Fußball im Gehen/Walking Football

Praxiseinheit: Fußball im Gehen
F+B-Referentagung 2018

"Fußball im Gehen/Walking Football erfordert am Anfang eine Portion Selbstdisziplin nicht zu laufen, es ist aber auf jeden Fall Fußball, sogar ein bisschen anstrengend, es fallen Tore und Spaß macht es auch noch!" Dies war das Fazit nach einer Praxiseinheit Fußball im Gehen mit den Teilnehmern der Tagung der Freizeit- und Breitensportreferenten im März in Grünberg.

Erfunden wurde Gehfußball 2011 in England. In England und den Niederlanden wird mittlerweile schon in Ligen Geh-Fußball gespielt. Die FIFA hat Gehfußball als eigene Sportart anerkannt.

Im Grunde sind die Regeln beim Gehfußball die gleichen wie im normalen Fußball. Nur das Laufen – egal ob mit oder ohne Ball – ist verboten. Im Detail unterscheiden sich die Regeln in einzelnen Bereichen, oft werden sie an die Platzverhältnisse und die Mannschaftsstärke angepasst. Da die Sportart bewusst als Alternative für ältere Spieler entwickelt wurde, zielen die meisten Regel-Adaptionen darauf ab, Verletzungen und körperliche Überforderung zu vermeiden.
Gehfußball wird draußen und drinnen gespielt, im Freien meist auf kleineren Feldern und mit kleinerem Tor. Die Mannschaft besteht nicht zwingend aus elf Spielern. Meist wird mit einem Kader von 5 bis 7 Spielern und mehreren Austauschspielern gespielt.

In Deutschland haben unter anderem Werder Bremen, der VfL Wolfsburg, Schalke 04 und Bayer Leverkusen Altherren-Kicker, die sich nur noch zur Geh-Variante ihres Lieblingssports treffen.

Und auch in Hessen sind die ersten Weichen gestellt. Die zuständigen Kreisreferenten für Freizeit- und Breitensport  sind die Ansprechpartner für alle, die sich für Gehfußball interessieren.

Weitere Informationen:

Beitrag im Weltspiegel zum Gehfußball in England: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/schnappschuss-grossbritannien-gehfussball-video-100.html

Infoblatt Fußball im Gehen