Schiedsrichter-Jahresabschluss 2017

Beim Jahresabschluss sind wieder zahlreiche Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter geehrt worden. Alfred Horner (erste Reihe links) und Alfred Gründwald (erste Reihe Mitte) sind seit 50 Jahrem dabei.
Foto: Markus Karrasch

(kar). Karlheinz Dörsam war ein wenig enttäuscht. Denn einige Stühle blieben leer bei der Jahresabschlussfeier der Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter am Samstag in Bensheim. Kamen in früheren Jahren oft über 100 Unparteiische zusammen, so waren es diesmal – mit Ehrengästen aus Kreisfußballausschuss und benachbarten Kreisen – gerade einmal 60. Als Grund für die geringe Beteiligung vermutete Dörsam den Termin am ersten Dezember-Wochenende: „Aber auch in kleinerem Rahmen lassen wir es uns gut gehen.“

Das taten die Unparteiischen denn auch, zumal es neben den obligatorischen Ehrungen verdienter Kameraden wieder das Fußballquiz des stellvertretenden Kreisschiedsrichterobmannes Thomas Hirschberg (Wald-Michelbach) zu genießen gab. Diesmal hatte Hirschberg prägende Zitate rund um den Fußball als Denkaufgabe gewählt.

Auch Hirschberg griff in seinem Rückblick die geringe Beteiligu­­­ng am Abschlussabend auf. Das zeige, wie es um die Schiedsrichterei bestellt sei: „Die hier sind, das ist der harte Kern“. Den kompletten Kern bilden aktuell 147 aktive Schiedsrichter, was, wie bekannt, bei weiten nicht ausreiche, um alle Spiele zu besetzen. Das treffe beispielsweise im Nachwuchsbereich inzwischen nicht mehr nur die D-Jugend-Kreisklassen, auch bei die D-Jugend-Kreisliga hat Einteiler Hirschberg mittlerweile zu kämpfen. Die Hoffnungen der Einteiler Hirschberg (Nachwuchs) und Dörsam (Aktive) ruht einmal mehr auf einem Neulingslehrgang. Nachdem der zuletzt angebotene Lehrgang null Nachfrage hatte, versuchen es bei Bergsträßer Unparteiischen Anfang nächsten Jahres wieder. Immerhin liegen bereits sechs Anmeldungen vor. Wenig tröstlich sei es in diesem Zusammenhang, dass der Schiedsrichtermangel kein alleiniges Bergsträßer Problem sei.

Am Ende seines Rückblicks hatte der stellvertretende Obmann aber etwas Positives zu verkünden. Der Bensheimer Maximilian Rother, er pfeift für den SV St. Stephan Griesheim, steigt in der Winterpause in die Hessenliga auf.

20 Schiedsrichter standen in diesem Jahr auf der Ehrungsliste; etwas mehr als die Hälfte nahm am Samstag die Auszeichnung für viele Jahre Tätigkeit an der Pfeife persönlich entgegen. Die Ehrungsarbeit teilten sich Dörsam, Hirschberg und Lehrwart Jan Turinski (Bensheim).

An der Spitze der Geehrten stehen mit Alfred Grünewald (SV Lörzenbach) und Alfred Horner (Olympia Lorsch) zwei Referees mit fünfzigjähriger Erfahrung. Bis in die Landesliga brachte es Horner zu seinen besten Zeiten, war Assistent bei den Bergsträßer Top-Schiris Fritz Eichhorn, Wolfgang Helfrich, Kurt Zink und Alfons Diry. Zudem war der Achtzigjährige Beisitzer im Kreisschiedsrichterausschuss und von 1982 bis 2006 Schiedsrichter-Beobachter.

Alfred Grünewald stieß mit seinem Umzug nach Löhrbach im Jahr 1991 zu den Bergsträßer Unparteiischen, gehörte zuvor den Vereinigungen der Kreise Offenbach und Mannheim an. Bis 2014 war Grünewald, der Assistent in der Hessenliga war und Spiele bis zur damaligen Bezirksklasse (heute Gruppenliga) leitete, aktiv. Seinen Lebensabend verbringt der Vierundsiebzigjährige in Seligenstadt.

Sowohl Grünewald als auch Horner sind jetzt Ehrenmitglieder der Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung.

Auch der Obmann der Schiedsrichter, Karlheinz Dörsam, ging diesmal nicht leer aus. Der Bayern-München-Fan ist seit 25 Jahren Schiedsrichter. „Er ist jetzt zehn Jahre mein Chef. Ihr seht, ich habe keine Haare mehr“, sagte sein Stellvertreter, Glatzenträger Thomas Hirschberg, als er das Präsent überreichte.

Weitere Jubiläen:

Zehn Jahre: Raphael Hörr (Starkenburgia Heppenheim), Fabien Mink (TSV Reichenbach), Joschka Pfeifer (FSV Rimbach), Reinhold Schmitt (SG Wald-Michelbach), Simon Wecht (SV Fürth), Simon Winkler (SG Einhausen).

15 Jahre: Richard Weidmann (FSV Rimbach).

20 Jahre: Norbert Hebenstreit (SG Gronau), Jörg Rettig (SV Affolterbach), Sahin Ümit (SF Heppenheim).

25 Jahre: Friedrich Haberer (Eintracht Bürstadt).

30 Jahre: Helmut Knapp (FC Schönmattenwag), Peter Gehrisch (SSV Reichenbach), Armin Schwarz (SV Lörzenbach).

40 Jahre: Karlheinz Lankes (FC Alsbach), Hans-Jürgen Schubert (TSV Auerbach), Horst Speckhardt (Olympia Lampertheim).


Jahresabschlußfeier 2016

Fotos: M. Karrasch

(kar). Der Gemütlichkeitsfaktor war hoch beim Jahresabschluss der Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter. 80 waren nach Bensheim in den Sportpark West gekommen; Spitzenschiedsrichter – von denen der Kreis ja einige hat –, Neulinge und Altgediente. Einige von ihnen wurden für ihre jahrelange Zugehörigkeit zur Kreisschiedsrichtervereinigung Bergstraße geehrt. Der stellvertretende Obmann Thomas Hirschberg (Wald-Michelbach) präsentierte seinen wie stets faktenreichen Rückblick auf das Fußballjahr aus Sicht der Referees, ehe es erst zum Buffet, dann zu den Ehrungen ging. Urkunde und Präsent übergaben Obmann Karlheinz Dörsam (Birkenau), assistiert von Hirschberg und Lehrwart Jan Turinski (Bensheim), die stets ein anerkennendes Wort für die Geehrten fanden.

Diesmal wurden 25 Unparteiische aufgerufen; sechs von ihnen wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, weil sie seit 50 Jahren der Schiedsrichtervereinigung angehören: Hans Egly (FC 07 Bensheim, ab 1980 Beobachter bis zur Hessenliga), Horst Hansmann (SV Zwingenberg, 44 Jahre aktiv), Norbert Seib (SKV Hähnlein, pfiff bis Bezirksoberliga, zudem bis 2015 Beisitzer im Schiedsrichterausschuss), Günter Volk (TSV Reichenbach, bis 2003 aktiv bis zur Gruppenliga), Josef Wahlig (FSG Bensheim, aktiv bis 2010, Beobachter und sieben Jahre Mitglied im Schiedsrichterausschuss) sowie Walter Lies (TSV Hambach, 47 Jahre Spielleiter bis zur Bezirksliga).

Ein paar Jahre länger als dieses halbe Dutzend sind Walter Roßbrey (KSG Mitlechtern) und Ludwig Mütz (SV Zwingenberg) dabei. Roßbrey, der bis 2013 aktiv war, ist seit 60 Jahren, Mütz gar seit 65 Schiedsrichter. Der Zwingenberger, 30 Jahre altiv, hatte sich auch im Kreisschiedsrichterausschuss verdient gemacht.

Weitere Ehrungen:

Zehn Jahre: Detlef Konrad (TV Lampertheim), Frank Poth (SV Winterkasten), Joachim Sauer (FC Schönmattenwag), Christoph Schamber (VfR Bürstadt), Heidi Siefermann-Koch (SV Bobstadt).

15 Jahre: Thomas Hirschberg, (Eintracht Wald-Michelbach), Gerold Pink (TSV Elmshausen), Marco Sommer (SV Fürth).

20 Jahre: Patrick Beck (Eintracht Wald-Michelbach), Werner Schmitt (Starkenburgia Heppenheim), Sascha Wilke (SG Riedrode).

25 Jahre: Norbert Spamer (SV Lindenfels).

35 Jahre: Jörg Ballweg (SV Zwingenberg), Jean-Pierre Dupin (Tvgg Lorsch).

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Fotos: M. Karrasch

FUSSBALL Elmshäuser Schiedsrichter ist Hessensieger der DFB-Aktion

BERGSTRASSE - Es hat einige Zeit gedauert, bis Wolfgang Helfrich Urkunde und Wimpel in seinen Händen halten durfte. Der Elmshäuser, der vom hessischen Verbandsschiedsrichterausschuss zum Landessieger der Kategorie Ü 50 der DFB-Aktion „Danke, Schiri“ gekürt wurde, war am offiziellen Ehrungstermin in Frankfurt ebenso verhindert wie an einer weiteren Veranstaltung zu einem Länderspiel in Hannover. Doch was lange währt, wird gut: Beim Lehrabend der Bergsträßer Unparteiischen in Bensheim wurde Wolfgang Helfrich schließlich von Christoph Schröder, dem Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses, mit Wimpel, Urkunde und lobenden Worten ausgezeichnet.

Es waren gewichtige Gründe, die für Wolfgang Helfrich als Hessensieger sprachen. Dem konnte sich auch die Auswahlkommission nicht verschließen. Der Einundsechzigjährige zeigt nicht nur Engagement auf, sondern gerade neben dem Platz. Der Elmshäuser unterstützt den Bergsträßer Lehrstab bei der Beurteilung von jungen Unparteiischen, beobachtet Referees bei ihrer Arbeit und betreut mehrere junge Unparteiische bei ihren Einsätzen. Dabei kann Helfrich auf seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückgreifen: Schließlich leitet er seit 1975 Fußballspiele, pfiff Anfang der neunziger Jahre in der Oberliga, damals die dritthöchste Klasse.

Ehrung auch für Alex Nagy und Yohendran Subramaniam

„Er ist die gute Seele der Schiedsrichtervereinigung, sehr zuverlässig, sehr bescheiden“, lobte der Bergsträßer Obmann Karlheinz Dörsam den Geehrten, der sich zudem Meriten im Kreisfußballausschuss, unter anderem als stellvertretender Fußballwart, erwarb und auch abseits des Sports in seinem Heimatort Elmshausen ehrenamtlich aktiv ist. Helfrich stand bei der Ehrung aber nicht allein auf der Bühne. Alexandra Nagy sowie Yohendran Subramaniam waren die „Danke, Schiri“-Kandidaten des Kreissschiedsrichterausschusses in den Kategorien in der Kategorie Frauen und U50. Nagy (46) aus Wattenheim, seit 1993 Schiedsrichterin, leitet überdurchschnittlich viele Spiele, ist sich dabei auch nicht zu schade, kurzfristig einzuspringen; Subramaniam (49/Bensheim) fiel den Verantwortlichen durch Engagement und Zuverlässigkeit auf.


Text und Bild von Markus Karrasch, Starkenburger Echo


(kar). Um den allseits bekannten Mangel an Schiedsrichtern zu begegnen, versucht sich der Hessische Fußball-Verband (HFV) und damit auch der Kreisschiedsrichterausschuss Bergstraße an einer neuen Idee. „Electronic Learning“ (E-Learning) heißt das Stichwort. Damit erhofft sich Kreislehrwart Jan Turinski (Bensheim) und sein Team einen vollbesetzten Ausbildungslehrgang im Sommer. Die Vorteile liegen für den Öffentlichkeitsbeauftragten Marco Unholzer (Birkenau) auf der Hand:  „Statt der bisher fünf Lehrgangstage gibt es nur drei, an denen Anwesenheitspflicht besteht.“ Der Verband stelle die Lerninhalte (Merkblätter, Infos, Aufgaben) auf einer Onlineplattform im Internet zur Verfügung, die Teilnehmer müssten sich diese zuhause am PC selbst erarbeiten. Unholzer: „Sobald die Aufgaben erledigt sind, werden die Antworten sichtbar. So kann sich jeder individuell mit den Fußballregeln auseinandersetzen.“ Die wichtigsten Regeln wie   Abseits oder verbotenes Spiel würden aber an den gemeinsamen Lernabenden  durchgenommen.

Diese sind am 17. Juni (Freitag),  25. Juni (Samstag/mit Laufprüfung) und 2. Juli (Samstag/mit Abschlussprüfung) jeweils im Vereinsheim der KSG Mitlechtern.

Anmeldungen sind möglich unter www.kfa-bergstrasse.de, Unterrubrik Schiedsrichter

Weitere Informationen geben Kreislehrwart Jan Turinski (Telefon 0163 4989891, E-Mail jan.turinski@outlook.de) oder dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit, Marco Unholzer (Telefon 0151 27530297, E-Mail marco.unholzer@googlemail.com). Die Anwärter müssen mindestens 14 Jahre alt sein und einem Fußballverein angehören.


Jahresabschlußabend der Schiedsrichtervereinigung

(kar) Fußball-Schiedsrichter stehen auf den Plätzen, gleich, ob in Bundes- oder D-Liga, stets im Blickpunkt: Gute Leistungen werden als normal hingenommen, Fehler oftmals heftig kritisiert. Da tut Entspannung und wertschätzendes Lob für das Hobby zur Abwechslung mal richtig gut. Beides gab es beim Jahresabschluss der Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung reichlich.

80 Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter und Ehrengäste waren der Einladung nach Bensheim zum alljährlichen Abschlussabend gefolgt, ließen es sich im Vereinsheim des Ersten Bergsträßer Spielmann- und Fanfarenzuges einen Abend lang so richtig gutgehen. Kritische Töne fehlten aber nicht.

„Ich bin immer froh, wenn ein Wochenende rum ist“, bilanzierte Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam (Nieder-Liebersbach), der in diesem Jahr dafür zu sorgen hatte, das zu etwa 2400 Spielen auch Unparteiische erschienen. Das klappte auch meist, wenn Dörsam auch bekannte: „Ich bin froh über jeden Schiedsrichter, der am Wochenende mehr als ein Spiel pfeift.“ Denn das Angebot an einsetzbaren Referees ist nach wie vor kleiner als die Zahl der Spiele. Zu diesen 2400 Begegnungen kamen noch 1750 Partien im Nachwuchsbereich, für die Dörsams Stellvertreter Thomas Hirschberg (Wald-Michelbach) die Sorge trug.

Die Schiedsrichtervereinigung hat in diesem Jahr sogar zwei Neulingslehrgänge angeboten, um neue Unparteiische zu erhalten. „Der große Aufwand schlägt sich leider nicht in Zahlen nieder“, bedauerte Hirschberg in seinem Rückblick, denn die Vereinigung durfte in Summe lediglich 15 Neue begrüßen.

Dafür gab es beim Jahresabschluss ausreichend Gelegenheit, verdiente Referees zu ehren. 21 Schiedsrichter wurden von Obmann Dörsam, seinem Stellvertreter Hirschberg sowie Lehrwart Jan Turinski (Bensheim) ausgezeichnet, weil sie teilweise seit Jahrzehnten mit der Pfeife unterwegs sind.

Spitzenreiter in diesem Jahr ist Kurt Zink (FC 07 Bensheim), der seit 45 Jahren Schiedsrichter ist, Spiele bis zur Landesliga, der damals vierthöchsten Klasse, geleitet hat und heute passives Mitglied der Schiedsrichtervereinigung ist. 40 Jahre sind Wolfgang Helfrich (TSV Elmshausen), Heinz Schneider (KSG Mitlechtern) und Manfed Wenzel (SV Hammelbach) dabei. Helfrich wurde in der damals drittklassigen Oberliga eingesetzt, war wie Zink Assistent von Ehrenkreisschiedsrichterobmann Alfons Diry (Bensheim) und ist heute nicht nur als Schiedsrichter aktiv, sondern zudem als Beobachter. Dieser Tätigkeit geht auch Manfred Wenzel nach, der ab 1984 in der Bezirksoberliga seinen Mann stand, ehe er 1995 aus Altersgründen aus dieser Klasse ausschied. Heinz Schneider schließlich war in Bezirks- und A-Liga eingesetzt, trat aus persönlichen Gründen kürzer.

Für Kurzweil im abendfüllenden Programm sorgte wie fast immer Thomas Hirschberg. Mit Fragen wie „Welcher Spieler hat die meisten Roten Karte in der Bundesliga bekommen?“ forderte er nicht nur die Schiedsrichter im Saal, sondern in erster Linie seine Kandidaten: der ehemalige Lehrwart Andreas Weichert (München), Groß-Geraus Kreisschiedsrichterobmann Uwe Lang, sein Darmstädter Kollege Sebastian Schaab und den stellvertretenden Kreisfußballwart Bergstraße, Martin Wecht. Wecht hatte beim Quiz am Ende auch die Nase vorn.

 

Die geehrten Schiedsrichter

45 Jahre: Kurt Zink (FC 07 Bensheim).

40 Jahre: Wolfgang Helfrich (TSV Elmshausen), Heinz Schneider (KSG Mitlechtern), Manfed Wenzel (SV Hammelbach).

30 Jahre: Helmut Scharschmidt (TSV Auerbach), Reiner Schwaier (SG Riedrode).

25 Jahre: Kai-Uwe Ritter (VfL Birkenau).

20 Jahre: Tobias Bernert (TG Jahn Trösel), Zircija „Hugo“ Jaganjac (FC Fürth), Thomas Kollerer (VfR Fehlheim), Klaus-Jürgen Weißmüller (SV Schönberg), Lütfü Zaim (SV Fürth).

15 Jahre: Rainer Beckerle (Eintracht Bürstadt).

10 Jahre: Timo Hofmann (VfL Birkenau), Tobias Kleiner (TV Lampertheim), Nils Kutscher (KSG Brandau), Oktay Mamaci (Türkspor Wald-Michelbach), Peter Saal (FC Boys Wattenheim), Vito Sergi (Azzurri Lampertheim), Marco Unholzer (VfL Birkenau), Reiner Wagner (SG Einhausen).

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Fotos: M. Karrasch

Bergsträßer Schiedsrichter überzeugen

Birkenauer Marco Unholzer tritt kürzer / Reimund pfeift B – Junioren Bundesliga


(mu) Die alte Spielzeit ist vorüber, die neue hat schon begonnen und es ist nicht mehr weit bis zum Start der Meisterschaftsrunde. Nicht nur die Vereine feierten Meisterschaften und Aufstiege, auch die Schiedsrichter im Kreis Bergstraße feierten ausgelassen. Es war wieder einmal eine Saison, die für die Bergsträßer Qualität spricht und zeigt, „dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Obmann Karlheinz Dörsam (Birkenau).

Fünf Spielleiter wurden für höhere Aufgaben berufen und überzeugten durch herausragende Leistungen auf den Sportplätzen und Stadien Hessens.

„Unsere Arbeit trägt Früchte“, fügte Dörsam an und hofft, dass dies auch ein Anreiz für künftige Schiedsrichter sein wird.


Vor Verkündung der Auf- und Abstiegsentscheidungen seitens des Deutschen Fußballbundes und des Hessischen Fußballverbandes herrschte bei den Bergsträßern zunächst etwas Wehmut, als Marco Unholzer (24, VfL Birkenau) bekannt gab, dass er freiwillig etwas kürzer trete. Er geht von der 3. Bundesliga bzw. südwestdeutscher Regionalliga aus beruflichen und somit zeitlichen Gründen zurück in die Hessenliga. „Das ist einerseits sehr schade, da Marco schon so viel erreicht hat, andererseits verdient die Entscheidung auch großen Respekt. Letztendlich geht der Beruf dann doch vor“, sagte Lehrwart Jan Turinski (Bensheim).


Gefeiert wurde trotzdem. Christoffer Reimund (21, SV ET Zwingenberg) schaffte bereits zur Rückrunde den Sprung in die Hessenliga und lieferte in fünf Spielen so gute Leistungen ab, dass er in der neuen Spielzeit als Schiedsrichter in der B- Junioren Bundesliga und als Assistent in der A- Junioren Bundesliga zum Einsatz kommen wird.


Grund zur Freude gab es auch für Cristian Ballweg (19, SKG Bickenbach), der neben Simon Heß (26, FC Stbg. Heppenheim), Christoffer Reimund und Marco Unholzer künftig der vierte Bergsträßer Hessenligaschiedsrichter sein wird. Bereits zu Beginn der vergangenen Saison schied der bisherige Lehrwart Andreas Weichert als Hessenligaschiedsrichter aus, da es ihn beruflich nach München zog. Er wurde im Juni vom Verband offiziell verabschiedet.

Ballweg und Heß wurde in der vergangenen Saison als Assistent bzw. Schiedsrichter in den Junioren Bundesligen eingesetzt und wussten zu überzeugen. Sie dürfen fortan neben Marco Unholzer als Assistenten in der Regionalliga tätig sein.


Nach überzeugenden Leistungen in der Gruppenliga empfahl sich Joschka Pfeifern (23, FSV Rimbach) für höhere Aufgaben. Er wird ab sofort Spiele der drei hessischen Verbandsligen leiten.


Neu in der Gruppenliga und dann mit zwei Kollegen an der Linie unterwegs sein werden Nikolas Czypull (18, TSV Reichenbach) und Kevin Steinmann (26, SG Gronau). Beide überzeugten durch sehr gute Leistung in der Kreisoberliga. Sie bilden mit Jörg Ballweg (48, SV Eintracht Zwingenberg), Timo Hoffemann (24, VfL Birkenau), Steffen Silbermann (26, SC Rodau) und Jan Turinski (29, FC 07 Bensheim) die sechs Gruppenligaschiedsrichter des Kreises. Zusammen mit den Gespannführern aus den höheren Spielklasse schicken die Bergsträßer in der kommenden Spielzeit erneut 15 Schiedsrichterteams auf die hessischen Sportplätze. „Das ist eine riesen Leistung unserer Schiedsrichter“, findet Obmann Karlheinz Dörsam.

Leider musste Sebastian Meon (36, TSV Hambach) die Gruppenliga verlassen. „Mangelnde Perspektive war seitens des Verbandes die Begründung, die wir schwer verstehen, aber leider akzeptieren müssen. Mit Sebastian verlieren wir einen zuverlässigen und engagierten Gruppenliga-Schiedsrichter, der fast ein Jahrzehnt lang die Bergsträßer Farben auf den südhessischen Sportplätzen würdig vertreten hat“, war Turinski alles andere als begeistert von der Entscheidung.

Angesichts des Schiedsrichtermangels werden die Verantwortlichen des Kreises viel Mühe haben, genug Assistenten zur Verfügung zu haben.

Um diesem Fall ein klein wenig vorzubeugen, fand Anfang Juli ein Assistentenlehrgang bei der SG Gronau statt, bei dem Kreislehrwart Jan Turinski und Marco Unholzer gemeinsam mit dem Bergsträßer Lehrstab wieder einige neue Assistenten ausbilden konnten. Ein Dank gilt hier dem Verein SG Gronau für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.


In der Kreisoberliga kommen zum Einsatz:

Thomas Kollerer (44, VfR Fehlheim), Thomas Hirschberg (49, SG Wald-Michelbach), Heiko Pfeifer (49, FSV Rimbach) und Michael Watzka (SV Unterflockenbach)

Neu dabei ist Lee Wilhelm (28, SV Lindenfels).

Bereits während der abgelaufenen Runde leitete Lukas Franke (18, SV Unterflockenbach) Spiele der Kreisoberliga. Er wurde vom Kreisschiedsrichterausschuss in den U21-Förderkader der Region Darmstadt gemeldet. „Lukas hat bei guten Leistungen die Chance, bereits zur Rückrunde in die Gruppenliga aufzusteigen“, ergänzt Turinski.


„Mit unseren Schiedsrichtern in den höheren Spielklassen, aber auch meinen bewährten Kräften in den Kreisligen gehört der Kreis Bergstraße weiterhin zur Spitze Hessens. Das macht mich sehr stolz“, betonte Obmann Karlheinz Dörsam.

Angesichts der immer weiter sinkenden Schiedsrichterzahlen macht sich Dörsam berechtigte Gedanken, in der kommenden Saison alle Spiele besetzen zu können. „Daher haben wir uns entschieden, erstmalig zwei Schiedsrichterlehrgänge in einem Kalenderjahr anzubieten; vom 09.-17.10. findet in den Räumlichkeiten der TSV Auerbach nächste Ausbildungslehrgang statt“, so Jan Turinski. Die Anmeldungen hierzu sind über die Website www.kfa-bergstrasse.de ab sofort möglich. Bei Rückfragen steht Lehrwart Jan Turinski (jan.turinski(at)outlook(dot)de) gerne zur Verfügung.


Die Schiedsrichter des Kreises legten im Juni ihre jährliche Kreisleistungsprüfung ab. Kreislehrwart Jan Turinski findet es bei der ersten Kreisleistungsprüfung unter seiner Führung „ein tolles Resultat, das für das große Engagement der gesamten Schiedsrichtervereinigung spricht“, dass bereits 149 der 170Schiedsrichter die Prüfung abgelegt haben. Dabei seien laut Turinski auch beim Regeltest gute Ergebnisse erzielt worden. Der Dank des Kreis-Schiedsrichterausschusses gilt den Vereinen FSV Rimbach, SG Hüttenfeld und Eintracht Zwingenberg, die Sportplatz und Räumlichkeiten zur Verfügung stellten. Fred Horner, Werner Heist, Norbert Seib und Jean Pierre Dupin organisierten den gemeinschaftlichen Teil im Anschluss.



Fotos: M. Karrasch

Wecht absolviert Weiterbildung zum
Beachsoccer-Schiedsrichter

Unser Kamerad und stv. KLW Simon Wecht (Bild 2. v.r.) absolvierte am Wochenende (26.-27.6.) erfolgreich eine Weiterbildung zum Beachsoccer-Schiedsrichter.

Der erste Lehrgang dieser Art fand unter der Leitung des deutschen FIFA-Schiedsrichters für Beachsoccer Torsten Günther, unterstützt vom hessischen DFB-Schiedsrichter für Beachsoccer Robyn Wensky, in der Sportschule des HFV in Grünberg statt. Einer Kompaktschulung am Freitagabend folgte die praktische Erprobung beim 1. HFV Beachsoccer-Cup im Naturbad in Siegbach (Lahn-Dill Kreis).

Unter den sechs Schiedsrichtern die an der Fortbildung teilnahmen, befand sich mit Simon Wecht auch ein Vertreter der Schiedsrichtervereinigung Bergstraße. Wecht berichtete von einer „sehr aufregenden neuen Erfahrung“ und betonte, dass die Fortbewegung im Sand wesentlich anstrengender sei als er erwartet habe Trotzdem habe ihm die Leitung der Spiele, welche immer von zwei Schiedsrichtern gleichzeitig gepfiffen werden, viel Spaß bereitet.

Derzeit verfügt der HFV über sieben extra ausgebildete Spielleiter für das Fußballspiel im Sand, welches sich in Hessen noch in der Entwicklungsphase befindet.


Fotos: M. Karrasch

Mitlechtern. Mit einem doch recht bescheidenen Ergebnis hat der Ausbildungslehrgang der Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung geendet: Lediglich acht Kandidaten haben die Prüfung bestanden. "Das gibt weiter Grund zur Beunruhigung", wertet der Öffentlichkeitsbeauftragte der Unparteiischen, Regionalliga-Schiedsrichter Marco Unholzer (Birkenau) das Ergebnis. Nach dem Rekordlehrgang 2013, damals stellten sich 42 Teilnehmer der Prüfung, fanden sich beim Neulingslehrgang 2015 in Mitlechtern lediglich 22 Prüflinge ein. Lehrwart Jan Turinski (Bensheim) hatte im Dezember noch über eine Absage mangels Teilnehmer nachgedacht, war dann letztlich froh, dass sich noch Interessierte meldeten.

Auf dem Papier verfügt die Kreisschiedsrichtervereinigung Bergstraße noch über 177 Schiedsrichter. 2014 sind 38 Unparteiische aus den verschiedensten Gründen ausgeschieden.

Nach bestandener Lauf- und Regelprüfung können sich die beiden Ansetzer Karlheinz Dörsam (Birkenau) und Thomas Hirschberg (Wald-Michelbach) auf acht neue Schiedsrichter freuen. Drei von ihnen erwarben die Lizenz in der Wiederholungsprüfung. "Das ist sicherlich kein zufriedenstellendes Ergebnis", wie Turinski bemerkt. Allerdings sei der Regeltest, vorgegeben vom Deutschen Fußball-Bund, in diesem Jahr "ein harter Brocken" gewesen. Neben den acht Schiedsrichtern haben auch vier Trainerscheinbewerber die Schiedsrichterprüfung bestanden. Die Neu-Schiedsrichter wurden bereits beim monatlichen Lehrabend ihren Kollegen vorgestellt. Dabei fiel insbesondere der Name Orhan auf. Kenan, der Enkel von Abidin Orhan (SV Anatolia Birkenau), schnitt mit 54 von 60 möglichen Punkten als Lehrgangsbester ab.

Der Dank des Kreisschiedsrichterausschusses gilt der KSG Mitlechtern, die wie jedes Jahr ihre Räume zur Verfügung stellte. Schiedsrichterkollege Karlheinz Strohmenger (KSG Mitlechtern) zeichnete mit seinem Team für die Bewirtung verantwortlich. Die Schiedsrichtervereinigung plant noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Herbst, einen weiteren Neulingslehrgang. Denn die Lage ist unverändert, wie Lehrwart Turinski weiß: "Wir brauchen dringend neue Schiedsrichter."

Die neuen Schiedsrichter: Patrick Andres (Olympia Lampertheim), Urs Biesler, Joey Oberle (beide FV Wald-Michelbach), Festim Mema (Starkenburgia Heppenheim), Julian Mitsch, Jannis Neher (beide TSV Hambach), Kenan Orhan (JFV Fürth), Dennis Steinhauser (Olympia Lampertheim).


Fotos: M. Karrasch

Ein vorweihnachtliches Geschenk bekam Christoffer Reimund (20, SV Eintracht Zwingenberg) von Verbandslehrwart Andreas Schröter (Altenstadt) überbracht. Reimund wird ab der Rückrunde spiele im hessichen Oberhaus, der Hessenliga, leiten. Er ist einer von zwei Aufsteigern, die über das Verbandsligafördermodell den nächsten Sprung auf der Karriereleiter schafften.

"Christoffer hat eine hervorragende Rückrunde gepfiffen und sich durch seine konsequente Art den Aufstieg redlich verdient.", freut sich der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Marco Unholzer (Birkenau). Reimund leitete bereits im November das Hessenligaspiel Buchonia Flieden gegen Viktoria Griesheim und erntete Lob von allen Seiten.Neben Simon Heß (25, FC Starkenburgia Heppenheim) verfügen die Bergsträßer Schiedsrichter aktuell über zwei Hessenligaschiedsrichter.


Schiedsrichter ehren Schiedsrichter

Bilder: Markus Karrasch

(all). Weit über 100 Fußball-Schiedsrichter waren am Samstag zum Jahresabschluss nach Bensheim gekommen. Die traditionelle Zusammenkunft der Bergsträßer Unparteiischen dient nicht nur der Pflege des geselligen Beisammenseins und dem Abschalten vom doch oft stressigen Alltag auf den Sportplätzen der Region. Bei fast 170 Aktiven gibt es stets die Gelegenheit, verdiente Schiedsrichtern auszuzeichnen. Auch der Kreisfußballausschuss Bergstraße nutzt die Jahresabschlussfeier seit Jahren, um den Kreis-Ehrenamtssieger vorzustellen (Bericht folgt).

Obmann Karlheinz Dörsam (Birkenau) weiß: Gesättigte Schiedsrichter sind aufmerksame Schiedsrichter. So kam erst das Buffett und dann die Ehrung von 19 verdienten Unparteiischen. Dörsam bewältigte die Aufgabe mit seinem Stellvertreter Thomas Hirschberg (Wald-Michelbach) und Lehrwart Jan Turinski (Bensheim) souverän.

Günther Beichtmann und Rainer Kilian sind seit 50 Jahren Schiedsrichter. Beide gehören dem FC Ober-Abtsteinach an, beide hatten im September 1964 bei Kreislehrwart Emil Weißbach im Bensheimer Café Ritter ihre Prüfung abgelegt. Beichtmann war damals 31 Jahre alt, spielte aktiv beim FC 07 Bensheim, dem FC Auerbach und der TSG Auerbach. Für den VfR Bürstadt leitete er 25 Jahre lang Spiele, ehe er sich 1989 dem FC Ober-Abtsteinach anschloss. Letztmals hatte Beichtmann beim AH-Turnier in Rimbach am 31. Januar 2009 zur Pfeife gegriffen. „Wegen seiner Selbständigkeit hatte er leider keine Zeit gehabt, Lehrgänge zu besuchen und als Schiedsrichter aufzusteigen. Er leitete Spiele bis zur A-Liga“, sagte Karlheinz Dörsam.

Dass Rainer Kilian in der Bezirksliga und nicht eine Klasse höher aktiv war, hatte er seinem Verein FC Ober-Abtsteinach zu verdanken. Dörsam: „Da der FCO in dieser Klasse spielte, war ihm da ein Einsatz verwehrt.“ Seit 1973 ist Kilian, der bei Eintracht Bürstadt aktiv spielte, bei den Ober-Abtsteinachern. Jetzt ist Kilian schiedsrichtertechnisch im Ruhestand, nachdem er am 28. Juni 2014 in Unter-Flockenbach seine letzte Partie leitete.

Weitere Gemeinsamkeit der beiden Jubilare: Sie wurden am Samstag zu Ehrenmitgliedern der Kreisschiedsrichtervereinigung ernannt.

In seinem Jahresrückblick hatte es Thomas Hirschberg erwähnt: Im Lehrwesen gab es im August eine gravierende Veränderung. Lehrwart und Hessenliga-Schiedsrichter Andreas Weichert schied aus beruflichen Gründen aus, Jan Turinski trat in seine Fußstapfen. Mit einer Bildercollage gab die Schiedsrichtervereinigung Weichert eine Erinnerung an seine 14 Jahre lange Lehrwart-Tätigkeit nach München mit. Der Kreisfußballausschuss legte noch ein gewichtiges Weinpräsent obendrauf, Schließlich ist Weichert dort Kassenwart, gibt dieses Amt aber ab. „Schäuble wäre zufrieden mit Dir“, lobte Kreisfußballwart Reiner Held.

Die geehrten Schiedsrichter:

10 Jahre: Thomas Roth (TV Lampertheim), Lee Wilhelm (SV Lindenfels).

20 Jahre: Kais Ben Miled (Eintracht Wald-Michelbach), Torsten Kistinger (SG Gronau), Karl Heinz Reichert (FSG Bensheim), Marco Schwaier (SG Riedrode), Carsten Seib (TSV Hambach), Marco Trillig (SV/BSC Mörlenbach).

25 Jahre: Richard Kling (KSG Nordheim), Günther Roß (SV Hammelbach), Jürgen Siefermann (SG Hüttenfeld),

30 Jahre: Siegfried Roth (SV Schönberg), Udo Becker (FSV Zotzenbach),

35 Jahre: Werner Bewersdorf (SV Lörzenbach), Reiner Held (Alemannia Groß-Rohrheim), Norbert Riebel (TSV Gadernheim),

40 Jahre, Rainer Ahlheim (SV Schwanheim).

50 Jahre: Rainer Kilian, Günther Beichtmann (beide FC Ober-Abtsteinach).

 

Splitter

(all). In diesem Jahr haben die Schiedsrichtereinteiler Karlheinz Dörsam (Senioren) und Thomas Hirschberg (Jugend) 4602 Spiele (davon 107 Frauen und 1810 Nachwuchs) mit Unparteiischen besetzt.

Trotz Schiedsrichtermangel in der Breite ist der Kreis stark an der Spitze: Marco Unholzer stieg in die Regionalliga auf, Maximilian Rother in die Verbands-, Fabien Mink in die Gruppenliga. Cristian Ballweg und Simon Wecht leiten A-Jugend-Bundesligaspiele. In die Saison war der Kreis mit einem Regional-, zwei Hessen-, fünf Verbands- und sieben Gruppenliga-Schiris gestartet.

Dank ihrer starken Leistungen im Förderkader haben Christopher Reimund und Cristian Ballweg im November ihre ersten Hessenligaspiele geleitet. Joschka Pfeifer durfte im gleichen Monat erstmals in der Verbandsliga ran.

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Bilder: Markus Karrasch

Nach 121 Hessenligaspielen ist Schluss
 - Bergsträßer Lehrwart Andreas Weichert verschlägt es nach München –

(mu) Es war wohl die große Überraschung, die beim Lehrabend der Schiedsrichter im Kreis Bergstraße einschlug wie eine Bombe. Kreislehrwart Andreas Weichert (Heppenheim) verkündete seinen Abschied von der Bergstraße und verabschiedete sich gleichzeitig von seinen Schiedsrichterkollegen. „Danach hätte man einen Stecknadel im ganzen Saal fallen hören können“, sagte Obmann Karlheinz Dörsam (Birkenau), der die Entscheidung sehr bedauert. Und damit ist er nicht alleine.

Kurz nach der Verkündung seines Abschieds als Lehrwart erntete Weichert minutenlangen, stehenden Applaus. Eine Wertschätzung „seiner“ Schiedsrichtervereinigung, an deren Erfolgsgeschichte er maßgeblichen Anteil hat. Im März 2001 übernahm er die Lehrarbeit im Kreis, baute sie stetig aus und formte in den letzten Jahren einen Kreislehrstab, in den er immer wieder junge Schiedsrichter eingebunden hatte. Resultat sind gut ausgebildete Schiedsrichter, sehr gute Regelkenntnis und die Etablierung der Bergsträßer mit an der Spitze Hessens.

Dass Weicherts Arbeit auch beim Hessischen Fußballverband (HFV) mehr als gut ankommt, zeigte die Berufung in den Verbandslehrstab im Jahr 2012. Hier fühlte sich Weichert für Planung und Organisation der Förderlehrgänge in der Sportschule Grünberg verantwortlich. Im selben Jahr wurde er zudem auf dem Kreisfußballtag mit der Großen Verdienstnadel des HFV ausgezeichnet. Denn Weichert war nicht nur Lehrwart sondern von 1997 bis 2000 stellvertretender Kreisschiedsrichterobmann unter Reiner Held, kurzzeitig Beisitzer im Kreissportgericht und seit 2008 führt er die Kasse des Kreisfußballausschusses. Eine Funktionärskarriere, die sich sehen lassen kann.

Ebenso wie Weicherts Schiedsrichterlaufbahn. 1992 die Neulingsprüfung ablegend, ging es steil bergauf, es folgte mit dem Aufstieg in die damalige Oberliga im Jahr 2000 die Krönung. Ein Jahr später wurde er als Assistent für die Regionalliga nominiert und schaffte es nach 11 Jahren und seinem freiwilligen „Ausstieg“  in 2012 auf weit mehr als 100 Spiele. Ein seltenes Jubiläum im Regionalligaspiel 1. FC Magdeburg gegen VfL Wolfsburg II vor 10.000 Zuschauern unter der Leitung des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters Lutz Wagner (Hofheim i.T.). Im letzten Jahr wurde der fünfunddreißigjährige mit der Ehrenurkunde in Gold ausgezeichnet: für 15 Jahre Zugehörigkeit als Schiedsrichter auf der Hessischen Verbandsliste, so der Wortlaut der Urkunde.

Am vergangenen Wochenende leitete Weichert mit dem Derby FC Ederbergland gegen Eintracht Stadtallendorf (Endstand 1:0) vor 800 Zuschauern sein 121. und vorerst letztes Hessenligaspiel, wie gewohnt ohne Probleme. Beruflich wird sich der Wahlheppenheimer verändern und seinen Lebensmittelpunkt in die bayerische Landeshauptstadt verschieben. Seine Pfeife will er indes nicht an den Nagel hängen und wenn es die Zeit zulässt wird der sympathische Weichert auf den Sportplätzen in Bayern zu finden sein. Für die Schiedsrichter im Kreis beginnt nun fortan eine neue Ära, muss der Kreisschiedsrichterausschuss doch einen geeigneten Nachfolger für den scheidenden Lehrwart finden.


Foto: Fotoagentur H. Matern

Auch Schiris können Kicken
- Bergsträßer belegen 2. Platz –


Die dritte Regionalmeisterschaft für Schiedsrichtermannschaften fand am vergangenen Wochenende beim SC Rodau statt. Ein Turnier, bei dem die Pfeifenmänner einmal mehr mit dem Vorurteil Schiedsrichter seien gescheiterte Fußballer aufräumen durften. Packende und spannende Spiele lieferten sich die Teams aus Darmstadt, Groß-Gerau, dem Odenwald und der Bergstraße. Die Mannschaft aus dem Kreis Dieburg musste aufgrund Spielermangel absagen. Warum sollte auch die Schiedsrichter hiervon verschont bleiben. Die heimische Auswahl trat als Vorjahressieger an, konnte den Titel allerdings nicht verteidigen. Gespielt wurde im Modus jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel.

Wurden beim torlosen Remis im Auftaktspiel gegen Groß-Gerau noch zwei Punkte verschenkt, konnte das Rückspiel durch Tore von Christoph Schamber und Maximilian Rother (Foulelfmeter) mit 2:0 gewonnen werden. Im Spiel gegen die Odenwaldauswahl tat man sich zunächst schwer. Schamber schaffte aber kurz vor Schluss in Mario Götze Manier den erlösenden Siegtreffer. Das Rematch bereitete den Bergsträßer dann keine Probleme. 4:0 nach zehn Minuten. Schamber, Cristian Ballweg, Christoffer Reimund und Lukas Franke waren die erfolgreichen Torschützen. Die spannendsten Spiele waren jeweils das Aufeinandertreffen zwischen Darmstadt und den Platzherren. Torlos im Hinspiel lieferten sich beide Teams eine regelrechte Abwehrschlacht. Im Rückspiel dann der "verdiente Turniersieg für Darmstadt", wie Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam bei der Siegerehrung fand. Eine kleine Unachtsamkeit in der Bergsträßer Abwehr bracht für Darmstadt den 1:0 Sieg. Somit heißt der Regionalmeister 2014 Schiedsrichtervereinigung Darmstadt. Im nächsten Jahr findet das Turnier, welches federführend von Joschka Pfeifer, Steffen Silbermann und Timo Hoffmann organisiert wurde, im Kreis Darmstadt statt. „Und dann wollen wir uns den Wanderpokal zurückholen“, kündigte Hoffmann an, der für die Mannschaft verantwortlich war. Die beiden "richtigen" Refrees Fabien Mink (TSV Reichenbach) und Andreas Weichert (FC 07 Bensheim) hatten mit den fairen Begegnungen keinerlei Probleme. Bei einem kleinen Grillfest, organisert vom SC Rodau, ließen die Männer in Schwarz den Tag ausklingen.


Bergsträßer Schiedsrichter überzeugen
- Birkenauer Marco Unholzer pfeift künftig Regionalliga -

Die alte Spielzeit ist vorüber, die Vereine basteln an ihrem Kader für die neue Saison und die Verantwortlichen im Schiedsrichterbereich, sei es beim DFB oder im Kreis Bergstraße, verabschieden die Schiedsrichterlisten für die Saison 2014/2015.

Auch im Kreis Bergstraße konnte gefeiert werden. „Keiner unsere Schiedsrichter musste seine Spielklasse verlassen“, gab Lehrwart Andreas Weichert (Heppenheim) bekannt.
Fünf Spielleiter wurden für höhere Aufgaben berufen und überzeugten durch herausragende Leistungen auf den Sportplätzen und Stadien Hessens.

„Wieder ein Beweis für die Qualität unserer Schiedsrichter“, fügte Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam (Birkenau) an.

Bereits Mitte Mai gab es für Marco Unholzer allen Grund zur Freude. Von Verbandschiedsrichterobmann Gerd Schugard (Dipperz) bekam er die freudige Nachricht überbracht ab der kommenden Saison Spiele in der Regionalliga leiten zu dürfen. Der für den VfL Birkenau pfeifende 23-Jährige ist der erste Schiedsrichter im Kreis Bergstraße nach Fritz Eichhorn in den achtziger Jahren, der eine so herausragende Klasse erreicht. Obmann Karlheinz Dörsam und Andreas Weichert freuen sich unisono mit ihrem „besten Pferd im Stall“: „Marco pfeift nun seit 5 Jahren auf hohem Niveau in der Hessenliga, zeigte 4 Jahre hervorragende Leistungen in der Junioren-Bundesliga und hat sich seinen Aufstieg durch seinen Ehrgeiz und seine geradlinige Art redlich verdient.“
Darüber hinaus wurde Unholzer als Assistent für die 3. Bundesliga nominiert und steht somit in einer Profiliga an der Seitenlinie.

Simon Heß (25, FC Stgb. Heppenheim) wurde nach einem überzeugenden ersten Jahr als Schiedsrichter der B-Junioren Bundesliga, erneut für diese Spielklasse nominiert. Heß, der zudem Schiedsrichterassistent in der A-Junioren Bundesliga ist, wird weiterhin neben dem bewährten Andreas Weichert (35, FC 07 Bensheim) in der Hessenliga eingesetzt.

Als Schiedsrichterassistenten konnten insbesondere Cristian Ballweg (18, SKG Bickenbach) und Simon Wecht (24, FSV Rimbach) überzeugen. Beide werden im kommenden Spieljahr in den Junioren-Bundesligen an der Seitenlinie stehen. Somit tragen vier Schiedsrichter die Bergsträßer Farben ins DFB-Gebiet.

Nach einem überzeugenden Spielleiterjahr in der Gruppenliga schaffte das 17-jährige Talent Maximilian Rother (SV St. Stephan Griesheim) auf Anhieb den Sprung auf die Schiedsrichterliste des Verbandes. Der frisch gebackene Abiturient wird ab sofort in der Verbandsliga eingesetzt. „Maximilian zeigte auch in schwierigen Spielen mit seinen erst 17 Jahren überzeugende Leistungen. Sein Aufstieg ist mehr als Verdient“, ist Weichert voll des Lobes. Neben Rother kommen die erfahrenen Patrick Beck (35, SV Eintracht Wald-Michelbach) und Simon Wecht in der Verbandsliga zum Einsatz. Die Riege komplettieren Cristian Ballweg und Christoffer Reimund (20, SV Eintracht Zwingenberg), die ihren letztjährigen Aufstieg mehr als rechtfertigten.

Neu in der Gruppenliga und dann mit zwei Kollegen an der Linie unterwegs sein wird Fabien Mink (22, TSV Reichenbach). Mink überzeugte in der Kreisoberliga und schaffte nach zwei schweren Verletzungen die Rückkehr in die Gruppenliga. Mit Timo Hoffmann (23, VfL Birkenau), der in seinem ersten Gruppenligajahr nur knapp den Aufstieg in die Verbandsliga verfehlte, Jan Turinski (28, FC 07 Bensheim), Sebastian Meon (36, TSV Hambach), Jörg Ballweg (48, SV Eintracht Zwingenberg) und Joschka Pfeifer (22, FSV Rimbach) verfügt der Kreis über sechs Schiedsrichter in der Gruppenliga.


Foto: Fotoagentur H. Matern

(aw) Am Arbeitsplatz in Mannheim ereilte Marco Unholzer die erfreuliche Nachricht: Verbandsschiedsrichterobmann Gerd Schugard (Dipperz) gratulierte ihm zum Aufstieg in die Regionalliga Südwest zur neuen Saison.

Der für den VfL Birkenau pfeifende 23-Jährige ist der erste Schiedsrichter im Kreis Bergstraße nach Fritz Eichhorn in den achtziger Jahren, der eine so herausragende Klasse erreicht.
KSO Karlheinz Dörsam und KLW Andreas Weichert freuen sich unisono mit ihrem „besten Pferd im Stall“: „Marco pfeift nun seit 5 Jahren auf hohem Niveau in der Hessenliga, zeigte 4 Jahre hervorragende Leistungen in der Junioren-Bundesliga und hat sich seinen Aufstieg durch seinen Ehrgeiz und seine geradlinige Art redlich verdient“. Als letzte Hürde ist nun nur noch der Vorbereitungslehrgang der Regionalliga-SR am 21. und 22. Juni in der Sportschule Edenkoben zu meistern. 

Der Kreisschiedsrichterausschuss und alle Bergsträßer Schiedsrichter-Kollegen wünschen Marco viel Glück und ein allzeit gutes Händchen bei seinen Spielleitungen in der neuen Spielklasse!


<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

Ein Dinosaurier erreicht die Altersgrenze

(mu) Die Verantwortlichen im Schiedsrichterbereich, sei es auf DFB-Ebene oder im Kreis Bergstraße, haben die Schiedsrichterlisten für die Saison 2013/2014 verabschiedet. Dabei hatten die Referees aus dem  Kreis  allen Grund zum Feiern: Sieben Spielleiter wurden für höhere Aufgaben berufen. „Wieder ein Beweis für die Qualität unserer Schiedsrichter“, freute sich  Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam (Birkenau).

Vom Verbandschiedsrichterausschuss für die B-Junioren-Bundesliga wurde nach einem überzeugenden Hessenliga-Spieljahr Simon Heß (24, Starkenburgia  Heppenheim) nominiert.   Heß wird weiter  neben Marco Unholzer (22, VfL Birkenau) und dem bewährten Andreas Weichert (34, FC 07 Bensheim) in der Hessenliga eingesetzt.

Markus Petermann (31, SV Kirschhausen) tritt aus beruflichen Gründen kürzer und wird nach einem Jahr Pause in der Gruppenliga zum Einsatz kommen.

Über die hessischen Landesgrenzen hinaus wird der Kreis Bergstraße durch Marco Unholzer in der Regionalliga sowie Simon Heß in der A-Junioren Bundesliga als Assistenten vertreten.

Große Rotation gab es bei den Verbandsliga-Schiedsrichtern. Beim Lehrgang in Grünberg wurde Jörg Ballweg (47, SV Zwingenberg) nach 13 Jahren und 300 Spielen auf der hessischen Verbandsliste  verabschiedet. Verbandsschiedsrichterobmann Gerd Schugard (Dipperz) würdigte Ballweg mit einem kurzen Rückblick auf dessen Karriere, die 1981 begann und den Höhepunkt in vier Jahren als Assistent in der damaligen Regionalliga fand. Zudem hatte Ballweg einen Einsatz im DFB-Pokal. „Bis zur Altersgrenze auf der Verbandsliste zu stehen verdient höchsten Respekt“, lobte auch Weichert. Jörg Ballweg wird nun  weitere drei Jahre in der Gruppenliga zum Einsatz kommen.

Der Name Ballweg wird  auf der Verbandsliste  weiter zu finden sein. Nach nur einem Jahr als Spielleiter in der Gruppenliga schaffte Sohn Cristian (17, SKG Bickenbach) den Durchmarsch in die Verbandsliga. Mit Cristian Ballweg steigt auch Talent Christoffer Reimund (18, SV  Zwingenberg) nach beeindruckender Leistung in die zweithöchste hessische Spielklasse auf.

Komplettiert wird die Riege durch den erfahrenen Patrick Beck (34,  Eintracht Wald-Michelbach), der nur knapp den Aufstieg in die Hessenliga verfehlte,  und Simon Wecht (23, FSV Rimbach), der seinen  Aufstieg rechtfertigte und in die zweite Saison geht.

Neu in der Gruppenliga und dann erstmals mit zwei Kollegen an der Linie unterwegs sind der 16 Jahre alte  Maximilian Rother (SVS Griesheim) und Steffen Silbermann (24, SC Rodau). Nach überzeugenden Leistungen in der Kreisoberliga wurden beide für die Gruppenliga nominiert. „Silbermann legte erst im  2012 seine Schiedsrichterprüfung ab und überzeugte durch Leistung. Meine volle Hochachtung“, lobte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Marco Unholzer (Birkenau).

Mit Timo Hoffmann (22, VfL Birkenau), der bereits zur Halbserie über das Fördermodell U 23 in die Gruppenliga aufstieg, Jan Turinski (27, FC 07 Bensheim), Sebastian Meon (35, TSV Hambach), Jörg Ballweg und Joschka Pfeifer (20, FSV Rimbach) bilden Rother und Silbermann die Riege der sieben Bergsträßer Gruppenligaspielleiter.  Hoffmann und  Pfeifer werden zudem den HFV-Förderkaderlehrgang  besuchen.

Freiwillig ausgeschieden ist Sertac Altay (32,  Olympia Lampertheim).

„Mit unseren Schiedsrichtern in den höheren Spielklassen, aber auch den bewährten Kräften in den Kreisligen gehört der Kreis Bergstraße zur Spitze Hessens. Das macht mich  stolz“, betonte Obmann Karlheinz Dörsam.

Bei einem  Lehrgang in Auerbach rekrutierten Weichert und sein Lehrstab neue Assistenten und schulten  bewährte  Kräfte. Neu in der Kreisoberliga wird  Kevin Steinmann (24, SG Gronau) pfeifen. Steinmann bewährte sich in den Kreisligen. Neben ihm werden Thomas Kollerer (42, VfR Fehlheim), Oliver Ludemann (32, VfB Höchst, während der letzten Saison an die Bergstraße gewechselt), Oktay Mamaci (25, SG Unter-Abtsteinach), Fabien Mink (21, TSV Reichenbach), Heiko Pfeifer (48, FSV Rimbach), Kai-Uwe Ritter (48, VfL Birkenau), Mathias Schmidt (22, TV Lampertheim), Marco Trillig (37, BSC Mörlenbach) und Maximilian von Dungen (20, FSV Riedrode) in der Kreisoberliga eingesetzt.


<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

Ehrenurkunde in Gold für Andreas Weichert

Andreas Weichert (FC 07 Bensheim) ist für eine besondere Leistung geehrt worden: Der Vierunddreißigjährige   erhielt  in Grünberg  aus den Händen von Obmann   Gerd Schugard (Dipperz) die Ehrenurkunde in Gold des Verbandsschiedsrichterausschusses.  Weichert ist seit 15 Jahren Schiedsrichter auf der Verbandsliste und gehört somit kontinuierlich zum Spitzenkader des HFV.    Schugard würdigte Weichert als „bodenständigen, tadellosen und über alle Jahre zuverlässigen Sportkameraden“ und hob dabei auch dessen herausragendes Engagement im Lehrwesen  hervor.

Weichert ist seit 1992 Schiedsrichter, kam 1997 auf die Bezirks- und  1998 auf die Verbandsliste, wo er seit dem Jahr 2000 ununterbrochen der Ober- beziehungsweise  Hessenliga angehört. Als Assistent war er 13 Jahre  bis zur Regionalliga eingesetzt, ehe er mit der Spielklassenreform im vergangenen Jahr freiwillig seinen Platz für Jüngere  räumte. Neben seiner aktiven Tätigkeit gibt Weichert sein Fachwissen seit 2001 als Kreislehrwart bei Aus- und Weiterbildung an seine Kollegen weiter. 2012 folgte  die Berufung als Mitglied des Verbandslehrstabes.

In  Grünberg wurden auch   Markus Petermann (31, SV Kirschhausen) und Marco Unholzer (22, VfL Birkenau) für jeweils fünfjährige Zugehörigkeit zur Verbandsliste mit der Ehrenurkunde in Bronze  ausgezeichnet.


168 bei der bei der Kreisleistungsprüfung

(mu) Ganz nach dem Motto „Nach der Saison ist vor der Saison“ standen bei den Fußball-Schiedsrichtern  die jährlichen Leistungsüberprüfungen auf dem Terminkalender. Die Hessen- und Verbandsliga-Referees waren zu Gast in Grünberg; die Prüfung für alle Gruppenliga-Spielleiter der Region Darmstadt richtete die Schiedsrichtervereinigung Bergstraße aus; FSV Rimbach sowie  TSV Auerbach  waren Gastgeber der  Bergsträßer Kreisleistungsprüfung.

Verbandslehrwart Andreas Schröter (Altenstadt) hatte eine Reform dieser Leistungsprüfung zusammen mit seinem Lehrstab auf den Weg gebracht. Ziel hierbei war es, das sture Rundenlaufen abzuschaffen, um den Test den im Spiel gegebenen Anforderungen anzupassen. Das Stichwort lautet Intervallläufe. Je nach Alter und Spielklasse von Kreisoberliga bis D-Liga  sind die zeitlichen  Anforderungen unterschiedlich.

Zufrieden war  Lehrwart Weichert (Heppenheim) mit der Teilnahme: „An zwei Terminen haben bereits 168 unserer  200 Schiedsrichter die jährliche Kreisleistungsprüfung abgelegt, eine  erfreuliche Bilanz.“ Gute Ergebnisse beim sportlichen sowie theoretischen Teil seien erzielt worden. Ein dritter Termin folge laut Weichert am Sonntag,  28. Juli, um 10 Uhr bei Eintracht Bürstadt.


27 neue Schiedsrichter

 

(all). Der  Ausbildungslehrgang der Bergsträßer Schiedsrichter-Vereinigung in Mitlechtern war ein  voller Erfolg. „Insbesondere  Aufmerksamkeit und  Engagement der Teilnehmer war bemerkenswert“, lobte Kreislehrwart Andreas Weichert (Heppenheim). Das sei bei einer Rekordzahl von 42 Teilnehmern  nicht selbstverständlich.  Dabei hatte der Lehrgang im Januar mangels Teilnehmer kurz vor der Absage gestanden, ehe Weichert eine „wahre Anmeldeflut“ erreicht.

Auch Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam (Birkenau) war  zufrieden: 40 Teilnehmer bestanden den Lehrgang. „Ein äußerst positives Ergebnis, das nicht zuletzt auch auf die gute Arbeit des Lehrstabs zurückzuführen ist“, sagte Dörsam.

Unter den 40 Absolventen waren  neun Trainerscheinbewerber und vier Neu-Schiedsrichter, die aufgrund des Wohnortes in die Nachbarkreise überwiesen werden. Somit können sich Karlheinz Dörsam und sein Stellvertreter Thomas Hirschberg auf 27 neue Schiedsrichter freuen. Sie wurden  bei der jüngsten Pflichtsitzung   in Bensheim ihren neuen Kollegen vorgestellt.

An fünf Tagen vermittelte das Team um Lehrwart Weichert den „Neu-Schiris“ die 17 Fußballregeln und noch einiges mehr rund um die „Pfeiferei“ (Weichert). Die Referenten Marco Unholzer, Simon Heß, Patrick Beck, Steffen Silbermann, Simon Wecht und Thomas Hirschberg waren gut vorbereitet, mit Beamer und Lehr-DVD technisch auf dem neuestem Stand. Die Prüflinge meisterten zunächst die Laufprüfung, die in diesem Jahr ein Novum darstellte. Der Modus wurde vom Verband verändert,  den Verhältnissen eines Spieles angepasst. Die Neu-Schiedsrichter mussten  die Strecke von Strafraum zu Strafraum (zwischen 60 und 70 Meter)   17 Mal in einer bestimmte Zeit zurücklegen. Konditionelle Probleme gab es bei keinem Teilnehmer.

Am letzten Lehrgangstag stellten sich die Prüflinge den schriftlichen Aufgaben. Diese fragen verstärkt praxisnahes Regelwissen ab. 50 von 60 möglichen Punkten genügten zum Bestehen; dieser Anforderung wurde insbesondere Marco Bernert von der TG Jahn Trösel gerecht, der mit fast voller Punktzahl der Lehrgangsbeste wurde.

Zu Gast waren die Unparteiischen wieder einmal bei der KSG Mitlechtern,  wo  Schiedsrichter Karlheinz Strohmenger (KSG Mitlechtern)   mit seinem Team für die Bewirtung   verantwortlich zeichnete.

Die neuen Schiedsrichter: Ehsan Arfai, Sefa Sahin (SF Heppenheim), Tamara Arnold (Eintracht Bürstadt),  Marco Bernert (TG Jahn Trösel), Sebastian Dingert (TSV Aschbach), Tim Garotti, Norbert Schamber, Denis Asllani  (alle Starkenburgia Heppenheim), Robert und Simon Hechler, Alexander Klische, Jannik Wecht, Elijah Schiemanowski  (alle FSV Rimbach), Lukas Kochems (TG Jahn Trösel), Luca Kowalski (SG Einhausen), Domenic und Sebastian Lutz (beide Eintracht  Wald-Michelbach), Max Massion, Ruben Ronellenfitsch (beide SG Hüttenfeld),    Nadine Schulz (FSG Bensheim), (SV Unterflockenbach), Yohan Subramaniam (FC 07 Bensheim), Alexander und Sebastian Theobald, Michael Watzka,  Maximilian Streib, Jannis Will (alle SV Unter-Flockenbach).

Und nachdem Spiel ist vor dem Spiel: Der nächste Neulingslehrgang ist laut Andreas Weichert vom  7.  bis 15. Februar 2014 terminiert.  all
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„Mit Englisch sollte

ich mir helfen können“

INTERVIEW Deutschlands U 16 gegen Italien:

Marco Unholzer leitet sein erstes Länderspiel

Die Mail des Deutschen Fußball Bundes erreichte Marco Unholzer am 19. Dezember

kurz vor Mitternacht: „Eingeteilt als: Schiedsrichter. Dienstag,5. März, 18.30 Uhr. Heimmannschaft:Deutschland U 16-Junioren. Gastmannschaft: Italien U 16-Junioren. Spielort:Waldstadion, Homburg.“ Der Birkenauer darf sein erstes Länderspiel leiten.

ECHO: Ihre erste Reaktion?

Unholzer: Große Augen. Ich musste erst zwei Mal hinschau

en, bis ich es richtig glauben konnte. Es gibt zwar öfter JuniorenLänderspiele, die immermal ein Junioren Bundesligaschiri leiten darf. Wenn man es dann selbst ist, freut man sich umso mehr.

ECHO: Ist dieseBerufung derHöhepunkt der bisherigen Laufbahn?

Unholzer: Neben den Qualifikationsspielen zur U 19-EM 2009 und dem Freundschaftsspiel der U 18-Mannschaften Deutschland gegen Türkei jeweils an der Seitenlinie würde ich dieses Spiel schon als meinen bisherigen Höhepunkt bezeichnen. Die Tatsache, dass man ein Länderspiel pfeift, egal welche Altersklasse, ist schon ein schönes Gefühl.

ECHO: Gibt es für eine solche Partie eine gezielte Vorbereitung?

Unholzer: Nein, ich denke, die gibt es nicht. Letztendlich ist es dann ja auch „nur“ ein Fußballspiel elf gegen elf. Demnach sieht meine Vorbereitung aus wie immer.

ECHO:Undwas ist „wie immer“?

Unholzer: 90 Minute vorher da sein, Platzkontrolle, Teamabsprache, und dann warmlaufen.

ECHO: Wie groß sehen Sie Ihre Chancen, weitere Länderspiele zu leiten? Von welchen Faktoren hängt das ab?

Unholzer: Das kann ich nicht sagen.

So ein Spiel bekommt man als A-Junioren Bundesliga Schiedsrichter in der Regel ein Mal. Um weitere solcher Spiele zu leiten,müsste ich zunächst in die Dritte Liga aufsteigen. Das wiederum geschieht durch Leistung Und bei der heutigen Leistungsdichte kommt es auf Nuancen an, um den nächsten Schritt zu schaffen.

ECHO: Zurück zumLänderspiel:

Sprechen Sie italienisch?

Unholzer: Nein. Aber ich denke, mit Englisch, das auch die internationale Fußballsprache ist, sollte ichmir helfen können. Zur Not habe ich ja noch meine Karten. Kar

 

Quelle: Starkenburger Echo
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<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

Timo Hoffmann pfeift künftig Gruppenliga

Nach der Winterpause wird die Schiedsrichtervereinigung Bergstraße mit einem weiteren und somit sieben Gespannen in die Gruppenligarückrunde gehen. Timo Hoffmann (VfL Birkenau) bekam vom Regionalbeauftragten für das Lehrwesen in der Region Darmstadt, Peter Unsleber (Reinheim) die freude Nachricht mitgeteilt, dass er künftig für Spiele in der Gruppenliga vorgesehen ist.
Der 22jährige Birkenauer setzte sich im U22-Förderkader gegen vier weitere, talentierte Schiedsrichter aus Darmstadt, Dieburg, Odenwald und Groß-Gerau durch und konnte sich mit seinen Leistungen für die Gruppenliga empfehlen.

Die Bergsträßer Schiedsrichter gratulieren herzlich und wünschen viel Erfolg in der neuen Spielklasse.

 


90 Jahre Schiedsrichtervereinigung

(all). Seit 90 Jahren besteht die Schiedsrichtervereinigung des Kreises Bergstraße, und aus diesem Grund machte Gerd Schugard (Dipperz), der hessische  Verbandsschiedsrichterobmann, den Unparteiischen um Obmann Karl Heinz Dörsam seine Aufwartung beim Jahresabschluss in Bensheim.

Schugard lobte den Kreis als einen der leistungsstärksten im Verbandsgebiet, und dies sei seit Jahrzehnten so. Trotz der zahlreichen administrativen Änderungen in den vergangenen 90 Jahren habe sich die Schwere der Aufgabe für die Schiedsrichter nicht geändert, stellte Schugard fest .

Zur Jahresabschlussfeiert hatte der Bergsträßer Obmann Karlheinz Dörsam über 70 Unparteiische begrüßt.

Kreislehrwart Andreas Weichert (Heppenheim) blickte kurz auf die zurückliegenden elf Monate, angefangen vom Wintertrainingslager in der Sportschule Edenkoben über den „erfreulich harmonischen“ Kreisschiedsrichtertag bis hin  zur Kreisleistungsprüfung und dem Gewinn der Regionalmeisterschaft der kickenden Bergsträßer Schiedsrichter zurück. Der  Ausbildungslehrgang bei der KSG Mitlechtern brachte 14 neue Schiedsrichter, dem standen 14 Ausscheider gegenüber, halb so viele im Jahr zuvor, wie Weichert erfreut feststellte. Derzeit hat die Kreisschiedsrichtervereinigung 187 aktive und  19 passive Mitglieder. Aufsteiger sind Simon Heß und  Markus Petermann (Assistenten in der Regionalliga),

Simon Wecht  (Verbandsliga),  Cristian Ballweg (Gruppenliga) und  Maximilian Rother (Kreisoberliga).

Dem stehen keine Absteiger gegenüber. Die Bergsträßer verfügen so  über vier Hessen-, drei Verbands- und sechs Gruppenliga-Schiedsrichter. Dazu kommen drei Assistenten in DFB-Spielklassen. Weicherts Fazit: „Trotz Schiedsrichter-Mangel sind wird stark an der Spitze.“ 

Viel Mühe hatte sich Marco Unholzer gemacht. Ein Rückblick ins Bergsträßer Schiedsrichterwesen nannte sich seine 64 Seiten  umfangreiche Präsentation, welche die Geschichte von der Gründung 1922 bis in die Neuzeit wiedergab. Zur „Vereinigung Bergstraße“ schlossen sich damals Schiedsrichter  von der Bergstraße und dem Odenwald zusammen, die Kollegen aus dem Ried waren Richtung Worms orientiert. Namen wie Josef Döhringer (Heppenheim),  Obmann bei der  Wiedergründung 1948, sowie die weiteren Personen an der Spitze wie Walther Wenzel, Fritz Eichhorn, Alfred Horner, Alfons Diry oder Reiner Held riefen so manche Erinnerung wach.

Einziger Schiedsrichter, der in der Zweiten Liga Spiele leitete, ist bis heute Fritz Eichhorn geblieben.

Die geehrten Schiedsrichter

Zehn Jahre: Richard Weidmann (SG Lautern).

15 Jahre: Norbert (SG Gronau), Eyüp Ozkulaber (TSV Gras-Ellenbach), Jörg Rettig (SV Affolterbach), Ümüt Sahin (SF Heppenheim).

20 Jahre: Sabi Alimi (FC Fürth). Friedrich Haberer (Eintr. Bürstadt), Markus Höhn (SV Affolterbach), Metin

Kutlu (TSV Gras-Ellenbach), Andreas Weichert (FC 07 Bensheim).

25 Jahre: Peter Gehrisch (SSV Reichenbach), Helmut Knapp (FC Schönmattenwag), Armin Schwarz (SV Lörzenbach).

30 Jahre: Abidin Orhan (Anatolia Birkenau).

35 Jahre: Karlheinz Lankes (VfR Bürstadt), Hans-Jürgen Schubert (VfR Fehlheim),  Horst Speckhardt    (Olympia Lampertheim).

45 Jahre: Alfred  Horner (Olympia Lorsch), Alfred Grünewald (SV Lörzenbach).

Foto: Karrasch

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<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

Schiedsrichter nicht nur an der Pfeife spitze
- Schiedsrichtervereinigung Bergstraße ist Regionalmeister 2012 –

 

Das die Bergsträßer Schiedsrichter ausgezeichnete Spielleiter sind haben sie schon des Öfteren unter Beweis gestellt, dass sie aber auch Fußball spielen können zeigten sie beim Turniersieg der 2. Regionalmeisterschaft der Region Darmstadt Ende Juli in Langstadt. Somit dürfte auch mit dem Vorurteil Schiedsrichter seien gescheiterte Fußballer endgültig aufgeräumt sein.

Bereits zum zweiten Mal wurde die von der Schiedsrichtervereinigung Dieburg ins Leben gerufene Meisterschaft durchgeführt und fand großen Zuspruch. Das zeigte sich darin, dass alle fünf Vereinigungen Bergstraße, Darmstadt, Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald eine Mannschaft stellten.

 

Das Team von der Bergstraße um Trainer und Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam startete fulminant ins Turnier. Gegen die Mannschaft aus Groß-Gerau gelang auf dem Vereinsgelände des TSV Langstadt ein verdienter 5:0 Sieg. Die ersten beiden Tore erzielten dabei Simon Heß nach schöner Vorarbeit von Björn Aßmus, der sich wenig später selbst in die Torschützenliste eintragen konnte und zum 2:0 einnetzte.

Das sehenswerteste Tor des Turniers schoss in diesem Spiel wohl Torwart Steffen Silbermann, der einen Abschlag über seinen zu weit vor dem Tor stehenden Gegenüber in die Maschen bugsierte. Kurz vor Schluss, die Spielzeit betrug 1x 15 Minuten, stellte Routinier Armin Schwarz mit einem Doppelpack den 5:0 Endstand her.

 

Gegen das in der defensive stark agierende Odenwälder Team tat sich die Mannschaft im zweiten Spiel etwas schwer. Die beste Tormöglichkeit hatte Simon Heß, der an der Querlatte scheiterte. Durch die gute Arbeit der Bergsträßer Abwehr um Timo Hoffmann und Dirk Fendrich brannte nichts an und das Match endete 0:0.

 

Das sicherlich schwerste und wichtigste Spiel im Turnier war die Begegnung gegen Vorjahressieger Dieburg. Dieburg zu diesem Zeitpunkt mit 7 Zählern und einem Spiel mehr auf dem Konto verlangte den mit 4 Punkten bestückten Bergsträßern alles ab. In einem tollen Spiel brachten Simon Heß und der agile Erik Bersch das Team mit 2:0 in Front. In der 7. Minute musste Steffen Silbermann leider doch hinter sich greifen und den Anschlusstreffer hinnehmen. Doch unbeeindruckt spielte die Mannschaft, geführt von den erfahrenen Joachim Fickel und Armin Schwarz weiter, um fünf Minuten Schluss durch Simon Heß nach Vorarbeit von Erik Bersch den umjubelten 3:1 Siegtreffer zu erzielen.

 

Bereits jetzt stand die Mannschaft aus der Bergstraße als Turniersieger fest und hätte sogar im letzten Spiel eine 0:7 Niederlage verkraften können. Selbstverständlich wollte man aber das Turnier ungeschlagen beenden. Dies war gegen stark spielende Schiedsrichter aus Darmstadt aber alles andere als einfach. Björn Aßmus zog die Fäden im offensiven Spiel, Armin Schwarz ließ nach hinten nichts anbrennen. Dennoch dauerte es bis zur 13. Minute ehe der unermüdliche Sebastian Meon den 1:0 Siegtreffer erzielen konnte.

 

Für ein Jahr dürfen sich die Schiedsrichter von der Bergstraße nun Regionalmeister Darmstadt nennen und nahmen freudestrahlend den Wanderpokal entgegen.

Da der amtierende Meister gleichzeitig der Ausrichter für die nächste Meisterschaft ist, findet das Turnier 2013 an der Bergstraße statt.

 


<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

„Keiner muss seine Spielklasse verlassen“

Bergsträßer Fußballschiedsrichter starten in die Saison / Simon Wecht pfeift Verbandsliga / Drei Assistenten in der Regionalliga 

(mu) Mit den Vereinen starten auch die Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter in die neue Saison. Eine Reihe von Prüfungen und Lehrgängen waren zu absolvieren: Die Verbandsschiedsrichter taten dies erfolgreich beim Zweitageslehrgang des HFV in der Sportschule Grünberg. Die Schiedsrichter der Gruppenliga bei der Leistungsprüfung der Region Darmstadt in Pfungstadt und Reichelsheim. Eine Pflichtveranstaltung für jeden Schiedsrichter ist die jährliche Kreisleistungsprüfung, bei der Lauf- und Regeltest zu absolvieren sind. Der erste Termin fand in diesem Jahr wieder beim FSV Rimbach statt, wo auch der gesellschaftliche Faktor bei einem kleinen Grillfest nicht zu kurz kam. Kreislehrwart Andreas Weichert (Heppenheim) zeigte sich zufrieden mit der Teilnahme: „Es legten bisher 155 unserer rund 200 SR die Prüfung ab, eine wirklich erfreuliche Bilanz.“ 

Im Kreise der Schiedsrichter durfte sodann gefeiert werden. Zunächst die Tatsache, dass alle Spielleiter in ihren Klassen überzeugen konnten. „Keiner muss seine Spielklasse verlassen. Wieder ein Beweis für die Qualität unserer Schiedsrichter“, fügte Kreisschiedsrichterobmann Karlheinz Dörsam (Birkenau) an.
Marco Unholzer (21, VfL Birkenau) wird nach guten Leistungen in der A Junioren Bundesliga weiterhin in dieser DFB-Spielklasse eingesetzt. Der Birkenauer wird weiterhin neben Simon Heß (23, FC Stbg. Heppenheim), Markus Petermann (30, SV Kirschhausen) und Andreas Weichert (33, FC 07 Bensheim) Spiele im hessischen Oberhaus, der Hessenliga leiten.
Im Zeichen der Neustrukturierung der Regionalliga, die fortan nicht mehr aus drei, sondern aus fünf Staffeln bestehen wird, gab es Veränderungen. Nach 12 Jahren als ausgezeichneter Assistent in der Regionalliga und über 130 Spielen, machte Kreislehrwart Andreas Weichert seinen Assistentenplatz frei. „Nach 12 Jahren sah ich die Zeit gekommen einen Schnitt zu machen“, fügte Weichert an, der sich künftig neben der Lehrarbeit im Kreis um Aufgaben im Verbandslehrstab kümmern wird.Umso erfreulicher, dass der Kreis Bergstraße mit Simon Heß und Markus Petermann, neben Marco Unholzer nun drei Assistenten in der Regionalliga stellt. 

Ein ausgezeichnetes Spielleiterjahr verbuchte Simon Wecht (22, FSV Rimbach).Der Rimbacher stieg in die Verbandsliga auf und wird ab der neuen Saison Spiele der zweithöchsten hessischen Spielklasse leiten.Neben Wecht kommen Routinier Jörg Ballweg (46, SV Et. Zwingenberg) und  Patrick Beck (32, ET Wald-Michelbach) weiterhin in dieser Spielklasse zum Einsatz. 

Neu in der Gruppenliga und dann erstmals mit zwei Kollegen an der Linie unterwegs ist das 16jährige Talent Cristian Ballweg (SKG Bickenbach). Nach überzeugenden Leistungen in der Kreisoberliga wurde er für die Gruppenliga nominiert. „Mit 16 Jahren stehen Cristian noch alle Türen offen. Er hat eine sehr überzeugende Runde gepfiffen“, lobte Andreas Weichert. Es vertreten nun auch weiterhin sechs Spielleiter die Bergsträßer Farben in der Gruppenliga. Neben Cristian Ballweg und Christoffer Reimund (17, SV Et. Zwingenberg), die sich für den Gruppenligaförderkader qualifiziert haben sind dies die etablierten Sertac Altay (31, FC Olympia Lampertheim), Sebastian Meon (34, TSV Hambach), Joschka Pfeifer (19, FSV Rimbach) und Jan Turinski (26, FC 07 Bensheim). Darüber zeigte sich Obmann Karlheinz Dörsam sehr erfreut: „Wir sind weiterhin an der Spitze außerordentlich gut aufgestellt. Damit gehören wir zu den führenden Kreisen in Hessen.“

Unabdingbar ist demnach die Ausbildung neuer Assistenten. Das Ausbilderteam um Lehrwart Weichert veranstaltete den jährlichen Assistentenlehrgang am 16.06. bei Eintracht Bürstadt.Ein Dank gilt hier Schiedsrichterkollege Rainer Beckerle, der als Vorsitzender des Vereins die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Eine Rekordanzahl an Teilnehmern konnten Andreas Weichert, Jan Turinski, Marco Unholzer und Simon Wecht begrüßen, die sich der Aus- und Fortbildung der Assistenten annahmen. 

Timo Hoffmann (21, VfL Birkenau) wurde vom Kreisschiedsrichterausschuss für den U21 Förderkader der Region Darmstadt gemeldet. Hoffmann hat nun die Möglichkeit durch überzeugende Leistungen in der Hinrunde der Kreisoberliga bereits in der Rückrunde Spiele in der Gruppenliga zu leiten.

Weiterhin werden in der  Kreisoberliga eingesetzt: Thomas Kollerer (41, VfR Fehlheim), Oktay Mamaci (24, SG Unter-Abtsteinach), Fabien Mink (20, TSV Reichenbach), Kai-Uwe Ritter (47, VfL Birkenau), Mathias Schmidt (21, TV Lampertheim), Marco Trillig (36, BSC Mörlenbach) und Maximilian von Dungen (19, FSV Riedrode)


<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

Wozu Geschäftsreisen wohl gut sind...

... diese Erfahrung machte unser Schiedsrichter Gerhard Hoecker (Einhausen).
Er traf vor dem Flug nach Warschau den Vorsitzenden der DFB-Schiedsrichter-Kommission Herbert Fandel (2.v.l.), sowie die beiden beim EM-Turnier in der Ukraine zum Einsatz kommenden Deniz Aytekin (links, Torrichter) und Mike Pickel (rechts, Assistent).

Da darf ein Foto natürlich nicht fehlen.

 


<i>Tschüss Verbandsliga: Die Partie Germania Schwanheim gegen TSV Steinbach war die letzte in der hessischen Verbandsliga. V.l.n.r. Jan Schröpel (SV Fürth), Jörg Ballweg (SV ET Zwingenberg) und Cristian Ballweg (SKG Bickenbach)</i>

Kreislehrwart Andreas Weichert in den Verbandslehrstab berufen

Unser Kreislehrwart Andreas Weichert (Heppenheim) wurde in den Lehrstab des Verbandes berufen.
Der neue Verbandslehrwart Andreas Schröter (Altenstadt) teilte Weichert die positve Nachricht am Montagabend, 04.06. mit.
Fortan wird sich Weichert mit seinen Lehrstabskollegen um die Durchführung und Planung der Förderlehrgänge in der Sportschule Grünberg, sowie um die Sicherung des Ausbildungsniveaus kümmern. Auch Referate auf den Pflichtsitzungen in den Kreisen gehören zu den Aufgaben im Verbandslehrstab.

Die Berufung zeigt, wie die Lehrarbeit im Kreis Bergstraße durch Lehrwart Andreas Weichert und seine Mitstreiter im Kreislehrstab auch bei den Verbandsverantwortlichen registriert und anerkannt wird.

 


Steinmann ist der Beste

Fussball – Wenn alles glatt geht, hat der Kreis Bergstraße 16 Unparteiische mehr


Im vergangenen Jahr gab es mit 42 Kandidaten beim Neulingslehrgang der Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter einen Rekord – bei der Auflage 2012 hatte sich die Zahl der potenziellen Unparteiischen mit 24 fast halbiert. Dafür habe es überdurchschnittliche Leistungen vor allem bei der Laufprüfung gegeben, war Kreislehrwart Andreas Weichert (Heppenheim) zufrieden.

Erneut hatte die Bergsträßer Schiedsrichtervereinigung die fünftägige Ausbildung rund um die 17 Fußballregeln in Mitlechtern abgehalten. Um einen Tag verschoben werden musste indes aufgrund der äußeren Bedingungen der Lauftest im Rimbacher Stadion. Unterstützt wurde Lehrwart Weichert von Jan Turinski, Marco Unholzer, Simon Heß, Patrick Beck und Thomas Hirschberg. Erstmals zum Einsatz kein eine Lehr-DVD des Deutschen Fußball-Bundes mit aktuellen Szenen aus der Bundesliga.

Von den 24 Kandidaten haben 21 die Prüfung bestanden. Drei von ihnen kamen aus anderen Kreisen, fünf absolvierten den Lehrgang als Teil ihrer Trainerausbildung. Wenn die drei Nachprüflinge ebenfalls durchkommen, hat der Kreis Bergstraße 16 Unparteiische mehr in seinen Reihen (2011: 29).

Lehrgangsbester war Kevin Steinmann (SG Gronau), der als einer von zwei Prüflingen im 30 Fragen umfassenden schriftlichen Test die Höchstpunktzahl erreichte.

Quelle: www.echo-online.de


<i>Das Führungsgremium der Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter hat sich nicht verändert. Von links: Thomas Hirschberg, Simon Heß, Andreas Weichert, Jan Turinski, Marco Unholzer, Karlheinz Dörsam. Es fehlen Norbert Seib und Heiko Pfeifer. Foto: Kreisschiedsrichterausschuss Bergstrasse</i>

Schiris setzen auf Bewährtes

Fussball – Unparteiische bestätigen den Schiedsrichterausschuss um Obmann Karlheinz Dörsam
 
Seit 2008 ist Karlheinz Dörsam Kreisschiedsrichterobmann. Er war auf Reiner Held gefolgt, zuvor Helds Stellvertreter und Lehrwart gewesen.

Ebenfalls mit großer Mehrheit wurden die übrigen Mitglieder des Kreisschiedsrichterausschusses in ihren Ämtern bestätigt: Thomas Hirschberg (Wald-Michelbach) bleibt Dörsams Stellvertreter, Andreas Weichert (Heppenheim) Lehrwart und Marco Unholzer (Birkenau) Öffentlichkeitsmitarbeiter. Als Beisitzer wurden Norbert Seib (Auerbach), Jan Turinski (Bensheim), Simon Heß (Heppenheim) und Heiko Pfeifer (Rimbach) berufen.

Derzeit gehören 218 Schiedsrichter der Bergsträßer Bereinigung an, darunter sieben Frauen und 15 passive Mitglieder. Mit Andreas Weichert, Marco Unholzer, Markus Petermann und Simon Heß verfügt der Kreis über vier Referees, die alle Assistenten auf DFB-Ebene sind. Dies, so lobte Dörsam in seinem Bericht, sei ein Verdienst von Lehrwart Weichert und dessen Team: „Sie haben es geschafft, den Kreis mit an die Spitze Hessens zu bringen.“

Dass es ohne Aus- und Weiterbildung kein entsprechendes Niveau geben kann, wissen auch die Schiedsrichter. So gab es in den vergangenen vier Jahren 36 Pflichtsitzungen, vier Kreisleistungsprüfungen und vier Neulingslehrgänge. 87 Schiedsrichter wurden ausgebildet, „von denen leider nicht alle durchgehalten haben“ (Dörsam).

Imposant ist das Arbeitspensum, welches Dörsam und sein Stellvertreter Hirschberg mit dem Punkt- und Freundschaftsspielbetrieb in der vergangenen Legislaturperiode hatten. Es galt schließlich, im Seniorenbereich 11 200 und bei der Jugend 8000 Spiele mit Unparteiischen zu besetzen.

Quelle: www.echo-online.de, von Markus Karrasch


<i>Das Führungsgremium der Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter hat sich nicht verändert. Von links: Thomas Hirschberg, Simon Heß, Andreas Weichert, Jan Turinski, Marco Unholzer, Karlheinz Dörsam. Es fehlen Norbert Seib und Heiko Pfeifer. Foto: Kreisschiedsrichterausschuss Bergstrasse</i>

  Schiedsrichter starten in die Saison
Joschka Pfeifer und Christoffer Reimund pfeifen Gruppenliga – Marco Unholzer steigt in A Junioren Bundesliga auf

 

Mit den Vereinen starten auch die Bergsträßer Fußball-Schiedsrichter in die neue Saison. Eine Reihe von Prüfungen und Lehrgängen waren zu absolvieren: Die Verbandsschiedsrichter taten dies erfolgreich beim Zweitageslehrgang des HFV in der Sportschule Grünberg. Die Schiedsrichter der Gruppenliga bei der Leistungsprüfung der Region Darmstadt in Rüsselsheim.

Eine Pflichtveranstaltung für jeden Schiedsrichter ist die jährliche Kreisleistungsprüfung, bei der Lauf- und Regeltest zu absolvieren sind. Der erste Termin fand in diesem Jahr beim BSC Mörlenbach statt, wo auch der gesellige Faktor bei einem kleinen Grillfest nicht zu kurz kam. Hier geht der Dank des Ausschusses an Jürgen Möhler, der wegen einer kurzfristigen Verlegung der Leistungsprüfung kurzfristig in Mörlenbach alles organisierte.

Kreislehrwart Andreas Weichert (Bensheim) zeigte sich zufrieden mit der Teilnahme: „Es legten 161 unserer rund 200 SR die Prüfung ab, wie auch im vergangenen Jahr eine zufriedenstellende Quote.“

 

Im Kreise der Schiedsrichter durfte sodann gefeiert werden, denn es gab nur Aufsteiger und keine Absteiger.

Marco Unholzer (20, VfL Birkenau) wurde nach sehr guten Leistungen in der B Junioren Bundesliga und beim DFB-Talentsichtungslehrgang in der Sportschule Duisburg-Wedau für die A Junioren Bundesliga nominiert. Der Birkenauer wird auch weiterhin neben Simon Heß (22, FC Stbg. Heppenheim), Markus Petermann (29, SV Kirschhausen) und Andreas Weichert (32, FC 07 Bensheim) ein Quartett im hessischen Oberhaus, der Hessenliga bilden.
Zudem werden Marco Unholzer und Andreas Weichert (in der Regionalliga), Markus Petermann und der neu in diese Klasse gemeldete Simon Heß (beide A- Junioren Bundesliga) den Kreis als Assistenten auf DFB Ebene vertreten.

Ein sehr gutes Jahr in der Verbandsliga verbuchten Jörg Ballweg (45, FTG Pfungstadt) und Patrick Beck (31, ET Wald-Michelbach) die auch weiterhin in dieser Klasse eingesetzt werden.

Neu in der Gruppenliga, und dann erstmals mit zwei Kollegen an der Linie unterwegs, sind die beiden Talente Christoffer Reimund (16, SV Et. Zwingenberg) sowie Joschka Pfeifer (18, FSV Rimbach). Pfeifer überzeugte durch seine Leistungen im Förderkader der Region Darmstadt. Für den rund 60-köpfigen sog. „U22-Förderkader“ der Gruppenliga-SR konnten sich bei einem Leistungslehrgang in Grünberg Wecht und Pfeifer qualifizieren.

Neben den drei „Youngstars“ kommen noch die bewährten Sertac Altay (30, FC Olympia Lampertheim), Jan Turinski (25, FC 07 Bensheim) und Sebastian Meon (33, TSV Hambach) in der Gruppenliga zum Einsatz. Darüber zeigte sich Obmann Karlheinz Dörsam sehr erfreut: „Wir sind weiterhin an der Spitze überdurchschnittlich gut aufgestellt. Auf sechs Schiedsrichter in der Gruppenliga können wir sehr stolz sein, zusätzlich zu unseren 6 Verbandsschiedsrichtern.“

Unabdingbar ist demnach die Ausbildung neuer Assistenten.Das Lehrteam um Lehrwart Andreas Weichert veranstaltet den jährlichen Assistentenlehrgang am 16.07. beim FSV Rimbach.

 

Vor einem Jahr aus Darmstadt an die Bergstraße ist Cristian Ballweg (15, FC Alsbach) gewechselt, der sich durch ausgezeichnete Leistungen für die Kreisoberliga empfohlen hat.

Neben ihm werden in der Kreisoberliga eingesetzt: Timo Hoffmann (20, VfL Birkenau), Thomas Kollerer (40, VfR Fehlheim), Oktay Mamaci (23, Anatolia Birkenau), Kai-Uwe Ritter (47, SV Unter-Flockenbach), Mathias Schmidt (20, TV Lampertheim), Reiner Schwaier (49, SG Riedrode), Carsten Seib (31, TSV Hambach), Marco Trillig (35, BSC Mörlenbach) und Maximilian von Dungen (18, FSV Riedrode). Leider nicht mehr zur Verfügung steht Emin Altuntas, der aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselte.

02.07.11 Marco Unholzer