Wirken Karin Jägers in den vergangenen Jahren zusammengefasst: Abteilungsleiterin Frauen und Mädchen, Neuaufbau der Mädchenabteilung, Gründerin und Trainerin der Mannschaft mit Handicap („FSG-Angels“), Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte der FSG, Planung und Leitung von Wettbewerben wie Fair-Play-Hallencup, der internationalen „Basinus Trophy“ mit bis zu 80 Teams aus Europa, Hallen-Stadtmeisterschaft sowie jüngst des Flüchtlingsturniers „Welcome to Bensheim“.

Das bedeutet für die Bensheimerin, die mit 16 Jahren bei der FSG angefangen hat, Fußball zu spielen, viel Arbeit am Schreibtisch und – viel wichtiger – auf dem Platz. Bis einschließlich A-Jugend hat Jäger so ziemlich alle Altersstufen im Nachwuchsbereich trainiert. Weitaus mehr als ein Halbtagstagsjob betrage der zeitliche Aufwand für diese Projekte, von denen „Ich habe viel Energie, und die will ich investieren“, sagt Karin Jäger. Sie könne sich keine andere Art der Freizeitgestaltung vorstellen. Der Beruf – die Bensheimerin arbeit im Bereitschaftsdienst bei den Maltesern – lässt Jäger den zeitlichen Rahmen, um die Projekte nicht zur anzustoßen, sondern auch zu stemmen.

Der Wiederaufbau der Mädchenmannschaften – die FSG hat jetzt wieder zwei – ist eines der Hauptanliegen der Abteilungsleiterin Frauen und Mädchen, die Arbeit mit behinderten Kindern ein weiteres. Karin Jäger trainiert mittlerweile zwölf Kinder mit Handicap, von denen einzelne in bestehende Jugendteams integriert werden sollen. „Die lernen schnell, sind voller Freude“, macht der Bensheimerin das Training mit den „FSG-Angels“ viel Spaß – auch, weil es nicht um Leistung gehe.

 Sport ist ein wichtiger Faktor zur Integration. Das wissen eigentlich alle, aber der Weg vom Wort zur Tat ist oft weit. Nicht so bei der FSG Bensheim und Karin Jäger. Zwischen 30 und 40 Flüchtlinge sind im Sportpark West, der FSG-Heimstätte, zweimal die Woche beim Training; im September startete Jäger das Turnier „Welcome to Bensheim“ mit Mannschaften aus dem Camp, das direkt neben dem FSG-Gelände liegt. Karin Jäger kann sich vorstellen, eine aus aller Herren Länder bestehende Mannschaft aufzubauen und diese für den offiziellen Punktspielbetrieb zu melden.

Warum sie das alles macht? „Aus Liebe zum Verein“, sagt Karin Jäger. Von der FSG, Männer spielen in der A-, die Frauen in der Kreisoberliga, ist sie „richtig Fan“. Und in der großen Fußballwelt? Da hat Karin Jäger ihre Vorlieben verteilt. Bayern, aber auch Dortmund, findet sie sympathisch, den SV Darmstadt 98 und Mainz 05 ebenso. Nur Eintracht Frankfurt, das gehe gar nicht. Die Eintracht wird Karin Jäger in dieser Spielzeit aber besuchen können. Eintrittskarten für ein Heimspiel hat sie geschenkt bekommen.

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Ehrenamts-Card 2016/2017

Der Kreis Bergstraße wird auch für das Jahr 2016/2017 die Ehrenamts-Card verleihen. De E-Card ist personenbezogen und wird 2 Jahre lang gültig sein. Die Vergabe erfolgt durch den Kreisausschuss des Kreises Bergstraße auf entsprechende Vorschläge der Fachverbände und Organisationen.

Grundsätzlich soll die praktische Freiwilligenarbeit Vorrang vor klassischem Ehrenamt im Vorstand von Vereinen und Verbänden haben. Insbesondere ist auch die Arbeit außerhalb von Vereinsstrukturen in Projekten und Initiativen zu berücksichtigen. Als Zeichen der Würdigung eines überdurchschnittlichen Engagements soll die E-Card ehrenamtlich oder freiwillig Tätigen zu gute kommen, die sich wöchentlich wenigstens 5 Stunden engagieren. Das ehrenamtliche Engagement sollte bereits seit 5 Jahren oder seit Bestehen der Organisation geleistet werden. Personen die über die Erstattung der eigenen Aufwendungen hinaus eine Vergütung erhalten gehören nicht zur Zielgruppe der E-Card.

Aus organisatorischen Gründen können nur vollständig und gut leserlich ausgefüllte Anmeldungen berücksichtigt werden. Die Anmeldungen sind bis spätestens

 

07. September 2015 bei der Abteilung L-1/1 Bürgerservice Kreisgremien Presse, Vereine und Kultur

 

beim Kreis Bergstraße einzureichen.

Der Katalog der Vergünstigungen beinhaltet neben denen des Kreises Bergstraße auch Vergünstigungen des Landes Hessen.

Über die Homepage www.kreis-bergstrasse.de oder über www.gemeinsam-aktiv.de können Sie sich über die E-Card informieren.

Für Rückfragen steht Ihnen auch gerne der Ehrenamtsbeauftragte des Fußballkreises Bergstraße Jörg Ballweg zur Verfügung.

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Große Verbandsehrennadel

Seit 50 Jahren pflegen Hans und Klaus Kaldschmidt als Platzwarte die vereinseigene Sportanlage der SG Einhausen.

 

Uneigennützig sind sie in den frühen Morgenstunden auf dem Sportplatz und kümmern sich um die Ausgestaltung des kompletten Bereichs inklusive des Kunstrasenplatzes der Gemeinde Einhausen.

 

Die Arbeitsstunden sind unzählbar. Daneben kümmern sie sich auch seit 35 Jahren mit um die Vereinszeitschrift "SGE-Aktuell". Ihre Qualitäten sind Kreis bekannt weshalb sie auch von anderen immer wieder um Rat gebeten werden.

 

Hierfür wurden die beiden am vergangenen Dienstag vom DFB mit der großen Verbandsehrennadel geehrt.

 

Kreisfußballwart Reiner Held und Ehrenamtsbeauftragter Jörg Ballweg führten die Ehrungen durch.

 

Im Rahmen ihres 80 Jährigen Geburtstages ließ es sich Bürgermeister Helmut Glanzner nicht nehmen zu gratulieren und einen Weg nach den Brüdern zu benennen.

 

Foto privat

Ehrenamtspreis 2014 - Kreissieger geehrt

(von links): HFV-Landesehrenamtsbeauftragter Thomas Becker, Jens Klische, Horst Frick, Melitta Ernst, Manfred Hill, Rainer Röhm, Heike Klische, Jörg Ballweg (Bild: Markus Karrasch)

(all). Das Ehrenamt ist hoch angesehen. Das generelle Problem: Es gibt in der Regel mehr Aufgaben als Mitarbeiter und tausend gute Gründe, seine Freizeit anders zu gestalten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und mit ihm der Hessische Fußball-Verband (HFV) wissen seit Jahren um diese Problematik und sind bestrebt, die Ehrenamtlichen ins rechte Licht zu rücken. Ein Mittel dabei ist der Ehrenamtspreis, der bundesweit zum 17. Mal vergeben wird.

Die Suche nach den engagiertesten hundert Ehrenämtlern im DFB-Bereich beginnt auf Kreisebene. Und da kommt Jörg Ballweg ins Spiel. Er ist seit 2012 Ehrenamtsbeauftragter im Kreisfußballausschuss Bergstraße. Der Zwingenberger hatte um Vorschläge gebeten, und die Vereine haben geliefert – recht zahlreich in diesem Jahr. Für die Nominierungen gab es diesmal kein Schwerpunktthema. Gewürdigt werden sollten, so heißt es in der Ausschreibung. „herausragende ehrenamtliche Leistungen in den Jahren 2012 bis 2014“.

Diese Vorgabe erfüllte Jens Klische am besten. Klische ist seit 2006 Jugendtrainer beim FSV Rimbach, arbeitete im Spielausschuss, ehe er 20009 stellvertretender Jugendleiter und 2012 Jugendleiter wurde. „Seit der Gründung der Mädchenmannschaft 2012 ist Jens Klische in Doppelfunktion als Trainer einer Jungen- und einer Mädchenmannschaft an jeweils fünf Tagen pro Woche in Sachen Trainings- und Spielbetrieb unterwegs“, würdigte Ballweg. Etwa 20 Stunden pro Woche sei Klische für den Verein aktiv, bringe sich zudem bei anderen FSV-Vereinsaktivitäten ein und nebenbei noch im Vorstand der Trainervereinigung Bergstraße. Mit seiner Jungenmannschaft griff der Jugendleiter in diesem Jahr zum Pinsel und strich einen Teil des Rimbacher Sportlerheims.

Mit dieser umfangreichen ehrenamtlichen Vita hatte sich Jens Klische gegen sieben Mitbewerber durchgesetzt: Horst Frick (Eintracht Bürstadt), Melitta Ernst (JFV Wald-Michelbach), Rainer Röhm, Manfred Hill (beide SG Lautern), Heike Klische (FSV Rimbach), Wolfgang Schmitt (FSG Bensheim), Hans-Josef Brunnengräber (SG Riedrode). Diese wurden, soweit anwesend, am Samstag in Bensheim bei der Jahresabschlussfeier der Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung geehrt und mit einer DFB-Uhr beschenkt. Erster Gratulant war Thomas Becker, der Landesehrenamtsbeauftragte des HFV. Becker hatte eine mehr als zweistündige Anreise aus Wildeck-Bosserode (Kreis Hersfeld-Rotenburg) auf sich genommen, um in Bensheim für das Ehrenamt zu werben und mit Jörg Ballweg den Bergsträßer Ehrenamtssieger zu ehren.

Auf Jens Klische wartet nun ein Dankeschön-Wochenende in der Sportschule Grünberg im Mai 2015, verbunden mit dem Besuch eines Bundesligaspiels. Den Sprung in den DFB-Club-100, dessen 100 Mitglieder stellvertretend für die etwa 400 000 Ehrenamtlichen in bundesdeutschen Fußballvereinen stehen und dem acht hessische Kreissieger angehören, hat Klische indes knapp verpasst.

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DFB Ehrenamtspreis 2014

 

 

Jens Klische vom FSV Rimbach ist unser diesjähriger Kreissieger!

Unter 8 hervorragenden Kandidaten setze er sich knapp durch. Seit 2006 ist er für seinen Verein in mehreren Ämtern tätig und unter anderem in Doppelfunktion Trainer einer Jugend-und Mädchenmannschaft. Zusammen mit seiner Tätigkeit als Jugendwart ist er für seinen Verein bei sämtlichen Festen, Turnieren und im Ehrenamt tätig.

Man kann sagen rund um die Uhr an jedem Tag im Einsatz für seinen Verein.

Der Kreisfußballausschuß gratuliert herzlich und drückt ihm die Daumen für den Club 100!

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Ehrenamtler des Monats

Das Organisationstalent

Beim VFL Birkenau ist Sportkamerad Bernhard Bitsch nicht wegzudenken. Speziell im Jugendbereich ist er seit 1999 als Trainer verschiedener Altersklassen tätig und das, obwohl der Ehrenamtler des Monats Juni erst 31 Jahre jung ist.

Bedingt wurde sein ehrenamtliches Engagement durch eine schwere Verletzung, die ihn mit Anfang zwanzig dazu zwang, seine Spielerkarriere zu beenden. Seither war er zwar nicht mehr auf dem Platz, aber dafür daneben für seinen Verein aktiv, unter anderem als Jugendleiter. Zugleich führte er die Pressearbeit der Jugendabteilung.

Als Highlight ist jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr die Organisation des fünftägigen Jugend-Winter-Cup-Hallenturniers sein Verdienst. Hier spielen in allen Altersklassen Mannschaften aus der näheren Umgebung mit, und Bernhard organisiert von der Einladung der Teams bis zur Siegerehrung einfach alles.

Bei so viel Organisationstalent war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Aktiven auf Bernhard Bitsch aufmerksam wurden. Neben der Pressearbeit für den gesamten Verein ist er Stadionsprecher bei Spielen der ersten Mannschaft und bis heute als Schriftführer im geschäftsführenden Vorstand tätig.

Auch wenn beim VfL Birkenau sonstige Veranstaltungen bevorstehen, ist er in der ersten Reihe und hilft mit, wo er kann. Egal ob bei der Kunstrasenplatzeinweihung oder bei Vereinsjubiläen, stets stellt er sich als Helfer und besonders auch als Moderator zur Verfügung und sorgt für einen gelungen wie erfolgreichen Ablauf.

Wenn mache Menschen nach Ehrungen rufen, winkt er lieber ab. So ist es nicht verwunderlich, dass er bisher erst mit dem Ehrenbrief des HFV ausgezeichnet wurde. Als Jugendleiter hat Bernhard Bitsch für seinen verein aber bereits die Verleihung des Sepp-Herberger-Preises entgegengenommen und war zudem maßgeblich daran beteiligt, dass dem VfL Birkenau von der Dietmar-Hopp-Stiftung für Jugendarbeit ein Kleinbus gespendet wurde.

Selbstredend, dass der Kreis Bergstraße ihn deshalb  auch als Kreisehrenamtspreisträger auszeichnete, den er als junger Ehrenamtler mit gerade einmal 31 Jahren mehr als verdient hat. Denn egal, was beim VfL Birkenau ansteht, wo Menschen gebraucht werden, Bernhard Bitsch ist immer mittendrin statt nur dabei. Er ist für seinen Verein "die gute Seele" und daher nicht mehr wegzudenken.

Text: Jörg Ballweg

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Ehrungen beim Kreisfußballtag 2012

(all). Der Kreisfußballtag in Groß-Rohrheim war Anlass, verdienstvolle Mitarbeiter aus Vereinen und  Verband auszuzeichnen, die seit Jahren ehrenamtlich Verantwortung auf vielen Posten und Positionen übernehmen. Kreisfußballwart Reiner Held, sein alter Stellvertreter Gerhard Ripper und HFV-Vizepräsident Walter Biba überreichten Anstecknadeln und Urkunden.

Große Verbandsehrennadel (höchste Auszeichnung für Vereinsmitarbeiter): Kurt Jakob (SV Bobstadt), Hans-Josef Arnold (SG Unter-Abtsteinach), Gerhard Ripper (KSG Mitlechtern).

Verbandsehrennadel in Bronze: Josef D’Apuzzo (Eintracht Wald-Michelbach).

Ehrenbrief: Klaus Bitsch (SV Mittershausen), Thilo Klöss (SV Lindenfels), Werner Gleißner (SG Hüttenfeld), Abidin Orhan (Anatolia Birkenau), Herbert Iselin (VfL Birkenau), Werner Münd (FC Schönmattenwag), Roland Agostin (FSV Zotzenbach).

Große Verdienstnadel: Karlheinz Dörsam (Kreisschiedsrichterobmann), Markus Karrasch (Pressewart), Andreas Weichert (Kassenwart, Schiedsrichter-Lehrwart).