(kar). Jan Zeug hat’s immer noch drauf: Mit  3:2 (2:2) gewannen die  Alten Herren des VfR Fehlheim an Christi Himmelfahrt in Bleidenstadt das  Endspiel des Hessenpokals gegen die  Sportfreunde Seligenstadt, und Zeug erzielte alle drei VfR-Tore. Die Fehlheimer sind damit Hessenpokalsieger und nahmen Revanche für die Finalniederlage 2017. Gegner war damals ebenfalls  Seligenstadt.


Auerbachs Oldies erst im Finale gestoppt

Fotos: Stephanie Noethen

(kar). Fast hätte es gereicht für die Ü50-Fußballer der TSV Auerbach: Beim Futsal-Hessencup für die reiferen Jahrgänge in Grünberg erreichten die Bergsträßer das Finale, verloren dies erst im Sechsmeterschießen gegen Titelverteidiger SG Darmstadt. 4:5 hieß es am Ende aus Auerbacher Sicht, 0:0 stand es nach zwölf Minuten Spielzeit.

Im Halbfinale war der TSV ein 3:2-Sieg über den SV Hofbieber gelungen. Dabei hatte Auerbach durch die Tore von Peter Mautry (2) zweimal in Führung gelegen. Das siegbringende Tor gelang Nino Toto.

In den Gruppenspielen gab es nur zum Auftakt eine Niederlage. Das 1:2 gegen den Haimbacher SV (Kreis Fulda) machten die Auerbacher aber schnell wett: Auf das 0:0 gegen den späteren Finalgegner Darmstadt folgten zwei klare Siege: 3:0 gegen FV Stierstadt (Kreis Hochtaunus), 2:0 gegen SG Hassenhausen/Bellnhausen (Kreis Marburg), womit Tabellenplatz zwei und das Weiterkommen sicher war,

Weniger Erfolg hatte ein Stammgast in Grünberg: Der SV/BSC Mörlenbach setzte mit dem 0:2 gegen den TSV Großen-Linden seinen Auftakt in den Sand, bezwang dann zwar die SG Kirchhain/Betziesdorf (Kreis Marburg) mit 2:0, um mit dem 0:1 gegen den SV Hofbieber (Kreis Fulda) auszuscheiden.

Der SC Olympia Lorsch, Kreismeister Ü35, vertrat erstmals die Bergsträßer Farben beim Hessencup und bot eine „sehr gute Vorstellung“, wie Kreisfußballwart Reiner Held, gleichzeitig Ausschussmitglied Freizeit- und Breitensport, die Premierenvorstellung lobte.

Im Viertelfinale besaß die Olympia alle Chancen aufs Weiterkommen, ließ beim 2:3 gegen Titelverteidiger FV Stierstadt aber zu viele Chancen ungenutzt. So vergaben die Lorscher zwei Zehnmeter. Ihre Vorrundengruppe hatte die Olympia dominiert; drei Spiele, drei Siege, 8:1 Tore.

Insgesamt 21 Mannschaften waren in drei Hallen in Grünberg am Ball. Während sich für den Ü35-Cup die jeweiligen Kreismeister qualifiziert hatten, durfte jeder Kreis zwei Vertreter zum Ü50-Wettbewerb melden. Das schafften hessenweit nur drei. Und darauf war Reiner Held doch ein wenig stolz.